Pflanzliche Kochworkshops

Es ist so weit. 2020 beginnt mit vielen Aufgaben, unter anderem viele Kochworkshops mit der wunderbaren Viktoria Stranzinger und ihrer „cook up kitchen“.
Ich bin gespannt, wie viele Leute ich bei den Kursen kennen lernen darf. Vor allem ist mir wichtig, dass jeder Spass am Kochen hat, dass es am Ende schmeckt und man zufrieden nach Hause geht.

Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen der sich pflanzlich ernährt und ein paar Tipps und Tricks los werden möchte, ich würde mich wirklich freuen, wenn wir uns alle mit Informationen über die Pflanzliche Ernährung austauschen können.

Jetzt erst mal viel Spass beim durchlesen der Termine.

Auf euer Kommen und eure Unterstützung, freue ich mich von ganzen Herzen.
Bis bald ,

eure Clulu Pflanzlich BUNT

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Über Clulu

bildschirmfoto-2019-10-09-um-18.24.22.png„Wenn ich nicht mehr weiß wohin oder wer ich bin, verschwinde ich in der Küche und finde wieder zu mir selbst zurück.

„Clulu pflanzlich Bunt“

Meinen Spitznamen gibt es schon seit 20 Jahren. Weil ich mich pflanzlich ernähre und die bunten Farben der Natur liebe, war der Name auch schon geboren.

Meine Kenntnisse über das Zubereiten von Speisen, habe ich mir selbst beigebracht. Ich verbringe nur allzu gerne Zeit in der Küche, um herrliche pflanzliche Gerichte zu entwickeln. Ich lese viele Kochbücher, sehe Kochvideos und besuche Kochworkshops aller Art.

Ich will zeigen, wie unglaublich unsere pflanzliche Vielfalt ist und wie gut die Gerichte schmecken.
Die Küche ist ein Spielplatz der Sinne. Es ist mir persönlich wichtig, dass man die Liebe, den Spass und vor allem die Neugier lebt, wenn man in der Küche steht. Nebenbei gibt man der Gesundheit einen Stoß, in die richtige Richtung.

Gemeinsam mit mir den grauen Alltag aus dem Essen verschwinden lassen und die pflanzlich bunte Welt zum Blühen bringen.

Willkommen in meiner pflanzlich Bunten Welt

eure CLULU

Mousse trifft Mus

Ich bin ein Fan von Geschmacks-Kombinationen, nicht immer sind diese auf den ersten Blick passend, aber geschmeckt hat es noch immer. Wenn ich ehrlich bin, dann sind es zufällige Versuche, weil ich noch etwas im Kühlschrank sehe oder etwas aufgebraucht werden muss. Vielleicht gibt es ja bei euch auch solche Momente, wo die besten Gerichte entstehen und man doch nur Reste in den Topf geworfen hat. Genau dann, hat man nicht aufgeschrieben, was man alles an Zutaten genutzt hat.
Lasst uns also gemeinsam den süßen Resteeintopf zubereiten, die Speise wird kalt serviert und wir kommen ins Schwitzen. Auf in die Küche!

Zutaten

Schokomousse
Seidentofu 400g
Kokosjoghurt 125g
Rohkakaopulver 50g
Datteln 110g
Vanille 1Tl
Salz Prise

Apfelmus
Äpfel 5Stücke
Walnüsse 70g
Zimt 1El gestrichen

Zubereitung

Für das Schokomouse braucht ihr einen Stabmixer oder eine Küchenmaschine. Die Datteln mit heißem Wasser übergießen und für gut 15min einweichen lassen.
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Die eingeweichten Datteln in einen Mixer geben und zerkleinern.
Je nach Mixer, ein bisschen Flüssigkeit vom Einweichen aufheben und dazu geben, damit eine feine homogene Masse entsteht.
Die Dattelmasse mit den restlichen Zutaten in die Küchenmaschine geben und zusammen gut vermengen.

Für das Apfelmus, die Äpfel in Stücke schneiden und in eine Ofenfeste Form geben und bei 180°C für 35min backen.

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Anfangs mit Deckel und nach 20min den Deckel entfernen und die Wallnüsse darüber streuen und mit backen.
Nach den 30min, den Ofen abschalten und die Masse noch etwas ziehen lassen.
Zu der Masse kommt noch der Zimt und alles in einen Mixer geben.

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Wenn beide Massen gut abgekühlt sind,- so wie man auf diesem Bild sehen kann, war es draußen kalt genug,- kann man sie schon anrichten.
Ich habe mich für alte gebrauchte Gläser entschieden und diese damit gefüllt.

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Ihr könnt mehrere Schichten bilden oder einfach so wie ich das Schokomousse auf das Apfelmus. Noch ein bisschen Topping und die Nachspeise ist servierfertig.

Guten Appetit, eure Clulu Pflanzlich BUNT

Krautstrudel

Eine meiner früheren Lieblingsspeisen beim Chinesen ums Eck, waren seine Frühlingsrollen. Doch war mir persönlich immer zu wenig Füllung enthalten. Darum habe ich heute eine richtig große Portion Kraut zubereitet und damit einen Strudel nach meinen Wünschen gefüllt. Das Rezept ist nicht sehr schwierig, aber dafür reichlich und schmeckt einfach gut. Also dann glaubt nicht, dass ich das Kraut ganz alleine zubereite, auf mit euch in die Küche.

Zutaten

Teig
Vollkornmehl 250g
Wasser 150ml
Apfelessig 3 El
Bärlauchöl 2 1/2 El
Kreuzkümmel 1Tl
Kräutersalz 1Tl
Paprika edelsüß 1Msp.

Füllung
Sojagranulat trocken 150g
Gemüsebrühe 14g
Miso Paste 14g
Wasser 400ml
Kraut 665g
Zwiebel 200g
Mais 280g
Sesam schwarz 2El
Hanfsamen 3El
Wiener Würze 6El
Ume Su 3 El
Knoblauch eine große Zehe
Rosmarin 2El
Kümmel 2El
Pfeffer je nach Bedarf

Zubereitung

Für den Teig gebt ihr alle Zutaten in eine Küchenmaschine und lasst sie, die Arbeit für euch übernehmen. Dann lasst ihr den Teig ca. 30 min ruhen.

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Das Sojagranulat wird mit 400ml heißem Wasser übergossen und mit Suppengewürz und Misopaste verfeinert.

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In der Zwischenzeit reibt ihr das Kraut in feine Streifen. Vorsicht hierbei braucht ihr Geduld und jede Menge Mukselkraft, das kann schon eine Weile dauern. Dasselbe macht ihr mit den Zwiebeln.

Die Zwiebel in einer Pfanne anbraten, die groß genug ist für die gesamt Menge.
Zu den Zwiebeln kommt der Knoblauch und das Kraut.
Wenn das Kraut an Volumen verloren hat, kommt der Mais und das Sojagranulat dazu. Dann gebt ihr die restlichen Gewürze und Saucen hinzu. Die gesamte Mischung gut umrühren und noch ein bisschen weiter anbraten.

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Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und dann auf ein Backpapier übertragen. Dann mit der Füllung belegen und den Teig gut verschließen.
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Für die Menge der Füllung habe ich einen selbstgemachten Teig und einen fertigen Flammkuchenteig genommen.
Beide sind in einem vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft, für gut 20 min zu backen.
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Wenn der Strudel fertig ist, kurz abkühlen lassen und mit ein bisschen Sauce servieren. Meine Sauce war ganz einfach ein bisschen Mandeljoghurt mit Kräutersalz und Thymian, Majoran und ein bisschen Knoblauch.

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Der Strudel schmeckt auch kalt hervorragend und ja da spreche ich gerade jetzt aus Erfahrung.
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Pflanzlich bunte Grüße und guten Appetit, eure Clulu

 

Ungarische Nusskipferl mit Aquafaba

Früher durfte ich als Kind immer wieder meiner Oma in der Küche helfen. Zur Adventszeit war es immer wunderbar. Es duftete nach frischen Keksen und natürlich habe ich jede Menge rohen Teig genascht. Auch wenn ich viel helfen durfte, gab es eine Art von Keksen die ich nie machen durfte, die Ungarischen Nusskipfel. Doch diesmal habe ich meine Oma eingeladen, mit mir gemeinsam diese Kekse zu machen. Das Rezept wurde so abgewandelt das es rein pflanzlich ist und ich meine Oma ins staunen brachte das man so viele Produkte tierischen Ursprungs gar nicht braucht. Also dann lade ich euch ein, bei der Kunst der Nusskipferlbäckerei, mir und meiner Oma über die Schulter zu sehen.

Zutaten

Teig
Vollkornmehl 500g
Birkenzucker 65g
Cashewmilch 250ml
Rapsöl 60g
Trockengerm 1 Packung
Vanille 1 Tl
Zimt 1gehäufter Tl
Tonkabohne 1 Stück gerieben
Salz eine Prise

Fülle
Aquafaba (Kirchererbsenwasser) 130g
Birkenzucker 40g
Wallnüsse gerieben 120g
Xanthan 1Tl gestrichen
Nelken gemahlen 1 MSP
Vanille 1 Tl

Zubereitung

Für den Teig nehmt ihr die gesamten Zutaten und gebt diese in eine Küchenmaschine und lasst diese den Teig für euch kneten. Diesen Germteig muss man nicht gehen lassen.

Als nächstes kommt die Füllung. Dafür nehmt ihr wieder eine Küchenmaschine und gebt dort das Kichererbsenwasser hinein.
Dann müsst ihr das ganze auf starker Stufe für gut 10 bis 15 min schlagen. In der Zeit könnt ihr den Zucker zugeben.
Wenn das Aquafaba anfängt fester zu werden, kommt noch das Xanthan hinzu, mit diesem Mittel wird der Schnee super fest. 20191214_113305

Jetzt noch die restlichen Gewürze und die Nüsse unterheben.
Den Teig ausrollen in einer länglichen Form.

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Darauf streicht ihr dann den Schnee.
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Damit die Kipferl nicht zu groß werden, wird der Teig in drei lange Teile geteilt. Dann fangt ihr an den Teig aufzurollen.
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Die Rolle mit dem Messer oder einer runden Ausstechform auszustechen.
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Dann macht ihr daraus noch die Form eines Kipferls, in dem ihr die Enden zueinander zieht und stellt sie dann auf.
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Die Kipfel auf ein Backblech mit Backpapier legen und den Ofen auf 100°C Umluft vorheizen.
Da sich das Aquafaba etwas anders verhält als der Eischnee, muss die Masse erst mal ein wenig getrocknet werden.

20191214_122543Nach ca. 10min schaltet ihr den Ofen auf 160°C und backt die Kipferl für ca. 15min im Ofen fertig.

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Nach dem die Kipferl fertig sind, lasst ihr sie vollständig auskühlen und dann könnt ihr sie auch schon verpacken, oder so wie ich, fast alle vernaschen.
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Pflanzlich bunte Adventgrüße eure Clulu

Weihnachtliche Kürbis Bananen Nicecream

Der zweite Advent ist vorbei und das Wetter hat anscheinend vergessen, die Weihnachtsstimmung einzuschalten. Also gibt es passend zu den warmen Temperaturen, ein weihnachtliches Eis. Bananeneiscreme hab ich schon im Sommer mehrere Male gemacht und da ich nur all zu gern Kürbis mit Banane als Frühstück esse, dachte ich, dass die Kombination perfekt wäre. Also diesmal wird nur der Mixer heiß.
Kommt mit und lasst uns zumindest in der Küche den Winter feiern.

Zutaten

Banane 4 Stück ca. 450 g
Kürbis 450g
Lebkuchengewürz 1 1/2 Tl
Kakaonibs 40g
Spekulatiuskekse 100g

Vanillesauce
Vanilleschoten 2 Stück
Hafermilch 500ml
Stärke 20g
Veganer Honig 4Tl
Salz Prise

Zubereitung

Im ersten Schritt, nehmt ihr die Bananen, schält sie und schneidet sie in Scheiben. Diese gebt ihr dann in einen Behälter und alles zusammen in den Tiefkühler, für ein paar Stunden, am besten am Vortag.
Den Kürbis einfach aushöhlen und im Ofen backen. Das Kürbisfleisch nehmt ihr dann und gebt dieses auch zum Kühlen in den Kühlschrank.

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Die Spekulatius Kekse in ein Sackerl geben und diese in grobe Stücke zerkleinern.

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Dann kommen die Bananen und der Kürbis zusammen mit dem Lebkuchengewürz in einem Mixer.

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Danach gebt ihr ein paar Bruchstücke von den Spekulatius und die Kakaonibs dazu und rührt diese unter.

Die Masse gebt ihr dann noch mal in den Grierschrank für mind. 1h.

In der Zwischenzeit macht ihr die Vanillesauce. Dafür kratzt ihr das innere der zwei Schoten in einen Topf mit der Hafermilch. Ein bisschen Hafermilch kommt zu der Stärke.
Dazu kommt der vegane Honig und eine Prise Salz. Die Hafermilch aufkochen und währenddessen immer wieder umrühren. Das Stärke-Gemisch wird verrührt und zu der kochenden Hafermilch gegeben. Den Topf von Herd nehmen und die Sauce abkühlen lassen.

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Wenn der Nachtisch serviert werden kann dann nehmt ihr die Mischung aus dem Tierkühler und nehmt einen Eisportionierer und gebt ein paar Kugeln in eine Schüssel und dazu passend  die Vanillesauce darüber.

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Feierliches winterschlemmen eure Clulu

Khakikokoskäsekuchen ohne Backen

Wiedermal ein Rezept, dass es so gar nicht geben sollte, aber das ist nun mal meine Weise zu kochen. Eigentlich sollte es ein Kürbis Kuchen werden, doch ich hatte zu viel Hunger und hab beim Frühstück gleich mal den ganzen Vorrat aufgegessen.
Darum habe ich meine derzeitige Lieblingsfrucht, die Khaki eingesetzt. Es hat leider sehr lange gedauert, bis ich gemerkt habe, wie tolle diese Frucht ist und vor allem schmeckt. Jetzt esse ich sie fast täglich, in der Herbstzeit und bin wehmütig wenn es sie nicht mehr gibt. Aber so hat jede Saison seine Früchte und Gemüse für uns bereit, die wir genießen dürfen. Also nichts wie los ohne Backofen einen Kuchen gestalten.

Zutaten

Khaki 500g
Kokospudding 1Packung
Hafermilch 350ml
Dattel 70g (einweichen
Walnüsse 130g
Frischecreme natur 150g
Löwenzahnhonig 3 Tl
Tapiokastärke 20g
Vanille 1Tl
Lebkuchengewürz 1Tl gehäuft
Salz Prise

Zubereitung

Für den Kuchen habe ich eine Ø 16cm Backform mit Backpapier ausgelegt.

Für den Teig die Datteln mit heißem Wasser übergießen und kurz ziehen lassen. Die Walnüsse mit einem Mixer zerkleinern.
Danach die weichen Datteln dazu geben und alles zusammen zu einer Masse mixen.
Diese wird dann in die Form gedrückt.  Gleichmäßig am Boden verteilen und ca. eine 3cm Hohen Rand formen, damit später die Füllung etwas halt hat. Das ganze kommt dann für knapp 1h in den Tiefkühlschrank.

Für die mittlere Füllung, wird die Hafermilch und der Löwenzahnhonig in einem Topf erhitzt. Mit ungefähr 50ml die Puddingmischung anrühren. Wenn die Hafermilch erhitzt ist, dann fügt man die Puddingmischung hinzu und rührt die Mischung weiter, bis das sie etwas fester wird. Dann gibt man den Topf vom Herd und fügt die Frischecreme hinzu. Alles gut verrühren und dann in die Backform über den Teig gießen. Die Form wieder für 1h in den Tiefkühlschrank geben.

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Für die Fruchtfüllung die Khaki schälen und mit dem Mixer zerkleinern. Dazu noch Vanille geben und alles in einem Topf erwärmen. In der Zeit die Tapioka Stärke hinzufügen und warten bis das die Mischung einmal aufgekocht ist.

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Die Hitze reduzieren und weiterhin gut umrühren bis sich die Stärke komplett aufgelöst hat.
Die fertige, abgekühlte Mischung auf die Puddingschicht fügen und wieder in den Tiefkühlschrank geben.
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Am besten noch 3h im Tiefkühlschrank lassen und dann schnell genießen.
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Guten Appetit

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Pflanzlich Bunte Grüße eure Clulu

Bananen Kürbis Brot

Jetzt gibt es eine kleine Reise in die Vergangenheit. Vor vielen Jahren als ich noch in der Volksschule war, gab es immer wieder mal eine Kinderzeitschrift. Diese Zeitschrift hatte den Namen “ Spatzenpost“, darin enthalten waren Geschichten, Rätsel und Rezepte. Einmal war ein Bananenbrotrezept darin, das meine Mama mit mir gleich mal ausprobieren wollte, weil ich so ein großer Bananenliebhaber bin.
Ich kann mich noch so gut erinnern, das Haus duftete so wunderbar nach Bananen und ich konnte es kaum abwarten es zu kosten.
Als ich dann mein erstes Stück bekam, wusste ich das wird meine Lieblingsspeise.
Ich brauchte gar nichts außer eine Scheibe von dem Brot und ich war glücklich.
Lasst uns gemeinsam die Vergangenheit hoch leben und die Küche mit Bananenduft verzaubern.

Zutaten:

Bananen 400g
Kürbis 200g
Vollkornmehl 210g
Haferflocken 30g
Kokosjoghurt 110g
Reismilch 50ml
Walnüsse 50g
Hanfsamen 25g
Cashewmus 30g
Essig 2El
Backpulver 2 Tl
Zimt 2 Tl
Anis 1Tl
Vanille 1Tl
Salz Prise

Zubereitung:

Für das Bananenbrot braucht ihr eine Brotkastenform. Diese wird mit Backpapier ausgelegt. Den Ofen auf 180°C Ober und Unterhitze vorheizen.
Den Kürbis zuvor im Ofen backen ca. 45 min bei 180°C Umluft.
Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. In die Rührschüssel kommt zu den Bananen, der Kürbis und die restlichen Feuchten Zutaten (Joghurt, Reismilch, Cashewmus, Essig). Die Masse gut durchrühren, langsam das Mehl dazu geben.
Die Walnüsse in grobe Stücke hacken und mit den Hanfsamen in die Masse geben.
Zum Schluss noch abschmecken mit den Gewürzen.

Die Masse mit einem Spachtel in die Kastenform geben.

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Ich habe darauf noch ein paar Mandeln zum dekorieren gelegt.

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Das Brot kommt dann für 60 min in den Ofen. Wenn das Brot durch ist, noch etwas abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen um es komplett abkühlen zu lassen.

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Und ganz ehrlich das Brot war so saftig und gut, auch ohne Zucker und viel Fett, so dass am nächsten Tag kaum noch etwas übrig war.

Lasst es euch schmecken, pflanzlich Bunte Grüße eure Clulu

Ich merke – ich bin nicht Achtsam

Kennt ihr das auch das Gefühl, 10 Dinge auf einmal zu erledigen und alles spielt sich dabei nur in eurem Kopf ab. Die Pille dagegen heißt Achtsamkeit, und ja ich bin gerade dabei die positiven Nebenwirkungen zu spüren.

Dazu eine kleine Kurzgeschichte wie mein Verstand funktioniert:

Ich beschreibe mich gerne als Eichkätzchen.
Ich laufe so umher und sehe eine Nuss und diese will ich haben. Ich habe also ein Ziel. Ich laufe direkt auf die Nuss zu, dann merke ich, dass mich mein Schweif stört und mein geradliniger Lauf verändert sich schon. Ich werde langsamer und fange an mit dem Blick abzuschweifen. Ich sehe die Nachbarkatze, die schon ein Auge auf mich geworfen hat. Schnell flüchte ich auf einen Baum, dort versuche ich dann doch wieder zu meiner Nuss zu gelangen. Gleichzeitig probiere ich meinen buschigen Schweif zu ignorieren und die Katze abzuwimmeln. Doch plötzlich grummelt mein Magen und ich versuche wieder den Kurs auf die Nuss zu setzen.
Ein Autofahrer hupt. Ihm wäre fast der Hund vom Nachbarn vor das Auto gelaufen. „Vielleicht verscheucht er ja die Katze“, denke ich so vor mich hin, total abgelenkt von allen anderen Dingen die gerade um mich herum passieren.
Ich schweife total ab. Doch es kommt alles anders. Weil ich so im Gedanken vertieft bin, merke ich nicht, dass mir ein anderes Eichkätzchen schon meine Nuss geklaut hat. Ich rege mich fürchterlich auf und wie es eben so passieren muss, ist jetzt auch noch der Hund auf die Idee gekommen mich zu jagen. Also 2 Gegen 1, ok ich bin flink, ich schaffe das. Also Baum hoch und runter und weil mich mein Schweif so stört, rutsche ich ab.
Ganz knapp, hat mich diese doofe Katze nicht erwischt, denn der Hund hat sie verjagt und ich konnte endlich meine Suche auf die Nüsse weiterführen. Also rauf auf den Baum und mal einen guten Überblick verschaffen.
Da kommen auch schon die Nachbarskinder und spielen im Garten, der Hund hat sich von mir ab und den Kindern zugewandt. Ich nutze die Chance um endlich meinen einzigen Wunsch, den Hunger zu stillen zu erfüllen. Ich beobachte total begeistert die Kinder, wie sie mit dem Hund spielen und merke nicht wie die Zeit verfliegt. Wieder bei mir angekommen, ist mir kalt geworden und ich brauche Schutz vor der Kälte, doch was zu essen, habe ich auch noch nicht. Ich musste mich für den Schutz entscheiden, denn es war nun zu spät. Also bleibe ich auf diesem Baum und verkrieche mich bis zum nächsten morgen.
Am frühen Morgen stehe ich auf, mit einem knurren im Magen, ach ja da war ja noch was. Als ich vor meine Höhle trete, sehe ich das der Baum den ich den gestrigen Tag bewohnt hatte, ein Nussbaum ist. Dieser Baum ist voller Walnüsse. Ich könnte eigentlich aus dem Vollen schöpfen. Vor lauter Nüssen kann ich mich nicht entscheiden, welche ich den nun wählen soll und die Zeit verfliegt. Doch der frühe Vogel fängt den Wurm. Das hat sich wohl auch gerade der brave Bauern gedacht, welcher den  Baum aberntet. Ich traue mich nicht und springe rüber zu einem anderen Baum und beobachte dabei den Bauern.
Mein Magen knurren ist so laut, dass ich kaum noch denken kann, was vielleicht nicht so schlecht wäre. Und abermals merke ich, wie ich schon wieder Tagträume und mir vorstelle, wie viele Nüsse der Bauer wohl zu Hause haben muss.
Da sitze ich nun auf einem Baum, mein Kopf hat den Sender NussTV ein und doch schalte einfach viel zu oft um und verliere den Fokus.

Ein neuer Weg ist nicht einfach zu gehen und stellt einen vor Herausforderungen. Körper und Geist müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, damit wir ausgeglichen unser Leben genießen können.
Ich kann es mir selber nicht erlauben zu genießen, ruhig zu bleiben, einen Gedanken nach dem anderen kommen und gehen zu lassen.
Doch was hilft einem ein vermeintlich gesund ernährten Körper, wenn der Verstand lieber ein großes Fast Food Menü mit ungesunden und schwer verdaulichen Inhaltsstoffen bevorzugt.

Ich habe vor kurzem begonnen eine neue „Gedanken Diät“ auszuprobieren und ich muss sagen ein paar Milligramm Ballast sind schon mal runter.
Damit ich meine Erfahrungen mit euch teilen kann, werde ich immer mal wieder ein paar Texte verfassen. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen statt dem BigMind mit viel Müll u Ballast als Inhalt, stattdessen einen einfachen und gesunden Apfel zu genießen.

Pflanzliche bunte Gedanken, eure Clulu

Flammkuchen

Zutaten

Für die Flammkuchen entpackt ihr einfach den fertigen Teig, legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech.
In der Packung sind 2 enthalten, darum habe ich 2 Packungen verwendet. 2 Varianten einmal deftig und einmal süß.

1 Packung Luve Lupinen Kräuter Aufstrich
2 Zwiebel Rot
1 Packung Vivera Vegan Wie Speck
1 Glas Apfelmus
4 Äpfel
1 El Haselnussmuss
Zimt eine Prise

Zubereitung

Die Zwiebel in Scheiben schneiden und in der Pfanne mit etwas Wasser weich andunsten.
Den „wie Speck“ in der Pfanne mit etwas Öl anbraten.
Für die süße Variante schneidet ihr den Apfel in dünne Scheiben.

Die meisten von euch kennen sicher die Flammkuchen mit Zwiebel und Speck, diese Variante habe ich versucht geschmacklich mit pflanzlichen Produkten nachzumachen.

Dafür habe ich mit dem Kräuerauftrich eine dünne Schicht auf den Teig aufgetragen. Darauf kommen dann der angedünstete Zwiebel und der knusprige Vivera wie Speck darauf.

Bei der süßen Variante habe ich mich für den Apfelstrudel Geschmack entschieden.
Also Apfelmus (aufpassen das billige Apfelmus ist vegan und nicht gesüßt, manch andere enthalten noch zusätzlich Zucker) auf den Teig streichen. Darauf dann Afpelscheiben darauf verteilen und da kommt dann als Topping Haselnussmuss und Zimt.

Wenn alle vier Flammkuchen fertig sind kommen sie auch schon in den Ofen für ca. 15min, bis das der Teig schön knusprig ist.

Und hier seht ihr das Endresultat mit etwas Salat und eingelegten Paprika.

Schnell einfach und pflanzlich.

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