Blütensirup und Löwenzahnhonig

Dü-de-düm-düm-düm-di-di-düm-düm……..Löwenzahn 😉

Wer kennt ihn nicht den Peter Lustig, also sein Lied im besonderen
Die Wiesen sind voll der gelben Pracht, darum war die fleißige Clulu unterwegs und hat gesammelt wie ne wilde, um mit und für euch den leckeren Sirup zu zaubern.
Beim Sammeln bitte aufpassen, nicht am Wegesrand oder an stark befahreren Straßen. Besser ihr macht einen kleinen Ausflug ins Grüne und sammelt dort die Blüten euer Wahl. Auch Gänseblümchen können gerne mit in den Korb wandern. Viel Spass beim pflücken und entdecken, wir treffen uns in der Küche.

Zutaten

Sirup:
Löwenzahn 200g
Gänseblümchen 200g
Schlüsselblumen 100g
Zitronensaft 4 El
Birkenzucker 300g
Kokosblütenzucker 100g
Wasser 2,5l Wasser
Zimt 2 Zimtstangen
Sternanis 3 Stück
Vanilleschote ganz

Honig:

Löwenzahn 400g
Wasser 1400ml
Birkenzucker 300g

Zubereitung

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Als erstes dürft ich euch mal vor die Türe bewegen, jagen und vor allem sammeln. Die Blüten von allen Tieren befreien und kurz mit kaltem Wasser abwaschen. Am besten ihr macht den Ansatz am Abend, damit der Sud bis am nächsten Tag gut durchziehen kann. Dann in einen großen Topf geben und diesen mit Wasser auffüllen.

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Für einen besonderen Geschmack, gibt es noch die Gewürze, Zimt, Anis und Vanille. Ihr könnt es auch ganz ohne Gewürze lassen, denn die Löwenzahnblüten haben so schon ein tolles Aroma. Das ganze zum Kochen bringen und für ca. 2 bis 3 min auf höchster Stufe kochen lassen. Den Herd abstellen und das ganze über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag noch mal alles gut aufkochen und dann die Blüten aus dem Sud entfernen. Ich habe erst ein Sieb eingesetzt, um die meiste Flüssigkeit zu entfernen. Mit einem Leinentuch ( es geht auch ein Geschirrtuch), habe ich den Rest an Saft herausgedrückt.

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Jetzt noch den Zucker beimengen und auf kleiner Flamme dahinköcheln lassen. Ich esse zwar gerne süß, aber ich muss es nicht übertreiben, darum spare ich beim Zucker von der Menge immer etwas ein, das liegt dann ganz an euch.
Meinen ersten Ansatz habe ich etwas Dünnflüssiger gemacht, um ihn besser als Sauce oder Dressing zu verwenden. Beim zweiten Mal wurde die Flüssigkeit so weit reduziert ( was nur bedeutet Stunden lang zu köcheln und immer mal wieder umzurühren) das man eine Honigartige Konsistenz hatte. Der Blütenhonig ist warm natürlich noch viel dünnflüssiger, aber man kann mit einem Löffel einen Tropfen auf einen Teller geben und diesen dann verlaufen lassen, dabei erkennt man wie dickflüssig die Mischung am Ende ungefähr wird.

Wenn ihr euer Wunsch-Viskosität (Zähigkeit) erreicht habt, braucht ihr die Masse nur mehr noch, in zuvor abgekochte Gläser einfüllen und diese gut verschließen, über Kopf lagern, bis sie abgekühlt sind.

Natürlich spricht nichts dagegen, ein leckeres Brot mit süßen Aufstrich noch warm zu genießen, bevor man alles verpackt hat.

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Ob als Topping für das Frühstücksmüsli, zum süßen für den Salat, für leckeren süß-scharfen Spargel oder als warmen Mandeldrink mit süßem Blütensirup, eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Mit großem Gebrüll wie ein Löwe, verabschiede ich mich pflanzlich Bunt.

3 Gedanken zu „Blütensirup und Löwenzahnhonig

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