Kartoffelpuffer mit Schwammerlsauce

Schupfnudeln und Kartoffelaibchen, diese erinnern mich sehr an meine Kindheit. Wenn ich von der Landschulwoche nach Hause kam, hat meine Mama immer eine Portion für mich gemacht. Natürlich wollte ich versuchen, auch daraus ein Rezept a la Clulu zu zaubern. Zu dem Kartoffeln passend, gibt eine Schwammerlsauce mit Shitake Pilzen. Als Zaubergewürz die Muskatnuss, die alle möglichen gesunden Eigenschaften aufweißt, zum Beispiel, entzündungshemmend, darmregulierend und desinfizierend. Die Idee ist schon mal vorhanden, jetzt kommt nur noch der kleine Part des Kochens. Also auf zum Markt und erst mal Ingredenzien holen. Wir treffen uns dann später, beim schnibbeln der Pilze, im Versuchslabor.

Zutaten

Schupfnudeln- Kartoffellaibchen:
Kartoffel mehlig 1kg
Mehl 3 El
Muskatnuss gerieben 1/2 Tl
Flohsamenschalen 1 gehäufter Tl
Salz eine Prise
Pfeffer eine Prise (je nach Geschmack)

Schwammerlsauce:
Shitake 600g
Zwiebel 4 Stück mittelgroß
Sojajoghurt natur 200g
Cashewmus 1 El
Weißwein 100 ml von der Weinmarie
Kiwi Zitronen Essig 2 El Deichselmühle
Estragon Senf 1 El
Birnen Senf 1 gehäufter El Deichselmühle
Rosmarin 2 Tl
Thymian 2Tl
Majoran 2-3Tl
Salz Messerspitze
Pfeffer 1/2 Tl

Salat als Garnitur

Zubereitung

Die Kartoffel kochen. Abkühlen lassen und schälen. Dann entweder reiben oder durch eine Kartoffelpresse drücken.

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Dann gebt ihr nach und nach, das Mehl und die Flohsamenschlalen zu den Kartoffeln, damit man den Teig mit den Händen kneten und formen kann. Dazu kommt noch Muskatnuss frisch gerieben und natürlich Salz und Peffer. Dann könnt ihr den Teig einmal ein bisschen ruhen lassen.

Für die Pilzsauce brauchen wir erst mal viele Zwiebeln. Ich habe einfach eine Variante aus gelben und roten Zwiebeln genommen. Die Zwiebel klein schneiden und scharf anbraten bis sie wirkilch eine schöne Bräume bzw. ein tolles Röstaroma entfalten.

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Dann gebt ihr einfach die gewaschenen und klein geschnittenen Shitake dazu.

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Wenn die Pilze gut angebraten sind, könnt ihr mit dem Wein ablöschen. Den Essig und die restlichen Zutaten, Senf, Cashewmus, Sojajoghurt und Gewürze dazu geben. Das ganze dann nur mehr noch leicht köcheln, um die Sauce ein bisschen zu reduzieren, dabei ab und zu gut umrühren, damit nichts anbrennt.

Jetzt könnt ihr euch um die Nudeln oder Laibchen kümmern. Ich habe mich dazu entschieden eine hälfte als Nudeln und weil es einfach schneller geht, die andere Hälfte als Laibchen zu formen. Die Menge passt gut für eine 4 Personen.

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Wenn ihr den Teig verarbeitet habt, dann könnt ihr schon mal einen beschichtete Pfanne auf den Herd stellen und die Laibchen darin anbraten. Hier genügt es, wenn ihr sie kurz und scharf von beiden Seiten anbrät und dann für ca. 20 min in den Ofen bei 160°C, noch weiter ziehen lässt.
Bei den Nudeln müsst ihr etwas länger anbraten, diese neigen auch gerne dazu kleben zu bleiben. Am besten ihr macht erst alle Laibchen fertig und dann kümmert ihr euch um die Nudeln. Aus persönlicher Erfahrung kann ich euch nur raten, bei den Schupfnudlen die Hitze der Pfanne zu reduzieren. Ihr müsst euch in Geduld üben, aber das Resultat wir euch überzeugen. Ich erspare euch Bilder von meinem ersten Versuch, versteht mich nicht falsch sie waren lecker, aber man musste die Augen zu machen um sie wirklich genießen zu können. 😉

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Wenn die Konsistenz der Sauce für euch passt und die Laibchen oder Nudeln schön kross und braun angebraten sind, müsst ihr nur mehr noch ein bisschen Salat waschen und dann dürft ihr schon anrichten.
Ich habe ein paar Shitake getrocknet und diese dann für einen intensiveren Geschmack noch zusätzlich auf die Sauce gegeben.

Meine Kindheitserinnerungen wurden auf alle Fälle wieder aufgefrischt und ich werde mich jetzt darüber trauen, dieses Rezept in anderen Varianten noch auf den Tisch zu bringen. Jetzt ist aber genug gelabert,
ich wünsche euch einen guten Apetit und sende euch pflanzliche Grüße, eure Clulu.

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