Kochworkshop

Endlich geschafft, mein erster Schritt nach draußen.
Mein allererster Kochworkshop.
Kurz zu den Eckpunkten:
Es waren 9 Teilnehmer, davon sogar schon 2 Männer, was ja eher selten der Fall ist.
Beim Menü habe ich zuvor die Teilnehmer gefragt, welche Wünsche sie haben und ob Allergien oder andere Unverträglichkeiten vorhanden sind.
Als ich wusste, was ich alles zu berücksichtigen hatte, konnte auch schon die Planung losgehen.
Meine Gedanken waren:
Welche Rezepte kommen am besten an. Was schmeckt am besten und überzeugt natürlich die Teilnehmer. Sollte ich es wagen und etwas neues ausprobieren, ohne es selber zuvor schon mal gekocht zu haben?
Welche Mengen würde ich brauchen und bekomme ich auch alles frisch und dirket vom Markt? Muss ich dann doch wieder in ein Geschäft gehen und es dort besorgen?
Natürlich hat nicht jeder so einen Geschmack wie ich und verträgt vielleicht nicht so viel schärfe oder ist vielleicht bei den Gewürzen etwas empfindlicher.
Auf gut Deusch: Ich war nervös und aufgeregt, aber das war gut so, denn ich war total fokusiert auf meine Aufgabe.
Ich wollte saisonales und natürlich regionales Essen auf den Tisch bringen. Es war mir vor allem wichtig zu zeigen, dass es keine Hexerei ist etwas gutes zu kochen in kurzer Zeit und gleichzeitig auch ein bisschen auf den Preis zu achten.
Als ich mich entschieden hatte welche Gerichte es geben wird, war ich nur mehr noch vor der großen Herausforderung gestanden, den Plan so umzusetzten, das alles nicht zeitgleich am Tisch landen wird.
Dafür habe ich einfach versucht alles so zu takten, dass vieles schon vorbereitet ist und nur mehr noch kurz warm gemacht oder wie die Nachspeise kurz aufgetaut sein sollte.
Jetzt nicht mehr lange um den heißen bzw. gefroren Brei zu sprechen, dass war das Resulat meiner Überlegungen:

IMG-20180529-WA0000

Clulu @work,
naürlich habe ich auch tatkräfitg mitgemacht

Vorspeise
Kartoffel-Radischen Suppe mit Knoblauch dazu gab es
BBQ-Datteln im Zucchinimantel und zum eintauchen
Mandelweckerl

Zwischengang
Salsa a la Clulu

Hauptspeise
Spargelrisotto

Nachspeise
Apfelstrudeleis

Der Kurs fing um 18:00 Uhr an. Nach einer kurzen Einführung, begonnen wir schon gemeinsam alles vorzubereiten. Zuvor habe ich noch Gruppen gebildet, wer welches Rezept gemeinsam kochen möchte.
Ich habe selber gemerkt das es leider schwierig ist, wenn man mit einem Gericht beschäftigt ist, mitzubekommen, welche Tricks und Kniffe man für die anderen Rezepte benötigt. Ich möchte nicht das jemand aus meinem Workshop geht und noch Fragen offen sind. Aber ich habe ja noch genug Raum nach oben um mich zu verbessern.
Vielleicht wird es beim nächsten mal weniger auswahl an Essen geben, aber dafür mehr Input.

Mit den allfälligen Fragen konnte ich ganz gut umgehen und für ein paar Produkte die man nicht so gut kannte, hatte ich auch die Erklärung parat. Alles in allem war es ein gelungener Abend.
Für Getränke habe ich von den verschiedenen Bauern der Region ein paar leckere Säfte mitgenommen. Von Apfelmost bis Zwetschkensaft war alles dabei.

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Tischlein deck dich

Um zirka 20:00 Uhr war es so weit und wir konnten, das produzierte auch genießen. Die Suppe war heiß genug, die Brötchen knusprig und die Datteln schön weich und süß.
Der nächste Gang lies nicht lange auf sich warten. Die Spiralchips aus dem Ofen waren kross und die Salsa schön kühl und deftig. Ich habe mich da etwas zurückgehalten, was den Schärfegrad angeht.
Dann war auch schon die Hauptspeise an der Reihe. Der Reis hatte eine perfekte Konsistenz. Das ganze Gericht schmeckte angenehm nach Knoblauch und der knackige Spargel setzte perfekte Bisshighlights.
Der krönende Abschluss war das am Abend zuvor von mir zubereitete Apfelstrudeleis.
Die Tortillasschalen waren knupsrig und fest, einfach perfekt für das Eis. Als Topping gab es noch Kekse und Dattelsirup der bei mir, bei fast keinem Gericht fehlen darf.
Nach dem alle Bäuche gefüllt waren und keiner mehr Nachschlag forderte, wurde noch alles gemeinsam aufgeräumt, abgewaschen und der Abend fand einen gemütlichen Ausklang bei Apfelmost und Zwetschkensaft.
Hier noch ein paar Einblicke:

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An diesem Abend habe ich vieles gelernt und neue Eindrücke gewonnen. Es war ein toller Erfolg für mich, denn ich musste Bockspringen mit vielen meiner Gewohneiten. Ich habe gemerkt das ich endlich dort angekommen bin wo ich immer hinwollte. Selbstständig etwas zu planen, aufzubauen, zeitlich alles einzutakten, mit den Leuten zu kommunizieren, mit direkter Kritik umgehen zu können und vor allem aus meiner Komfortzone auszubrechen.
Ein kleiner Schritt für die Welt aber ein echter Sprung in meine neues Leben.
Herzlichen willkommen bei Clulu Pflanzlich BUNT, ich bin hier um mit euch gesundes Essen zu lernen, leben und vor allem zu genießen.
Gaumenyoga für alle meine bunten Pflanzen da draußen, ich bin bereit und freue mich auf alles was noch kommt.

Eure Clulu Pflanzlich BUNT

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