CLULU und der große Traum

„Wenn ich nicht mehr weiß wohin, wer ich bin und was das alles soll, verschwinde ich in der Küche und finde wieder zu mir selbst zurück.“

Clulu Pflanzlich BUNT

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Es ist jetzt gut ein halbes Jahr her, an dem mein Blog online ging. Ich hatte kaum eine Vorstellung davon, was ich alles machen könnte. Es gibt schon so viele gute Seiten, in denen etwas über vegane Ernährung, die passenden Rezepte und einem gesundem Lebensstil geschrieben steht. Vor allem Food Blogs sprießen raus wie Gänseblümchen.

Ich habe mir dann eine sehr lange Zeit, viele YouTube Videos angesehen. Ich bin nicht so der Mensch, der gerne vor der Kamera steht oder sich auf jedem zweiten Foto ablichten lässt. Also war für mich das Schreiben meiner Gerichte, in den Vordergrund gerückt. Natürlich habe ich auch Spass daran, schöne Bilder von meinen Kreationen im Internet zu zeigen und freue mich über die positiven Reaktionen. Einfach und banal, ich liebe es zu essen und vor allem zu genießen und dieses Gefühl auch anderen zu vermitteln. Die vielen verschiedenen Gerüche riechen und die Konsistenten austesten zu können, dafür bin ich sehr dankbar.
Leider hatte ich mal eine Phase in meinem Leben, in der ich für sehr lange Zeit nichts schmecken oder riechen konnte. Das hat mich gelehrt, dass einfache Dinge, wie der Geruch von frischen Erdbeeren, oder der Geschmack einer Tomate aus dem eigenen Garten, einfach unglaublich sind.
Die Faszination für die Vielfalt unserer Landkarte der verschiedenen Gerichte, wollte ich für mich entdecken. Mit dieser Neugier ging ich in die Küche und verbrachte dort Stunden um leckere Rezepte zusammenzustellen. Manchmal waren es auch Nachtschichten, aber das war mir egal. Hauptsache am Ende kann ich jemanden mit meinem Essen glücklich machen. Wenn ein Freund zu mir sagt, er hätte Lust auf etwas deftiges, einen Burger zum Beispie,l dann muss ich kurz mein Lager im Kopf durchgehen und innhalb kürzester Zeit kann er in sein Brötchen beißen und die Süßkartoffelpommes genießen.

Ich kann nicht sehr gut mit Menschen umgehen, außer wenn ich in der Küche stehe und/oder über Essen sprechen darf. Meine Gefühle muss man schmecken und riechen.

Jetzt steh ich da, mit meinem Blog, den noch kaum jemand kennt und möchte gerne den nächsten Schritt wagen. Ich würde so gerne den Menschen da draußen zeigen, wie unglaublich unsere pflanzliche Vielfalt ist, und für alle kochen.
Ich würde gerne zeigen, wie man selbst leckere Gerichte zaubern kann. Ich benutze das Wort „zaubern“ denn manchmal schneide und koche ich, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, was ich da gerade mache. Die Gewürze fliegen mir nur so zu, kein Gericht gleicht dem nächsten. Ich habe zwar gute Ideen und trotzdem ich lasse mich von allen Gegebenheiten inspirieren. Es ist jedes Mal ein Abenteuer.

Also, halten wir mal fest. Ich bin eine planlose, rezeptfreie Kochkünstlerin, die gerne für sich ist und in der Küche manchmal die Zeit komplett aus den Augen verliert. Genau richtig für einen Kochkurs.

Meine Herausforderung 2018 ist es, alle meine eingefahrenen Gewohnheiten über Bord zu werfen, um der Welt zu zeigen, was ich alles kann, wenn ich will und anderen mit meiner Gabe zu helfen. Selbst wenn ich nur einem einzigen Menschen helfen kann. Ob es nun um den ersten Schritt geht oder sich über bestimmte Produkte oder Lebensmittel zu trauen. Andere haben Probleme einfache Rezepte nachzukochen, weil sie sich im Dschungel der Einkaufsmärkte verlaufen. Manch einer möchte gerne für die Freundin kochen und braucht nur ein bisschen Hilfe, mit welchen Gewürzen er da richtig liegt. Zu Hause für die Familie kochen, dabei auf das Budget achten und gut schmecken sollte es auch noch. Wenn man hierbei Hilfe benötigt, bin ich mit vollem Einsatz dabei und helfe wo ich nur kann.

Selbst wenn das kochen für mich das schönste auf der Welt ist, liebe ich vor allem die Rezepte in meinem Kopf enstehen zu lassen. Beim Gassi gehen oder unter der Dusche, beim sprechen mit meinen Kollegen, alles inspiriert mich. Ich könnte nie in einer Großküche stehen und immer auf abruf kochen, für viele Hundert Menschen am Tag. Ich will mit den Menschen zusammen arbeiten, sehen ob es ihnen schmeckt und mich freuen wenn alles geklappt hat.

Ich liebe es Lebensmittel einzukaufen. Am Markt all die vielen tollen Stände abzuklappern und mit den Leuten dort vor Ort zu reden. Expertentipps einzuholen, wie man die Gerichte noch etwas besser machen kann.

Ich habe nicht vor jemanden vorzuschreiben, was er zu essen oder wie er zu kochen hat. Ich bin eine Mary Poppins des Genusses, ich bin nur da, wenn ich gebraucht werde. Wenn ich bei einem konkreten Problem helfen kann oder auch nur mit Rat zur Seite stehen kann, sei es online oder auch bei einem Treffen, freue ich mich auf die Herausforderung und gebe mein Bestes um zu helfen.

Mir persönlich ist es wichtig, dass man die Liebe, den Spass und die Neugier lebt, wenn man in der Küche steht. Wir haben am Tag so viel zu tun und müssen wichtige Entscheidungen treffen, uns konzentrieren oder auch richtig hart zugreifen. Darum finde ich, man hat das Recht sich in der Küche fallen zu lassen.

Erinnert euch doch mal an eure Kindheit. Wer hat es nicht geliebt, die Kekse mit der Mutti zu backen, Eier für Ostern zu färben oder heimlich mal den Pudding für die Nachspeise zu naschen. Wenn der Kuchenteig fertig verrührt war und man die Schüssel ausschlecken durfte. Wenn noch leckere Sauce auf dem Teller war, hat man diese einfach abgeleckt. Das waren alles Erlebnisse, die einen glücklich gemacht haben, auf eine einfache aber schöne Art und Weise.

Wir verbinden so viele positive Gefühle mit unserem Essen, warum sollten wir das nicht für unsern Alltag nutzten. Einfach mal abschalten und beim Kochen die Welt um sich vergessen. Einfach wieder Kind sein und mit den Fingern arbeiten – „herumbadzen“ würde mein Opa sagen. Dabei erinnere ich mich an die Sandkastenzeit. Sandkuchenbacken war immer ein lustiger Zeitvertreib. Man konnte ihn zwar nicht essen, war aber stolz etwas mit seinen eigenen Händen kreiert zu haben.

Essen ist etwas Natürliches. Ich brauche kein 10-teiliges Besteck um ein 5gängiges Menü zu essen. Man benötigt nur sich selbst und die Lust das Essen wirklich voll und ganz zu genießen. Nennen wir es GAUMENYOGA. Und ich möchte dabei euer Coach sein, der euch wieder den Weg zum natürlichen Genießen zeigt.

Wenn ich Leute treffe, die mir sagen, was sie für Beschwerden haben , dann denke ich immer wieder daran, wie viel man da mit der Ernährung umstellen und vor allem verbessern könnte. Natürlich bin ich kein Doktor und will auch keinen belehren, aber wenn ich Tipps und Tricks aus meiner eigenen Erfahrung weitergeben kann, warum nicht. Wir sollen uns ja gegenseitig helfen, damit wir gemeinsam gesund alt werden und das Leben mit unseren Lieben in vollen Zügen genießen können.

Ich habe meine Lebensaufgabe gefunden und spüre, wie es in mir kribbelt und mich überglücklich macht, und das möchte ich mit euch teilen.
Lasst uns gemeinsam den grauen, langweiligen Alltag aus dem Essen nehmen und bringen wir die bunte pflanzliche Welt zum Blühen.

Küche ist nicht nur einWort, es ist der Spielplatz der Sinne. Dort, wo wir täglich Gaumenyoga üben, Erinnerungen wecken, Regeln vergessen und nebenbei der Gesundheit gemeinsam einen Stoß in die richtige Richtung geben.

In diesem Sinne lade ich euch ein, mit mir diesen Weg gemeinsam zu gehen und die Lust auf gutes Essen zu feiern.

Pflanzlich BUNTE Grüße, EURE

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