Cook up Kitchen

Machmal findet ein blindes Huhn auch mal ein Korn, denn in meiner unendlichen Suche nach guten Kochkursen, die auch das Thema Pflanzliche Küche unterstützen, wurde ich mal wieder fündig.
Cook up Kitchen, eine Kochschule von und mit Viktoria Stranzinger.
Es war mir bewusst das es keine reine pflanzliche Kochschule war, aber ich liebe es mich und meine Kenntnisse weiter zu entwickeln. Also habe ich mich entschieden den Kurs zu besuchen.

An dem Kurstag war ein kleines Schneechaos und ich wollte pünktlich vor Ort erscheinen, also rechnete ich noch mal gut 20 min extra um es zu schaffen. Bei der „Cook up Kitchen“ angekommen, hat mich Viktoria begrüßt und in die unglaubliche Küche eingeladen. Da ich überpünktlich war, hatten wir etwas Zeit um uns zu unterhalten.  Ich war sofort begeistert. Eine eigene Küche um mit anderen zu Kochen und das Wissen und Können mit anderen zu teilen. Ein Platz um tolle Gespräche zu führen, mit Menschen die offen sind und einen nicht verurteilen, weil man nicht immer im Standardstrom mitschwimmt.

 


Aber weiter mit der Küche. Draußen gibt es einen fantastischen Bereich zum Grillen mit einem großen selbstgebauten rießen Griller. Es gibt eine große Grünfläche, wo man noch so viel daraus machen kann. Vom Essbereich, hat man dank einer Panoramascheibe einen super Ausblick. Draußen ist eine kleine Feuerstelle. Bei dem Schneefall fühlte man sich endlich mal in Weihnachtsstimmung.
Nun zum Goldstück, der Küche. So viel Platz um sich kreativ frei zu entfalten und neue Gerichte zu entwickeln. Es gibt alle Geräte und Zubehör was man sich nur wünschen kann. Am meisten hat mich der Smoker interessiert, ich weiß, dass es immer mal wieder wichtig ist etwas Geschmack in die pflanzliche Küche zu bringen.

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Viktoria hat mich von der ersten Minute an mit ihrer Art überzeugt.
Ich hatte zuvor noch keine Ahnung, was für eine tolle Powerfrau Viktoria ist. Sie hat so viele Pläne, da kann sich meine To Do Liste echt schämen. So viele Projekte die sie geplant hat und einfach wunderbare Ideen, die ich nur unterstützen kann.
Es ist so unglaublich für mich jemanden zu treffen, der vom Energielevel dem meinen sehr ähnlich ist.
An diesem Abend habe ich mich gefühlt, als wäre ich endlich angekommen. Angekommen bei der Küche, die mir zeigt warum meine letzten 2 Jahre so voller Fragen, Umstellungen und Unsicherheit waren. Weil ich nun endlich live gesehen habe, was man schaffen kann wenn man gewillt ist, alles zu geben und seine Träume zu verwirklichen. Ich wollte diesen Abend nicht mehr enden lassen.
Ebenso die Kursteilnehmer waren gut gelaunt und es gab keine typischen Vorurteile gegen die pflanzliche Küche. Es war so wunderbar gemeinsam die Rezepte nach zu kochen und über Erfahrungen oder eigene Projekte zu sprechen und in diesem Sinne die Teilnehmer besser kennen zu lernen. Wir haben diesen Abend alle gemeinsam sehr genossen. Es waren so tolle Gespräche und neue Bekanntschaften, die mir so viel Energie verliehen haben, weiter zu machen und an mich selbst zu glauben.

Jetzt aber noch ein paar Worte über das wichtigste, das Essen. Das Menü war farbenfroh und hat einfach fantastisch geschmeckt.
Die Vorspeise setzte sich aus einer rote Rüben Suppe mit Senfkaviar, Tapiokachips und Erde zusammen. Als Erde bezeichnet man dunkles Brot, so wie Pumpernickel in kleine Stücke zerteilt, als Einlage.
Die Tapiokachips waren für mich ein Highlight, weil ich sie nur für Saucen zum eindicken oder für Pudding einsetze. Doch diesmal waren sie knusprig und passten sehr gut zu der Suppe.

 

Als Zwischengang gab es Kürbis-Ravioli mit Cashew Ricotta und geräuchertem Karfiol auf Radischenschaum.

 

Hierbei galt dem räuchern mein Hauptinteresse. Der Geschmack vom Karfiol wurde einfach um das doppelte herausgeholt. Der Gesamte Gang war sehr stimmig.

Die Hauptspeise waren Ruccola Tofu Bällchen in Backteig, auf einer Karottencreme mit Wasabischaum und Salzgemüse.

 

Die Nachspeise war eine Kombination von süßen und sauren Komponenten. Zu der Grundmasse einer Schokomousse, gab es gefrorenes Bratapfelgranite, mit einem Limettengel und Kichererbsenschaum, der wie Eischnee fest geschlagen wurde und als Topping fungierte.
Mein Highlight war hier das Limettengel, das mit der Schokomousse eine süß- saure Note hatte, wo man in Gefahr läuft, nie mehr aufhören zu können.

 

 

Wie schon oben beschreiben, war der Abend wunderbar und ich freue mich auf neue Projekte von Viktoria. Nächstes Jahr gibt es auf alle Fälle wieder viele Ideen und ich hoffe ich kann mit Viktoria eine gute Zusammenarbeit starten und ausbauen.

Ich wünsche mir mehr solcher starken und motivierten Frauen in der pflanzlichen Küche.

Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu

 

 

 

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