Kürbis Nudelauflauf

Das Wetter wir schön langsam immer herbstlicher und die Temperaturen bringen mich dazu deftige Rezepte zu kochen. Manchmal muss es auch schnell gehen und sollte trotzdem für ein paar Tage reichen. Ein Auflauf ist eine tolle Idee, denn dann bleibt die Zeit nebenbei noch etwas zu erledigen. Es gibt Tage da weiß ich selber nicht, wie ich es schaffen kann. Arbeiten, kochen, putzen, lernen und vieles mehr in 24h zu packen, da bin ich sehr dankbar, wenn ich auf vorbereitetes Essen zurückgreifen kann. Wir wollen alle gutes und gesundes Essen und das am besten, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Teffen wir uns in der Küche, um es uns ein bisschen einfacher zu machen.

Zutaten

Vollkornnudeln 400g
Kürbis 300g
Karotten 200g
Zwiebel 2 mittelgroße
Bohnen 250g
Knoblauch 2 Zehen
Hefe 30g
Tamari 2El
Tomatenmark 3El
Zitronensaft 2El
Apfelsessig 2El
Misopaste 1El
Dijon Senf 1 1/2 El
Pfeffer je nach Bedarf

Toppping:
Knäckebrot mit Knoblauchgeschmack 70g
Sonnenblumenkerne 20g

Zubereitung

Den Kürbis in Stücke schneiden und im Ofen bei 160°C für 40 min backen, je nach dicke der Stücke.
Karotte, Zwiebel und Knoblauch in einen Topf geben und kochen, bis das die Karotten weich sind. Ihr könnt auch den Kürbis in Würfel schneiden und mitkochen.

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In der Zwischenzeit könnt ihr die Nudlen kochen. Jedoch achtet darauf, dass sie nicht ganz durch sind, dann werden sie später nicht so weich.20190922_184704

Das gekochte Gemüse abseihen und mit den anderen Zutaten zusammen in einen Mixer geben.

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In eine Auflaufform die Nudlen geben und die Sauce darüber gießen. Alles noch einmal gut durchmischen damit sich die Sauce gut verteilen kann.

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Für das Topping, habe ich das Knäckebrot in einem Mixer grob zerkleinert.

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Zu den Krümeln kommen noch Sonnenblumenkerne. Das ganze kommt dann über die Nudelmischung und dann bei 180°C für 35 min in den Ofen, bis das, das Topping etwas mehr farbe bekommt.

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Wenn der Auflauf fertig ist lasst ihn etwas abkühlen.

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Wenn ihr geduldig genug wart, nehm euch ein Stück heraus und genießt es mit etwas Salat.

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In meinem Garten war noch etwas Mangold, der perfekt zu dem Auflauf gepasst hat.

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Jetzt bleibt mir nur mehr noch eines zu sagen:

„Guten Appetit“

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Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu

Rießen Burrito mit Eierschwammerlfülle und Kesesauce

Kaum ist der Spargel aufgegessen, kommen auch schon die wunderbaren Eierschwammerl aus dem Boden. Leider kommen in unserer Region die Schwammerl nur vom Bauernmarkt, aber wenn man nette Kollegen hat, bekommt man auch so seine Portion. Das goldenen Glück könnte ich täglich essen.
Es gibt so viele Rezepte, aber ich esse die Schwammerl gerne einfach angebraten in der Pfanne, mit etwas zusätzlichen Gemüse aus dem Garten.
Da ich noch ein paar Tortillas übrig hatte und etwas ausprobieren wollte, lade ich euch ein mit mir zu basteln und ein bisschen die mexikanische Küche zu verändern.

Zutaten

Tortillas 5Stk. Durchmesser 30cm

Füllung:
Eierschwammerl 500g
Kartoffel 200g
Mangold 4große Blätter
Zwiebel 2 Stück
Knoblauch 1 Zehe
Spitzpaprika grün 5 Stück
Karpern 7 Stück
Mungobohnen 100g
Räuchertofu 200g
Kraut 200g
Kichererbsenmehl 3gehäufte El
Sojasauce 20ml
Mandeljoghurt 50g
Gemüsebrühe 1El
Rosmarin 1El
Thymian 1 El
Majoran 1El
Pfeffer

Kesesauce 250ml (siehe Cashew-Fondue)

Zubereitung

Für den Burrito, wählt ihr eine große Auflaufform und legt diese mit den Tortillas aus.

 

Für die Füllung kocht ihr Kartoffeln, schneidet diese in Scheiben. Zwei Blätter von dem Mangold auf die Tortillas legen und darauf die Kartoffeln verteilen.
Zu den Kartoffeln kommt die Kesesauce. Die Sauce könnt ihr aus einem meiner alten Rezepte nachmachen, ihr lasst den Schritt mit dem erwärmen in der Pfanne einfach aus, da die Tortillas sowieso in den Ofen kommen. Den Kese über die Kartoffeln gießen und den klein geschnitteten Tofu darauf geben.

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Die Zwiebel klein schneiden und mit dem klein geschnitteten Knoblauch kurz anbraten. Das Kraut in Dünne streifen schneiden und gemeinsam mit den Zwiebel anbraten.  Zu dem Gemisch kommen die Eierschwammerl, Mungobohnen, Karpen, Soja Sauce, Gewürze und Gemüsebrühe.

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Den Paprika klein schneiden und zum Schluss zu der Mischung in die Pfanne geben.
Das Kichererbsenmehl zum eindicken der Mischung geben. Somit ist die Füllung fertig.
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Nach dem die ganze Füllung in der Form ist, 20190804_162158

kommen noch mal 2 Blätter Mangold darauf und ein Tortilla oben darauf.

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Der Burrito wird gut verpackt und für 25 bis 30min bei 180°C Heißluft im Ofen gebacken. Damit die Tortillas nicht nach oben aufgehen, habe ich sie mit einer weiteren Auflaufform runter gedrückt.

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Nach dem der Burrtio Auflauf fertig ist , kann man ihn aus der Form stürzen und servieren.

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Pflanzlich bunte, spanisch angehauchte Grüße, eure Clulu

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24-2 Gemüse deftig unter der Kartoffeldecke geschmort, mit Bratensauce

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Zutaten

Kartoffeln mehlig 400g
Frischkäse 150g
Aquafaba 100ml
Semmelbrösel
Knoblauchzehe 2 Stück

Karotten 300g
Champignon 800g
Zwiebel 2 große Stück
Knobauchzehen 2 Stück
Tomatenmark 2El
Kapern 20g
Rotweinessig 70ml
Rotwein 120ml
Misopaste Shiro Miso 2El
Senf Dijon 3 Tl
Kichererbsen 200g
Sojagranulat 150g
Gemüsebrühe 300ml
Hefeflocken 15 g
Majoran 2Tl
Thymian 2Tl
Rosmarin 2Tl

Rotkraut 400g
Zwiebel 2 Stück
Rotwein 100ml
Rotweinessig 50ml
Orangensaft 200ml
Salz 1 El
Feigenflüssigkeit von dem Schneebällenrezept

Zubereitung

Zuerst die Kartoffeln schälen und kochen.
Das Sojagranulat mit Gemüsebrühe übergießen und ziehen lassen.
Für das Rotkraut das Kraut in dünne streifen schneiden und mit einer guten Menge Salz bestreuen und erst mal massieren damit es weich wird. Das ganz dann ziehen lassen.

Währenddessen setzt ihr die Bratensauce auf. Also die Zwiebel, Karotten, Knoblauch und Champignon klein schneiden. Die Zwiebel in einer großen Pfanne anbraten, dann die Karotten dazu und anbraten. Weiters kommen die Champigon dazu und das Tomatenmark. Die Kräuter und Gewürze hinzufügen. Die überschüssige Gemüsebrühe vom Sojagranulat abgießen und in die Bratpfanne geben.

Dann nehmt ihr die Hälfte der Masse und fügt diese in eine Auflaufform.
Das Granulat in die Auflaufform zu dem gerösteten Gemüse und Kapern geben. Dazu noch die Kichererbsen geben und dann geht es weiter mit der Bratensauce.
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Für das Rotkraut bratet ihr 2 kleinegeschnittene Zwiebeln an und gebt dann das Kraut dazu. Nach ca 5 min reduziert ihr die Hitze und gebt alle Flüssigkeiten und Gewürze hinzu. Also den Orangensaft, Essig, Wein, Nelken und Zimt. Das ganze sollte dann bei schwacher Hitze ca. 30min köcheln. Die Feigenflüssigkeit müsst ihr zum Schluss dazu geben, um das Kraut nicht zu süß werden zu lassen.
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Weiter mit der Bratensauce. Ihr gebt nun den Wein und Essig dazu und lasst alles gut einkochen. Dann kommen der Senf, Misopaste, Hefe und die Gewürze dazu. Wenn ihr eine klare Sauce wollte könnt ihr sie gerne filtieren, ich bevorzuge aber alles Gute zu behalten und habe eine dicke Sauce. Ihr braucht nur mehr noch alles mit einem Stabmixer zu zerkleinern und dann etwas länger kochen lassen, für etwas 15min. Von der Sauce gebt ihr dann ca. 2 Schöpflöffel auf die Menge in die Auflaufform.

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Für das Kartoffelpüree, nehmt ihr einen Stampfer und gebt den Frischkäse und 100ml Aquafaba dazu und vermengt das ganze. Zu den Kartoffeln habe ich dann noch einen Schöpfer Bratensauce gegeben. Dann gebt ihr über das angebratene Gemüse in der Auflaufform die Kartoffelmasse und streicht sie glatt.

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Als Topping habe ich die Semmelbrösel mit Knoblauch, den ich zuvor klein geschnitten habe, angebraten und dann auf die Kartoffemasse gegeben.
Die Auflaufform dann in den Ofen geben und diesen dann auf 200°C Heißluft stellen und für weitere 30bis 40min backen lassen.
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Wenn alles heiß und durchgezogen ist, dann könnt ihr das süße Rotkraut mit dem deftigen Auflauf und der Bratensauce als Haupspeise servieren.

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Weiter geht es mit dem dritten Teil der Weihnachtsdinnerreihe, der Nachspeise

Tortilla Lasagne mit Mangold

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Heute gibt es eine ganz spezielle Variante einer traditionellen italienischen Spezialität. Ich war einfach immer schon so zu faul für Lasagne, früher musste man die Nudelblätter auch noch vorkochen. Also habe ich mal versucht etwas neues auszuprobieren. Jetzt trifft eben Mexiko auf Italien. Ich habe als Nudel die Tortilla genommen und muss sagen, ich finde es sogar ein bisschen besser als das Original. Und weil ich ja die Lasagne nur warm machen muss, ist das ganze in kürzester Zeit fertig und kann genossen werden. Vielleicht kommt ja das nächste Mal eine Art Tortilla gefüllt mit Pizza Zutaten, wer weiß. Ich geh mal in die Küche und sehee dem Auflauf im Ofen beim brutzeln zu, wer kommt mit.

Zutaten

Tortilla 1 große Packung
Reis Linsen Mischung 100g
Mangoldblätter 300g
Knoblauch 3 Zehen
Kokos Joghurt 50g
Tomatenpaste 300g
Dose Mais 280g
Oregano 2TL
Sojasauce 30ml
Zwiebel 150g
Hefe 20g
Tahini 30g
Majoran 1 gehäufter Tl
Thymian1 gehäufter Tl
Kreuzkümmel 1 gehäufter TL

Zubereitung

Für die Lasagne brauchen wir mehrere Schichten die zuerst vorbereitet werden müssen. Also fangen wir mal mit der Tomatensauce an. Dazu schneidet ihr die Zwiebel klein und dünsten sie in einer Pfanne an. Wenn der Zwiebel glasig ist, kommt die Tomatenpaste dazu. Dann fügt ihr noch den Essig, Tahini und die Sojasauce dazu. Das ganze dann noch mit den Gewürzen versetzten, dem Majoran, Thymian und dem Oregano. Zum Schluss die Hefe noch hinzufügen und die Hitze komplett zurück drehen damit die Sauce nicht anbrennt.

 

 

 


Dann kommt die nächste Schicht, der Mangold. Entfernt den Strunk von den Blättern und bratet ihn in einer Pfanne an. Dazu gebt ihr noch den Knoblauch lasst das ganze etwas anschwitzen.
Die Reisschicht mit den Linsen ist optional, ihr könnt auch Sojaflocken nehmen oder Sojagranulat. Ich habe 50g gekochten Reis mit 50g gekochten Linsen gemischt und das als Schicht für die Lasagne verwendet.
Für die anderen Schichten habe ich eine Dose Mais, Tortillas als Teig und als Sauce zwischendurch Kokosjoghurt verwendet

Also fangen wir mit den Schichten an.

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Zuerst dieTomatensauce, dann ein zuerechtgeschnittenes Tortilla, darauf die Reismischung und den Mais. Darauf kommt wieder eine Schicht Tortilla und darauf kommt Spinat mit Kokosjohurt. Dann wiederum ein Tortilla darauf die Tomatensauce und den Dosenmais. Als nächste Schicht kommt wieder ein Tortilla, darauf kommt die Tomatensauce und ein paar zurecht geschnittene Stängel vom Mangold und den Rest vom Dosenmais. Als vorletzte Schicht kommen noch ein Paar Blätter frischer Mangold und ein Tortilla als Abschluss.

 

 

 

Ihr könnt nun den Auflauf in den Ofen geben und den Herd auf 180°C stellen und für 45min backen. Zuerst solltet ihr den Auflauf mit Folie abdecken für ca. 30 min und dann zum Schluss einfach die Folie entfernen und fertig backen.
Wenn die Zeit vergangen ist, dann könnt ihr die Lasagne aus dem Ofen nehmen und lasst sie ein bisschen abkühlen bevor ihr sie genießt.
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Zu der Lasagne passt perfekt ein frischer grüner Salat und für mich gibt es noch einen Klecks Chili Sauce, die ich von einem Freund zugeschickt bekommen habe.
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Apfel Haferflocken Auflauf

Es ist so toll wenn man einfach in den Garten gehen kann und sich am Obst bedienen kann, ohne daran denken zu müssen, wieviele Schadschoffe und Gifte darauf und darin enthalten sind. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“ in unserem Garten sind es dieses Jahr wirklich viele, die gefallen sind und darum durfte ich mir auch jede Menge guter Rezepte überlegen. Neben meinem selbstgemachten Apfelmus, kommen die Äpfel jetzt in den Frühstücksauflauf. Bei dem kühleren Wetter ein perfektes, wärmendes Frühstück. Also erst mal ab in den Garten und auf gehts zum jagen und sammeln.

Zutaten

Äpfel 600g
Müslimischung 170g – fertige Mischung
Wasser 700g
Ahornsirup 2 El
Rosinen 20g
Kakaonibs 20g
Zimt 2El

Zubereitung

Zuerst die Äpfel klein schneiden und in einen Auflaufform geben. Währenddessen den Ofen auf 180°C vorheizen.

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Die Äpfel im Ofen backen bei 180°C für ca 30 bis 40min .

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Währenddessen koche ich das Wasser in einem Topf und füge das Müsli, die Kakaonibs und Rosinen dazu. Die Hitze reduzieren und mit einem Schneebesen gut verrühren.
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Die Äpfel aus dem Ofen nehmen, mit Ahornsiurp übergießen und die Müslimischung darüber leeren.
Das ganze dann noch mal in den Ofen geben und für weitere 20 bis 30 min backen.

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Entweder ihr esst den Auflauf noch warm mit etwas pflanzlichen Joghurt oder ein paar Früchten. Ihr könnt aber auch den Auflauf abkühlen lassen und dann wie eine Art Kuchen, ein Stück herausschneiden und genießen.
Die Masse eignet sich auch perfekt um das Essen vorzubereiten. Einfach die Stücke einfrieren und wenn es mal schnell gehen soll, dann könnt ihr es in der Mikrowelle aufwärmen.
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Meine Version von meinem Frühstücksauflauf mit Weintrauben und Grapefruit und selbstgemachtem Joghurt.

Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu