Cook up Kitchen

Machmal findet ein blindes Huhn auch mal ein Korn, denn in meiner unendlichen Suche nach guten Kochkursen, die auch das Thema Pflanzliche Küche unterstützen, wurde ich mal wieder fündig.
Cook up Kitchen, eine Kochschule von und mit Viktoria Stranzinger.
Es war mir bewusst das es keine reine pflanzliche Kochschule war, aber ich liebe es mich und meine Kenntnisse weiter zu entwickeln. Also habe ich mich entschieden den Kurs zu besuchen.

An dem Kurstag war ein kleines Schneechaos und ich wollte pünktlich vor Ort erscheinen, also rechnete ich noch mal gut 20 min extra um es zu schaffen. Bei der „Cook up Kitchen“ angekommen, hat mich Viktoria begrüßt und in die unglaubliche Küche eingeladen. Da ich überpünktlich war, hatten wir etwas Zeit um uns zu unterhalten.  Ich war sofort begeistert. Eine eigene Küche um mit anderen zu Kochen und das Wissen und Können mit anderen zu teilen. Ein Platz um tolle Gespräche zu führen, mit Menschen die offen sind und einen nicht verurteilen, weil man nicht immer im Standardstrom mitschwimmt.

 


Aber weiter mit der Küche. Draußen gibt es einen fantastischen Bereich zum Grillen mit einem großen selbstgebauten rießen Griller. Es gibt eine große Grünfläche, wo man noch so viel daraus machen kann. Vom Essbereich, hat man dank einer Panoramascheibe einen super Ausblick. Draußen ist eine kleine Feuerstelle. Bei dem Schneefall fühlte man sich endlich mal in Weihnachtsstimmung.
Nun zum Goldstück, der Küche. So viel Platz um sich kreativ frei zu entfalten und neue Gerichte zu entwickeln. Es gibt alle Geräte und Zubehör was man sich nur wünschen kann. Am meisten hat mich der Smoker interessiert, ich weiß, dass es immer mal wieder wichtig ist etwas Geschmack in die pflanzliche Küche zu bringen.

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Viktoria hat mich von der ersten Minute an mit ihrer Art überzeugt.
Ich hatte zuvor noch keine Ahnung, was für eine tolle Powerfrau Viktoria ist. Sie hat so viele Pläne, da kann sich meine To Do Liste echt schämen. So viele Projekte die sie geplant hat und einfach wunderbare Ideen, die ich nur unterstützen kann.
Es ist so unglaublich für mich jemanden zu treffen, der vom Energielevel dem meinen sehr ähnlich ist.
An diesem Abend habe ich mich gefühlt, als wäre ich endlich angekommen. Angekommen bei der Küche, die mir zeigt warum meine letzten 2 Jahre so voller Fragen, Umstellungen und Unsicherheit waren. Weil ich nun endlich live gesehen habe, was man schaffen kann wenn man gewillt ist, alles zu geben und seine Träume zu verwirklichen. Ich wollte diesen Abend nicht mehr enden lassen.
Ebenso die Kursteilnehmer waren gut gelaunt und es gab keine typischen Vorurteile gegen die pflanzliche Küche. Es war so wunderbar gemeinsam die Rezepte nach zu kochen und über Erfahrungen oder eigene Projekte zu sprechen und in diesem Sinne die Teilnehmer besser kennen zu lernen. Wir haben diesen Abend alle gemeinsam sehr genossen. Es waren so tolle Gespräche und neue Bekanntschaften, die mir so viel Energie verliehen haben, weiter zu machen und an mich selbst zu glauben.

Jetzt aber noch ein paar Worte über das wichtigste, das Essen. Das Menü war farbenfroh und hat einfach fantastisch geschmeckt.
Die Vorspeise setzte sich aus einer rote Rüben Suppe mit Senfkaviar, Tapiokachips und Erde zusammen. Als Erde bezeichnet man dunkles Brot, so wie Pumpernickel in kleine Stücke zerteilt, als Einlage.
Die Tapiokachips waren für mich ein Highlight, weil ich sie nur für Saucen zum eindicken oder für Pudding einsetze. Doch diesmal waren sie knusprig und passten sehr gut zu der Suppe.

 

Als Zwischengang gab es Kürbis-Ravioli mit Cashew Ricotta und geräuchertem Karfiol auf Radischenschaum.

 

Hierbei galt dem räuchern mein Hauptinteresse. Der Geschmack vom Karfiol wurde einfach um das doppelte herausgeholt. Der Gesamte Gang war sehr stimmig.

Die Hauptspeise waren Ruccola Tofu Bällchen in Backteig, auf einer Karottencreme mit Wasabischaum und Salzgemüse.

 

Die Nachspeise war eine Kombination von süßen und sauren Komponenten. Zu der Grundmasse einer Schokomousse, gab es gefrorenes Bratapfelgranite, mit einem Limettengel und Kichererbsenschaum, der wie Eischnee fest geschlagen wurde und als Topping fungierte.
Mein Highlight war hier das Limettengel, das mit der Schokomousse eine süß- saure Note hatte, wo man in Gefahr läuft, nie mehr aufhören zu können.

 

 

Wie schon oben beschreiben, war der Abend wunderbar und ich freue mich auf neue Projekte von Viktoria. Nächstes Jahr gibt es auf alle Fälle wieder viele Ideen und ich hoffe ich kann mit Viktoria eine gute Zusammenarbeit starten und ausbauen.

Ich wünsche mir mehr solcher starken und motivierten Frauen in der pflanzlichen Küche.

Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu

 

 

 

Biochi

Endlich war es so weit. Ich durfte an einem Kurs von Biochi teilnehmen. Ich kannte beide noch nicht persönlich, aber war schon allein von den Bildern ihrer Kurse fasziniert. Gabi und Johann sehen schon auf den Bildern so freundlich und sympatisch aus. Ich bin offen für neues und lese mich auch gern in Themen ein, damit ich sie besser verstehe. Und bei diesem Kurs, hat sich wieder ein bisschen mehr, meine pflanzlich Bunte Welt verändert. Ich habe jetzt mal das Thema basische Ernährung für mich entdeckt und bin gespannt was sich daraus entwickeln wird.

Ich hatte ja schon mal für ein halbes Jahr eine Rohvegane Ernährung probiert und merkte leider, dass ich einfach kompletten Gefrierbrand bekomme, wenn ich nicht etwas warmes in meiner Ernährung hinzufüge. Natürlich kommt es da auch wieder auf die richtige Mischung drauf an, keine Frage, aber da hat mich eben die basische Ayurveda Küche doch mehr überzeugen können.

Der Grund meiner Reise war der Kochkurs „Gesund und vital durch basisches Kochen“ bei Biochi in Schladming.
Dort angekommen war ich schon sehr aufgeregt und darum war ich auch früher dort, um ja nichts zu versäumen.
Als erstes sieht der Eingang schon mal so einladend aus, viele pflanzliche Zeitschriften ein gemütliches Bistro mit tollen Möbeln. Viele Bücher und auch Leseecken, wo der Kaffee oder Tee gleich viel besser schmeckt.
Zuerst bin ich durch den kleinen aber total ausreichenden Einkaufsladen gegangen, natürlich nicht ohne etwas einzukaufen.
Zur Adventszeit bieten die Zwei, selbstgemachte- pflanzliche Kekse an, die man auch in ihrem Tresen bestaunen kann. An der Kasse hat mich schon das freundliche Lächeln von der Gabi empfangen. Während ich noch einem Cappucchino genossen habe, kam auch schon der Johann auf mich zu uns begrüßte alle Gäste.

Nun weiter zu dem Kurs. Zuerst hatte Johann erklärt, was wir alles tolles kochen werden. Während er schon mit den Vorbereitungen für das Menü begann, hat Gabi mit uns einen Ausflug zu dem Thema basisches Ernährung gemacht. Es hat mich schon sehr erschreckt wie viele Lebensmittel ich falsch eingeschätzt habe. Ich habe mir so viele Notizen wie möglich gemacht, um zu Hause auch noch eine Ahnung zu haben.

Während dem Kochkurs konnten wir immer wieder die ersten Gerichte verkosten und viele Fragen an die beiden stellen. Als erstes gab es eine kräfitgende Gemüsuppe mit Shiitakepilzen, Miso, Wakame und natürlich viel Gemüse. Der nächste Gang war mit Tofu, der so gut verarbeitet war,das man ihn fast nicht mehr als solchen erkennen konnte. Das Gericht war eine Art Bruschetta Aufstrich, der einfach so intensiv und fantastisch schmeckte, dass selbst die Tofu Verweigerer nicht genug davon bekommen würden. Als nächstes gab es Tofu Rührei. Man konnte beobachten wie Gäste die das Gericht noch nicht kannten, überrascht waren wie gut die pflanzliche Version schmeckt. Dann gab es Nudeln mit Linsen Dahl und Reis mit Polenta Laibchen. Das beste kommt zum Schluss die Nachspeise , eine Mischung aus fruchtig, cremig und süß dazu gab es noch selbstgemachte Biochi Kekse.

Hier sehr ihr noch ein paar Einblicke, wenn der Chefkoch am Herd steht. Und eines vorweg Gabi und Johann harmonieren sehr gut zusammen und bringen einen immer weider zum schmunzeln, mit ihrer natürlich freundlichen Art.

Die letzten Gerichte haben wir gemeinsam am Tisch gegessen und konnten uns dabei  richtig gut unterhalten. Es haben sehr viele interessante Menschen an diesem Kurs teilgenommen. Mich persönlich faszinierte ein älteres Ehepaar, die auch im Alter noch den Schritt zur pflanzlichen Ernährung gewagt haben.

 

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Bei guten Essen und einer tollen Atmosphäre, kann es draußen auch noch so kalt sein, in den Herzen war es auf alle fälle warm und glücklich.

Danke für den tollen Nachmittag, den ich so schnell nicht mehr vergessen werde.

Pflanzlich basisch- bunte Grüße, eure Clulu

Clulu`s Agenda

Übersicht vergangener und zukünftiger Termine bezüglich der pflanzlich Bunten Ernährung und Lebensweise.
Berichte über meine Erlebnisse, findet ihr auf Berichte & Daten oder auf meiner Facebook Seite CluluPflanzlichBUNT.

 

  • 19.01.19 PEKO Kochshow mit Peter Koblhirt in Gutau

 

Termine 2017 & 2018

 

 

 

 

Koch u Photoworkshop mit „mitbauchgefuehl“

Aller Anfang ist schwer. Ich weiß noch wie ich vor fast einem Jahr angefangen habe mir etwas konkretes zu überlegen was ich dann so aus meiner Gabe machen könnte.

Die beiden Mädls von „mitbauchgefuehl“ hatten an diesem Wochenende ihren ersten veganen Kochworkshop. Beim stöbern im Internet, bin ich zufällig auf das Angebot von ihnen gestossen. Es war auch ein Fotokurs inkludiert und weil ich auch immer Probleme habe, euch das Essen per Photo schmackhaft zu machen, war das eine perfekte Kombination.

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Mit der Westbahn ist das Reisen nach Wien ja schon fast kein Aufwand mehr. Und mit den vielen Aufenthalten in Wien, weiß ich schön langsam, wie ich am schnellsten dort hin gelange, wo sich die pflanzlich Bunten Ecken Wiens verstecken.
Noch kurz davor habe ich einen Abstecher nach Meidling gemacht und mir dort den gesunden Marcuma vom Marctstandl geholt. Ein Ingwer-Kurkuma Schnaps, der einem alle Bakterien abtötet, bevor sie anfangen können zu wachsen und zu schwächen. Und der Geschmack ist für mich persönlich perfekt abgestimmt.

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In „die Pause“ kann man sich einmieten und neben einer super ausgestatteten Küche, auch einen Seminarraum nutzen. Die Küche hat eine Insel davon kann ich nur träumen.

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Bei „die Pause“ angelangt, war es als hätte ich die zwei Mädls, schon ewig gekannt. Ich wurde so herzlich Empfangen, mit einem lächeln auf den Lippen. Die dritte Dame im Bunde, Patricia, war genauso freundlich und motiviert.

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Cora und Verena von „mitbauchgefuehl“ rechts im Bild

Beide sind ausgebildete Diätologin & Ernährungswissenschafterinnen.
Mit dem Moto von Verena „inspirieren statt missionieren“

Patricia Rührig Fotografin links im Bild
Ihre Fotos auf Instagram „patricias_food“ sind einfach der Wahnsinn. Sie hat es geschafft mich wieder so richtig zu motivieren und mir wieder mehr Gedanken über meine Bilder und alles rundherum, zu machen.

Doch nun lasst mich mit dem Workshop beginnen. Keine Sorgen, ich habe viele Bilder gemacht, dann müsst ihr nicht all zu viel lesen.

Zu beginn gab es einen Ingwer Shot, der besser war als manch so Schnapserl.

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Die Schürze umgebunden, die Haare nach hinten gebunden und es konnte auch schon losgehen.
Begonnen haben wir mit der Nachspeise, da diese ja noch etwas im Kühlrschank fest werden musste. Dabei haben wir eine Schokocreme mit Seidentofu zubereitet.

 


Die zwei Damen von Bauchgefühl hatten schon vieles vorbereitet, so konnten wir uns wirklich darauf konzentieren, das Essen schön anzurichten und später tolles Fotos zu machen.

Dazwischen gab es dann einen Theorie Part mit Patricia und vielen tollen Tipps und Tricks wie wir das perfekte Foto, von unserem Essen machen können.

Patricia hatte eine große Auswahl an Schüsseln, Besteck, Tüchern und vielen anderen kleinem Zubehör das perfekt ins Bild passen konnte. Auch für die richtige Beleuchtung war gesorgt, dazu noch Reflektoren und das Bild war zumindest perfekt ausgeleuchtet.

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Eine der ersten Fotosessions war die Schokocreme. Patricia hat ein Set vorbereitet und wir durften uns ein bisschen ausprobieren.
Hier ein paar Schnapschüsse.

 

Dann ging es auch gleich weiter mit der Suppe. Eine herrliche Kürbiscremesuppe mit rein pflanzlichen Zutaten.

 

Natürlich muss man solch eine intensive Farbe auch richtig auf einem Bild festhalten können, also nichts wie weiter ins Studio.

Wir durften uns diesmal das Set selber zusammenstellen. Hier ein paar Ergebnisse.

 

Ich kann euch eines verraten, macht keine Bilder, wenn ihr noch nichts gegessen habt. Bei dem guten Duft, knurrt einem der Magen und man will nur schnell die Aufnahme machen. Doch man sollte sich Zeit lassen, um wirklich ein schönes und vor allem scharfes und gut durchdachtes Bild zu machen.
Wenn man ein paar Punkte beachtet, ist es gar nicht so schwer, die ersten guten Bilder zu machen, die Beleuchtung und das richtige Zubehör sind sicherlich eine der wichtigeren davon. Dazu noch ein paar Kreative Ideen und liebe zum Detail und das Bild ist im Kasten.

Und weil wir alle schon richtig Hunger hatten, gab es zur Hauptspeise gefüllte Zucchini und Melanzani  mit Soja-Hack, Karotten in Tomatensauce und dazu pflanzlicher „Käse“Schmelz . Als Sauce gab es Tsatsiki mit ausreichend viel Knoblauch.

 

Nach dem wir die Zucchini im Ofen hatten und sie den ganzen Raum mit einem tollen Duft füllten, wurden sie erst noch abgelichtet.

Noch das letzte bisschen Tageslicht ausgenutzt, um diesen Schnapschuss zu machen.

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Mein Lieblingsbild des Tages entstand, dank Patricias super Tipps und der tollen Mitarbeit der Teilnehmer.

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Und nach dem ganzen fotografieren, konnten wir unsere tollen produzierten Gerichte verköstigen.
Ich habe dabei noch mal das ganze Menü zusammengefasst für euch.

 

Es war ein tolles Essen mit super netten Leuten, die alle offen waren für neues. Es gab so viel gute Gespräche und viel zu Lachen, als hätten wir uns schon lange Zeit gekannt. Leider musste ich noch meinen Zug erwischen und habe das Essen relativ rasch verspeist. Aber es war köstlich und die Reise hat sich auf alle Fälle ausgezahlt.

Als Abschluss bekam jeder von uns noch ein Geschenk. Mit einem Sackerl voller guter Sachen, durfte ich mich verabschieden und ich hoffe, dass es nicht das letzte Mal war das ich diese tollen Menschen getroffen habe.
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Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es erst der Anfang war, die drei Mädls sind sympatisch, freundlich und sehr kompetent. Ich kann sie nur jeden weiterempfehlen.

Dankbar und pflanzlich- glücklich,

eure Clulu

Ein Menü für den guten Zweck

Bevor ich euch von dem schönen Abend erzähle, versuche ich in kurzen Worten mal zusammen zu fassen wie ich auf den „Rinderwahnsinn“ gekommen bin.
Ich bin ja erst seit 2,5 Jahren auf der pflanzlichen Ebene angekommen und wusste anfangs nicht so recht wo ich Informationen und natürlich auch gleichgesinnte finden würde. Dann habe ich im Internet herausgefunden, dass es verschiedenen Messen zu dem Thema gab. So wie ich nun mal bin, wollte ich auf allen Messen sein, die ich gefunden hatte. Eine meiner besten und gleichzeitig schlechtesten Eigenschaften sind, dass ich etwas zu 100% Liebe und mich total in das Thema reinstürze, oder zu 100% nicht daran interessiert bin und keine Scheue habe, dass auch nach außen zu tragen.

So hätten wir das einmal erledigt.
Eine meiner ersten Messen war in Wien, die Vegan Planet. Mit dem Zug dort angekommen war ich voller Vorfreude und wollte am liebsten alle Produkte kosten, kaufen und einfach alle unterstützen. Doch leider sind nicht alle Produkte so gesund und nachhaltig wie ich das für richtig empfinden würde. Doch das ist ein anderes Thema.
Als ich dann am Stand vom Hubert und der Steffi vorbei ging, war ich gerade am durchstöbern ihrer Mappe und sah mir die Fotos ihrer Tiere an. Ich liebe Tiere über alles und bin auch schon in meiner Pre-Pflanzen Phase immer ein Verfechter gewesen, dass Tiere mehr Rechte haben sollten und wir uns darum kümmern müssen, dass es ihnen gut geht. Wir teilen uns die Erde und sie machen für uns und unseren übertriebenen Vorstellungen Platz. Also finde ich, ist es unsere Pflicht nachzudenken und denen zu helfen, die keine Stimme haben und ihnen unsere zu geben.

Und genau das machen sie am Hof vom Rinderwahnsinn. Im Gespräch mit Hubert vertieft, merkt man wie sehr er das liebt was er macht. Man wird nicht überzeugt, sondern bestärkt in der Einstellung dass man besser mit unseren Tieren umgehen muss. Als ich dann gelesen habe das man dort Urlaub machen kann, war mir klar: mein erster Veganer Urlaub wird in Eisengraben sein. Nach der Messe ca. ein dreiviertel Jahr später war dies auch der Fall. Ich konnte mir den Hof mal direkt ansehen und die Tiere auf der Weide kennen lernen.
Es war so schön in mitten der Weidetiere zu stehen, sie zu streicheln und zu füttern. Besonders die Schweine hatten es mir angetan, so große gutmütige Tiere, die aber auch richtig verspielt und aufgedreht sein können. Es war sehr pregend für mich die Tiere mal nicht nur von draußen zu sehen, sondern streichelnd Seite an Seite zu stehen und zu spüren das sie glücklich sind. Nach diesem Urlaub und auch schon davor war mir klar, bei diesem Projekt helfe ich gerne mit. Darum kaufe ich mir immer wo sie in meiner Nähe sind ihre Produkte und spende so oft es nur geht. Auch meine pflanzlich unerfahrenen Freunde beschenke ich mit dem deftig tollen Schmalz. Meistens werden gleich ein paar Gläser nachbestellt, weil es so gut schmeckt. Was mich dann immer sehr freut, denn jeder Cent hilft den Tieren auf dem Hof. Und darum sollte sich auch dieser Abend drehen.

Kurz davor die uns all bekannte Werbung, die mir persönlich noch sehr wichtig ist.

Rinderwahnsinn

Das sind der Hubert und die Steffie und jede Menge Rinder und Schweinderl, in Eisengraben. Hubert hat seine Weidetiere nicht mehr zum Schlachten gebracht, nach dem er die Zustände bei den meisten Schlachthäusern und Lieferanten gesehen hat. Die Tiere brauchten Platz und Nahrung und dafür kämpft er jetzt mit der Steffie.

Wenn man in der Nähe ist, kann man sich ja das beste vegane Schmalz das ich kenne, persönlich abholen. Oder man greift auf die vielen anderen Produkte von ihnen zurück. Buchweizen, Dinkel, Hanfsamen und besonders das Hanföl, dass einen superfeinen Geschmack hat, kann man sich in die Einkaufstasche stecken. Es gibt sogar die Möglichkeit bei ihnen ein paar Tage Urlaub zu machen und dann die Weidetiere kennen zu lernen. Es stehen 2 voll eingerichtete Ferienwohnungen zur Verfügung.  Dabei sollte man nicht vergessen das es ja auch darum geht, die zwei zu untersützten beziehungsweise die gesamte Idee mit einer Spende weiterleben lassen.

Nicht nur das sie sich um die Tiere kümmern, sie müssen sie natürlich auch verpflegen und das geht nur mit der Hilfe von uns.

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Happy Pigs and Friends
IBAN: AT80 4715 0210 4362 0000
BIC: VBOEATWWNOM

 

Ein Menü für den guten Zweck

Am 18. September fand in Eisengraben in der gemütlichen Scheune eine Kochshow mit Flohmarkt statt.

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Es waren sehr viele Helfer dabei, die für unser Wohl sorgten.

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Die Tische waren gedeckt und man konnte sich bei freier Platzwahl einen guten Platz sichern, um die Show zu genießen.

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Wir wurden vom feinsten bekocht und zwar von dem veganen Haubenkoch Siegfried Kröpfl.

Siegfried Kröpfl
Veganer Haubenkoch mit dem Herz am richtigen Fleck
Man sieht ihn auch auf Veganen Messen oder Veranstalungen. Er hat mit seiner Tochter 2 vegane Kochbücher auf den Markt gebracht und setzt sich für die Ausbildung von Köchen in der planzlichen Küche ein.

Zu dem Abend

Zuerst konnte man sich an dem Kuchenbuffet stärken. Dort habe ich auch einige Gesichter die ich von Facebook kannte, mal im waren Leben treffen können. 20180915_153011

Nebenan war ein Flohmarkt wo man sich manche spezialität was Kleidung angeht kaufen konnte.
Nebenbei habe ich ein paar Bekannte getroffen, die ich auf der Veganmania kennengelernt habe. Es tut gut zu wissen, das man immer wieder so nette Menschen trifft, die eine ähnliche einstellung zum Leben haben wie ich. Mit zwei tollen Tischnachbarn war mir klar, dass es ein toller Abend wird.

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Natürlich auch die Produkte vom Rinderwahninn, waren zum Kauf dargestellt.

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Wenn man einen grünen Daumen hatte, waren auch Pflanzerl im Warenangebot.

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Doch nun zum Hauptteil des tollen Tages.

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Das Menü wurde mit einem grünen Smoothie gestartet. 20180915_163517

Herr Kröpfl hat neben dem Kocherlebnis auch dafür gesorgt das man sich richtig wohl fühlte. Als wäre es ein Abend mit ein paar guten Freunden die sich gemeinsam für gutes pflanzlich basiertes Essen und dem guten Zweck interessieren.

Mit viel „Schmäh“ führten Siegfried und Hubert durch den Abend.

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Währendessen wurde der nächste Gang gekocht. Der zweite Gang war ein Eiaufstrich natürlich ohne Ei aber dafür mit einwandfreiem Geschmack.

20180915_165153 Dazu gab es frisches Brot und als zweite Variante den Schmalzaufstrich von der Steffie. Verdursten musste man auch nicht: Apfelsaft selbst gemacht und sogar sehr angenehmen veganen Wein, wo selbst ich mir mal ein Glässchen gegönnt habe.

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Dann wurde auch schon die Suppe serviert, asiatische Kürbiscremesuppe, frisch aus dem Thermomix. Der Geschmack war echt der Hammer, am liebsten hätte man noch 3 mal Nachschlag verlangt.

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Herr Kröpfl hat, während wir speisten, eine Rede gehalten die mich sehr berührt hat. Man konnte wirklich erkennen wie wichtig ihm unsere Erde ist und wie wir damit umgehen.

Der vierte Gang war dann die Hauptspeise: Gnocci mit Gemüse in Sahnesauce mit Sprossen. Es gab dann als I-Tüpfelchen noch ein bisschen Hanföl darüber geträufelt was den Geschmack noch mal in andere Ebene hob.

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Dann war leider schon die Nachspeise dran. Ich hätte noch gerne ein paar Gänge mehr genossen.
Eine Topfencreme mit Himbeersauce und Schlagsahneklecks.
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Ein tolles Menü mit wunderbaren Speisen.

Mit vollem Magen hatte ich dann auch den Mut, dem Herrn Kröpfel zu danken und zu sagen das ich ein großer Fan bin. Ich war nervös wie eine 12 Jährige. Wenn ich könnte dann würde ich sofort bei ihm als Lehrling anfangen und mit ihm kochen. Es wäre zumindest ein Traum der wahr werden würde. Aber da muss ich noch so einiges lernen, besonders die Grundausbildung fehlt mir leider.

Genug von mir und meinen Träumen. Nach dem der Abend dem guten Zweck diente am Schluss die Spendenschale herum und sie wurde fleißig gefüllt.
Es war schön zu sehen das auch Menschen die „noch“ immer Fleisch essen, auch zum nachdenken angeregt werden und eben bei dieser Veranstaltung mit dabei waren.

Ich hoffe die zwei vom Rinderwahnsinn konnten mit den Spenden den Tieren etwas Gutes tun und ihnen genug Futter zur Verfügung stellen.
Ich kann nur wieder erwähnen das jede Spende zählt. Jeder von uns kann zwar allein nicht die Welt von einem auf den anderen Tag retten, aber gemeinsam können wir alles schaffen was wir uns vorstellen können.

Danke für die Idee, Umsetzung und die Hilfe vom Herrn Kröpfl und all den anderen fleißigen Helfer die dort vor Ort waren.

Eure emotional berührte Clulu

Veganmania 2018

Mein größter Wunsch, bezogen auf mein pflanzliches Dasein, ist es, viele andere gleichgesinnte kennen zu lernen. Das ist echt nicht so leicht. Darum bin ich immer sehr dankbar, wenn Treffen, Messen oder andere Veranstaltungen sind, wo man sich kennen lernen und austauschen kann.
Viele kommen von weit entfernt. Auch ich musste für die Veganmania mit dem Auto gut 2h anreisen. Aber das war es auf alle Fälle Wert.
Eine tolle Atmosphäre mit offenen Menschen, die sich pflanzlich Ernähren oder einfach nur Interesse daran haben, herauszufinden was es so an der Pflanzlichen Front gibt.
Der Eintritt ist frei und man hat von vielen Seiten Zugang, was es den Besuchern leichter macht, sich unter die Leute zu mischen und das passende für einen zu finden.

Bei mir war es die zweite Veganmania. Ich habe mit der Kamera für diejenigen, die noch nie dort waren ein paar Eindrücke festgehalten. Dabei möchte ich euch kurz ein bisschen was darüber erzählen, welche Stände, Produkte und tolle Menschen ich dort entdecken durfte.

Wenn ihr wollt könnt ihr euch einfach die Diashow unten im Beitrag ansehen. Ein paar Bilder sagen manchmal schon mehr als viele Worte.

Ansonsten geht es auch schon los mit der Reise durch das Angebot der Veganmania.

Die Veganmania fand wieder beim Museumsquartier statt. Viele Stände aneinandergereiht: von Infoständen über Verpflegung bis zur Kleidung, Kosmetik und Hygiene. Viele Verschiedene Anbieter aus verschiedensten Ländern waren vor Ort.
Ein paar die mein Interesse geweckt hatten bzw. die neu waren und mich neugierig gemacht haben, habe ich natürlich besucht. Genauso die guten alt bekannten Gesichter die man auf vielen Messen trifft, habe ich einen Besuch abgestattet.

Fangen wir mal bei der Verpflegung vor Ort an. Da gab es am Anfang gleich einen kleinen Platz an dem man sich mit allem was das Herz begehrt den Magen vollschlagen konnte. Sogar Vegini hatte einen Food Truck vor Ort und hat seine tollen Produkte verkauft. Manchmal wenn alle Hunger hatten, dann musste man sich schon ganz schön lange anstehen unter anderem auch bei Umami. Fastfood ging an diesem Wochenende echt viel über die Ladentheke.

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_DSC5304Thailändische Spezialitäten, Asiatische Küche von Loving Hut, Indische Küche vor allem von Dharamsala, Baumkuchen mit verschiedensten Toppings die einem heiß serviert worden sind waren echt unglaublich lecker.

Selbst Kaffeestände wie das Espressomobil,  konnte dem ein oder anderen Kaffejunkie den Tag versüßen. Man musste nichtmal erklären das man keine Kuhmilch darin haben möchte. 😉

_DSC5280.JPGNicht zu vergessen der tolle Fast Food Wagen von Jenonne. Burger, Hot Dogs und leckere Süßkartoffelpommes ._DSC5281
Es gab auch leckere deftige Kärner Nudlen mit einen „gschmackigen Sauerkraut“von Fridos.
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Ist nicht gerade meine Art zu Kochen, aber toll das es sie gibt. Kartoffel Rolle von Le Cook einfach zuzubereiten. Man schneidet sich eine Scheibe ab und brät diese in der Pfanne raus und fertig ist das schnelle Vegane Mittagessen. Sogar schon bei Billa und Merkur erhältlich.
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Ungarische Spezialitäten waren auch vertreten. Unter anderem Gulasch Szegediner Art und dazu auch leckere Nachspeisen.
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Ja es ist kaum zu glauben, es gibt das Vegane Dönertier. An dem Stand von Makam kann man sich mit leckeren Kebab und Döner verwöhnen lassen. Der Geschmack ist der Wahnsinn und die Zutaten waren knackig und frisch.
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Eine tolle Idee von der Firma Ackerl auch mal Gerichte vegan zu verkaufen. Ich habe schon oft die Mohnnudlen gekauft bzw. jetzt gerade die Powidltascherl in meinem Tiefkühler. Wenn es mal schnell gehen soll und man lust auf etwas süßes hat, sind die Produkte echt zu empfehlen. Man findet sie auch schon im Merkur und Billa.

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Bei Bernds Welt kann man sich die gute alte Topfengolatschen gönnen. Vegane Punschkrapfen und Donuts waren auch im Sortiment, genauso wie viele verschiedene Brotarten.

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Und ihre selbstgemachte Schokocreme musste ich auch gleich mal kosten.
…und da waren auch schon 2 Gläser in meiner Tasche.
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Bei all dem deftigen Speisen gab es auch mal eine kleine Saft Pause von Hello Juice. Frisches Obst und Gemüse, lecker in einem Smoothie verpackt.

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Die Roh veganen Produkten waren leider sehr gering vertreten. Die Firma Rohsinn hatte allerdings ein tolles Angebot. Auch wenn die Temperaturen alles andere als kühl waren, gab es rohe vegane Cracker und die Pizza war echt super lecker.
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Wie schon oben erwähnt hatte die Sonne an dem Wochenende wirklich viel Kraft und hat die Besucher zu den unzähligen Eisstationen gezogen. Mein Lieblingseis war von der Firma Veganista. Nicht nur die kreativen Kreationen sondern die nette Bedienung verleitet mich jedes mal nicht nur eine Kugel Eis zu naschen.
Von Rawito gab es auch ein gefriergetrocknetes Eis im Donatformat. Der Geschmack war sehr intensiv und allein der Gedanke, das Eis als eine Art Kuchenstück zu essen, ist eine super Idee. Es gab dort sogar Eis am Stiel. Wie früher, das gute alte Brickel oder Nogger, nur einfach viele andere zusätzliche Geschmäcker.
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Jetzt müssen wir uns auch um unsere 4 Beiner kümmern.
Von Lebensweise gibt es z.B. Veganes Hundefutter oder die nötigen Mineralstoffe als Futterzusatz, wenn jemand seinen Hund gerne mit frischen Obst, Gemüse und selbstgekochten Speisen ernähren möchte.
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Wenn irgendwo eine Messe stattfindet dann hört man ihn schon von der weite brüllen, den Dattelbär. Ob man nun Datteln, Dattelsirup, Datteln im Schokomantel und Dattelpaste möchte, beim Dattelbär ist man perfekt verpflegt. Am Stand darf man auch immer wieder mal naschen. Das ist auch die beste Verkaufsstrategie, denn diese Datteln schmecken einfach nur super soft und süß.
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Was wäre ein Festival ohne Musik. Ob es Abends die Live Band war die, die Besucher beschallte oder Tagsüber der Dj, die gute Laune war immer vorhanden.
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Nach all den leckerem Esssen konnte man auf vielen verschiedenen Ständen sein Durst löschen. Ob es nun der Bock auf ein Bier war, oder der Gusta auf ein Schluckerl Wein oder einen selbstgemachten Zitrone-Minze Saft, es war für jeden etwas dabei.

 

Wenn man seinem Körper von außen etwas Gutes tun wollte, dann hat man bei Natürliches für Haut und Sinne genau das richtige. Sonnencreme, Duschgel, Deo und viele tolle Seifen sind nur einige der Produkte, die ich selber auch schon seit einige Zeit nutze und nur weiter empfehlen kann.

 

 

 

Nebenbei gab es auch Produkte für uns Damen, biologische Binden und Tampons, sowie den Menstruationcup von Erbeerwoche. Auch für den veganen sicheren Spass waren Produkte angeboten. Die Firma Glyde condoms sorgte mit ihrem Spruch immer wieder für lustige Momente._DSC5333

Ein Produkt von Gary Mash musste auch mit. Diesmal war es ein Teller und Becher und eine große Salatschüssel mit Besteck. Könnte sein das es das eine oder andere mal bei einem meiner Bilder auftauchen wird.
Wenn man gute Hanfprodukte möchte, vor allem Kleidung, ist man bei Hempire völlig richtig.

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Die T-shirts sind sehr angehnehm zu tragen und haben immer einen tollen Spruch darauf.

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Happy Pigs and Friends, Hubert und Stefanie sind zwei total nette Menschen mit einer super Idee und tollem selbsgemachten Veganen Schmalz, das ich jedes mal in großen Mengen kaufen muss. Es gibt schon viele Abnehmer in meiner Umgebung die keine Veganer sind, aber das Schmalz lieben.
Verein gegen Tierfabriken, Respektiere, Sea Sheperds sind nur einige Namen der Organisationen die sich für die Tiere einsetzen.
Manchmal geht der Gedanke des Tierschutzes leider unter, bei dem vielen Angebot an Reizüberflutung.

_DSC5258.JPGIch finde es prima das es so viele freiwillige gibt die unseren Tieren eine Stimme geben und andere informieren. Manch Leute wissen gar nicht wie unsere Tiere behandelt werden, damit wir etwas zu essen haben. Doch es geht so viel leichter.
Die Pflanzliche Ernährung ist bunt und vielfältig. Es tut der Gesundheit gut und vor allem braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben oder eine Ausrede zu  erfinden weil man ja dann doch wieder ein Leberlkässemmerl gegessen hat. Es ist nicht einfach aus seinem gewohnten Umfeld aufzustehen und mal über den Tellerrand zu sehen. Aber dafür ist doch diese Veranstaltung da, um zu zeigen: DU BIST NICHT ALLEIN.

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Es gab sogar den einen Moment wo ein Mädchen den Verkäufer frage ob das essen Vegan ist. Der Verkäufer hat uns alle verdutzt angesehen und meinte nur, Mädchen hier ist alles Vegan wir sind Veganmania. Das fand ich so toll. Ich genieße natürlich die Momente an denen ich mir mal keine Gedanken machen muss, ob das alles Vegan ist sondern wo man einfach darauf los schlemmen kann. Trotz dem war ich am Ende dieses Nasch und Probier Wochenendes wieder froh, zu Hause mein frisches Gemüse und Obst zu essen einfach wieder dem Magen nicht nur vegan sondern auch gesund zu ernähren. Vegan bedeutet ja leider nicht gleichzeitig gesund. Es steht für kein Tierleid. Aber man darf bei dam ganzen nicht vergessen, dass wir auch auf uns schauen müssen und uns nicht nur mit Fast Food zu belohnen und den roh veganen Kuchen zu genießen, sondern dem Körper alle seine Nährstoffe zu geben die er braucht um Hirn und Herz gut zu versorgen.

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Also dann auf zum nächsten Treffen, man sieht sich auf der Veganmania auf der Donauinsel. Ich würde mich freuen den einen oder anderern kennen zu lernen und wer weiß vielleicht trifft man ja auch mal einen Blog Leser oder Instagram Follower dort um sich näher kennen zu lernen und einfach nett zu plaudern. Ich freue mich auf euch und wünsche euch eine tolle pflanzlich bunte Zeit, eure Clulu.

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Kochworkshop Bericht

Endlich geschafft, mein erster Schritt nach draußen.
Mein allererster Kochworkshop.
Kurz zu den Eckpunkten:
Es waren 9 Teilnehmer, davon sogar schon 2 Männer, was ja eher selten der Fall ist.
Beim Menü habe ich zuvor die Teilnehmer gefragt, welche Wünsche sie haben und ob Allergien oder andere Unverträglichkeiten vorhanden sind.
Als ich wusste, was ich alles zu berücksichtigen hatte, konnte auch schon die Planung losgehen.
Meine Gedanken waren:
Welche Rezepte kommen am besten an. Was schmeckt am besten und überzeugt natürlich die Teilnehmer. Sollte ich es wagen und etwas neues ausprobieren, ohne es selber zuvor schon mal gekocht zu haben?
Welche Mengen würde ich brauchen und bekomme ich auch alles frisch und dirket vom Markt? Muss ich dann doch wieder in ein Geschäft gehen und es dort besorgen?
Natürlich hat nicht jeder so einen Geschmack wie ich und verträgt vielleicht nicht so viel schärfe oder ist vielleicht bei den Gewürzen etwas empfindlicher.
Auf gut Deusch: Ich war nervös und aufgeregt, aber das war gut so, denn ich war total fokusiert auf meine Aufgabe.
Ich wollte saisonales und natürlich regionales Essen auf den Tisch bringen. Es war mir vor allem wichtig zu zeigen, dass es keine Hexerei ist etwas gutes zu kochen in kurzer Zeit und gleichzeitig auch ein bisschen auf den Preis zu achten.
Als ich mich entschieden hatte welche Gerichte es geben wird, war ich nur mehr noch vor der großen Herausforderung gestanden, den Plan so umzusetzten, das alles nicht zeitgleich am Tisch landen wird.
Dafür habe ich einfach versucht alles so zu takten, dass vieles schon vorbereitet ist und nur mehr noch kurz warm gemacht oder wie die Nachspeise kurz aufgetaut sein sollte.
Jetzt nicht mehr lange um den heißen bzw. gefroren Brei zu sprechen, dass war das Resulat meiner Überlegungen:

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Clulu @work,
naürlich habe ich auch tatkräfitg mitgemacht

Vorspeise
Kartoffel-Radischen Suppe mit Knoblauch dazu gab es
BBQ-Datteln im Zucchinimantel und zum eintauchen
Mandelweckerl

Zwischengang
Salsa a la Clulu

Hauptspeise
Spargelrisotto

Nachspeise
Apfelstrudeleis

Der Kurs fing um 18:00 Uhr an. Nach einer kurzen Einführung, begonnen wir schon gemeinsam alles vorzubereiten. Zuvor habe ich noch Gruppen gebildet, wer welches Rezept gemeinsam kochen möchte.
Ich habe selber gemerkt das es leider schwierig ist, wenn man mit einem Gericht beschäftigt ist, mitzubekommen, welche Tricks und Kniffe man für die anderen Rezepte benötigt. Ich möchte nicht das jemand aus meinem Workshop geht und noch Fragen offen sind. Aber ich habe ja noch genug Raum nach oben um mich zu verbessern.
Vielleicht wird es beim nächsten mal weniger auswahl an Essen geben, aber dafür mehr Input.

Mit den allfälligen Fragen konnte ich ganz gut umgehen und für ein paar Produkte die man nicht so gut kannte, hatte ich auch die Erklärung parat. Alles in allem war es ein gelungener Abend.
Für Getränke habe ich von den verschiedenen Bauern der Region ein paar leckere Säfte mitgenommen. Von Apfelmost bis Zwetschkensaft war alles dabei.

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Tischlein deck dich

Um zirka 20:00 Uhr war es so weit und wir konnten, das produzierte auch genießen. Die Suppe war heiß genug, die Brötchen knusprig und die Datteln schön weich und süß.
Der nächste Gang lies nicht lange auf sich warten. Die Spiralchips aus dem Ofen waren kross und die Salsa schön kühl und deftig. Ich habe mich da etwas zurückgehalten, was den Schärfegrad angeht.
Dann war auch schon die Hauptspeise an der Reihe. Der Reis hatte eine perfekte Konsistenz. Das ganze Gericht schmeckte angenehm nach Knoblauch und der knackige Spargel setzte perfekte Bisshighlights.
Der krönende Abschluss war das am Abend zuvor von mir zubereitete Apfelstrudeleis.
Die Tortillasschalen waren knupsrig und fest, einfach perfekt für das Eis. Als Topping gab es noch Kekse und Dattelsirup der bei mir, bei fast keinem Gericht fehlen darf.
Nach dem alle Bäuche gefüllt waren und keiner mehr Nachschlag forderte, wurde noch alles gemeinsam aufgeräumt, abgewaschen und der Abend fand einen gemütlichen Ausklang bei Apfelmost und Zwetschkensaft.
Hier noch ein paar Einblicke:

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An diesem Abend habe ich vieles gelernt und neue Eindrücke gewonnen. Es war ein toller Erfolg für mich, denn ich musste Bockspringen mit vielen meiner Gewohneiten. Ich habe gemerkt das ich endlich dort angekommen bin wo ich immer hinwollte. Selbstständig etwas zu planen, aufzubauen, zeitlich alles einzutakten, mit den Leuten zu kommunizieren, mit direkter Kritik umgehen zu können und vor allem aus meiner Komfortzone auszubrechen.
Ein kleiner Schritt für die Welt aber ein echter Sprung in meine neues Leben.
Herzlichen willkommen bei Clulu Pflanzlich BUNT, ich bin hier um mit euch gesundes Essen zu lernen, leben und vor allem zu genießen.
Gaumenyoga für alle meine bunten Pflanzen da draußen, ich bin bereit und freue mich auf alles was noch kommt.

Eure Clulu Pflanzlich BUNT

Kunst u Designmarkt Wels 04/2018

Clulu on tour Part #1

Heute nehme ich euch mal mit, auf meine Tour durch den Kunst u Designmarkt in Wels, der am 13 bis 15. April geöffnet hatte.

Es waren unzählige Aussteller dabei, viele mit tollen Produkten und Inovativen Ideen. Auch aus der Region Oberösterreich, waren viele Kreative vertreten. Einige Produkte waren pflanzlich basiert und nachhaltig, bei diesen Ständen bin ich natürlich gerne etwas länger geblieben.

Leckere Rohkostschokolade von Rohe vegane bio Schokolade mit meinem neuen Favouriten-Geschmack Salz, Zitrone, Matcha.

Man glaubt es kaum, aber auch direkt vor der Haustüre, gibt es so einiges. Darunter Schmuck, aber vor allem Schilder mit lustigen und sarkastischen Sprüchen, die mich immer wieder zum schmunzeln brachten. Zum Schluss, mussten dann ein Paar Buchstaben aus Holz, zum selberzusammenstellen, mitgenommen werden. Ihr werdet euch schon denken können, welche Buchstaben das wohl sein könnten. 😉 Auf alle Fälle ist die Firma Deko7 aus der Gunskirchner Gegend, was mich natürlich sehr freut.

Naturkosmetik aus Wolfsegg am Hausruck. Von der Sonnengelcreme, die so gut nach Kokosnuss duftet oder dem Raumspray der mit seiner Orangen Note, wieder etwas frische in die Halle zauberte, bei Sabine von Natürliches für Haut und Sinne ist alles möglich.

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Nach so viel herumlaufen, wird man natürlich auch durstig, nein ich habe nicht das Buffet gestürmt sondern durfte von der „weißen Cola“ kosten. Die Pedacola, eine für mich persönlich einzigartige Variante. Sie wird aus dem Colastrauch, auch Eberrautem im Mühlviertel hergestellt. Ein bisschen Rübenzucker, Vanille, Minze und Zitrone und vor allem kein Koffein, trotzdem hat man ein tolles Erfrischungsgetränk. Je nach belieben kann man sich den Sirup verdünnen und das nicht nur mit Wasser. Aber testet doch lieber selber einmal.

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Natürlich gab es auch Schmuck aus Holz, Muscheln, sowie Nachhaltige Kleidung oder Spielzeug aus Holz. Viele tolle Ideen, haben hier gezeigt, das es noch genügend kreative Menschen gibt, die uns Freude mit ihren Kreationen machen.

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Zum naschen gab es eine Auswahl an Veganen Bio-Dinkel-Keksen aus dem Mühlviertel, von der Firma Bräuer. Die Sorte „Schönde Stunden“ mit Maroni, habe ich gleich mal gekauft, in guter Hoffnung auf einen entspannten Abend, mit einer Tasse heißem Tee und etwas gesundem zum Knuspern.

Die nicht ganz so pflanzlichen Stände, habe ich nur wenn überhaupt überflogen. Ich bin immer wieder an ein und dem selben Ort hängengeblieben.  Wenn man die Leute schmatzen hörte und man ein „ohh“ oder „mhhh“ vernahm war die Genusschmelzerei  nicht weit entfernt. Ob als deftiger Aufstrich aufs Brot, Pesto für Nudeln, Suppen oder auch als süße Variante, die Ideen haben keine Grenzen. So viel kann ich euch verraten, mein Lager ist wieder aufmagaziniert bis zur nächsten Messe.

 

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass der Kunst und Designmarkt, von der Werbung eher etwas untergegangen ist, neben den anderen Messen. Was ich persönlich sehr schade fand, da es kaum eine Abgrenzgung gab an der man richtig erkennen konnte, wo man sich gerade befand. Bei so vielen spitzen Ausstellern, hätten sie sich ein bisschen mehr verdient gehabt. Ich habe sie ja sogar am Freitag und Sonntag  besucht und freue mich auch schon auf die nächsten Messen, die ich als Clulu überfallen werde.

Natürlich werde ich euch gerne weiterhin darüber berichten, was sich dann ausgefallenes in meiner Einkaufstasche versteckt.

Pflanzliche Grüße eure Clulu