Krautstrudel

Eine meiner früheren Lieblingsspeisen beim Chinesen ums Eck, waren seine Frühlingsrollen. Doch war mir persönlich immer zu wenig Füllung enthalten. Darum habe ich heute eine richtig große Portion Kraut zubereitet und damit einen Strudel nach meinen Wünschen gefüllt. Das Rezept ist nicht sehr schwierig, aber dafür reichlich und schmeckt einfach gut. Also dann glaubt nicht, dass ich das Kraut ganz alleine zubereite, auf mit euch in die Küche.

Zutaten

Teig
Vollkornmehl 250g
Wasser 150ml
Apfelessig 3 El
Bärlauchöl 2 1/2 El
Kreuzkümmel 1Tl
Kräutersalz 1Tl
Paprika edelsüß 1Msp.

Füllung
Sojagranulat trocken 150g
Gemüsebrühe 14g
Miso Paste 14g
Wasser 400ml
Kraut 665g
Zwiebel 200g
Mais 280g
Sesam schwarz 2El
Hanfsamen 3El
Wiener Würze 6El
Ume Su 3 El
Knoblauch eine große Zehe
Rosmarin 2El
Kümmel 2El
Pfeffer je nach Bedarf

Zubereitung

Für den Teig gebt ihr alle Zutaten in eine Küchenmaschine und lasst sie, die Arbeit für euch übernehmen. Dann lasst ihr den Teig ca. 30 min ruhen.

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Das Sojagranulat wird mit 400ml heißem Wasser übergossen und mit Suppengewürz und Misopaste verfeinert.

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In der Zwischenzeit reibt ihr das Kraut in feine Streifen. Vorsicht hierbei braucht ihr Geduld und jede Menge Mukselkraft, das kann schon eine Weile dauern. Dasselbe macht ihr mit den Zwiebeln.

Die Zwiebel in einer Pfanne anbraten, die groß genug ist für die gesamt Menge.
Zu den Zwiebeln kommt der Knoblauch und das Kraut.
Wenn das Kraut an Volumen verloren hat, kommt der Mais und das Sojagranulat dazu. Dann gebt ihr die restlichen Gewürze und Saucen hinzu. Die gesamte Mischung gut umrühren und noch ein bisschen weiter anbraten.

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Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und dann auf ein Backpapier übertragen. Dann mit der Füllung belegen und den Teig gut verschließen.
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Für die Menge der Füllung habe ich einen selbstgemachten Teig und einen fertigen Flammkuchenteig genommen.
Beide sind in einem vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft, für gut 20 min zu backen.
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Wenn der Strudel fertig ist, kurz abkühlen lassen und mit ein bisschen Sauce servieren. Meine Sauce war ganz einfach ein bisschen Mandeljoghurt mit Kräutersalz und Thymian, Majoran und ein bisschen Knoblauch.

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Der Strudel schmeckt auch kalt hervorragend und ja da spreche ich gerade jetzt aus Erfahrung.
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Pflanzlich bunte Grüße und guten Appetit, eure Clulu

 

Kürbis Paprika Suppe

Heute scheint die Sonne und es ist als würde der Sommer noch ein paar Tage gegen den Herbst gewinne. Doch es ist soweit, mein Körper hat sich auf die neue Jahreszeit umgestellt. Also sage ich dem Eis und kühlen Getränken aufwiedersehen. Eine gute warme Suppe ist bei diesem Wetter einfach perfekt. Wenn ich schon mal Zeit habe dann gibt es auch gleich die doppelte Menge. Vorbereiten ist das wichtigste, wenn man sich gesund ernähren will und nicht jeden Tag Zeit hat um frisch zu kochen.
Macht mit mir den Schritt, in die richtige Richtung, verwüsten wir die Küche und zaubern dabei eine deftige Suppe.

Zutaten:

Paprika 350g
Kürbis 350g
Mais 140g
Zwiebel 140g
Getrocknete Tomaten 45g + 100ml
Knoblauch 2 Zehen
Hanfsamen 30g
Ume Su 1El
Soja Sauce 1,5 El
Balsamico Essig 1El
Petersilie 1Tl gehäuft
15g Gemüsebrühe + 350ml Wasser
Kümmel 1El
Kreuzkümmel 1Tl gestrichen
Paprika geräuchert 1Msp
Vanille 1,5 Tl

Zubereitung:

Für den Anfang weichen wir die getrockneten Tomaten mit heißem Wasser ein.

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Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in einem großen Topf anbraten.
Dazu kommen der Kürbis und Paprika, in kleinen Stückchen. Wenn das Gemüse gut durch ist, fügt man die weichen, (getrockneten) Tomaten und das Einweichwasser dazu.
Soja Sauce, Ume Su, Balsamico Essig und Hanfsamen hinzufügen und die Hitze reduzieren.
Jetzt kann man mit Gemüsebrühe aufgießen und den Mais dazugeben.
Noch die restlichen Kräuter und Gewürze hinzufügen.

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Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren und dann geht es auch schon ans servieren.20191005_174109

Hier habe ich Tofu natur mit Knoblauchöl angebraten und Sesam verfeinert.

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Lasst es euch schmecken. Der Herbst ist wunderbar und zaubert tolle Farben.

Darum schicke ich euch pflanzlich Bunte Grüße,

eure Clulu

Kürbis Nudelauflauf

Das Wetter wir schön langsam immer herbstlicher und die Temperaturen bringen mich dazu deftige Rezepte zu kochen. Manchmal muss es auch schnell gehen und sollte trotzdem für ein paar Tage reichen. Ein Auflauf ist eine tolle Idee, denn dann bleibt die Zeit nebenbei noch etwas zu erledigen. Es gibt Tage da weiß ich selber nicht, wie ich es schaffen kann. Arbeiten, kochen, putzen, lernen und vieles mehr in 24h zu packen, da bin ich sehr dankbar, wenn ich auf vorbereitetes Essen zurückgreifen kann. Wir wollen alle gutes und gesundes Essen und das am besten, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Teffen wir uns in der Küche, um es uns ein bisschen einfacher zu machen.

Zutaten

Vollkornnudeln 400g
Kürbis 300g
Karotten 200g
Zwiebel 2 mittelgroße
Bohnen 250g
Knoblauch 2 Zehen
Hefe 30g
Tamari 2El
Tomatenmark 3El
Zitronensaft 2El
Apfelsessig 2El
Misopaste 1El
Dijon Senf 1 1/2 El
Pfeffer je nach Bedarf

Toppping:
Knäckebrot mit Knoblauchgeschmack 70g
Sonnenblumenkerne 20g

Zubereitung

Den Kürbis in Stücke schneiden und im Ofen bei 160°C für 40 min backen, je nach dicke der Stücke.
Karotte, Zwiebel und Knoblauch in einen Topf geben und kochen, bis das die Karotten weich sind. Ihr könnt auch den Kürbis in Würfel schneiden und mitkochen.

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In der Zwischenzeit könnt ihr die Nudlen kochen. Jedoch achtet darauf, dass sie nicht ganz durch sind, dann werden sie später nicht so weich.20190922_184704

Das gekochte Gemüse abseihen und mit den anderen Zutaten zusammen in einen Mixer geben.

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In eine Auflaufform die Nudlen geben und die Sauce darüber gießen. Alles noch einmal gut durchmischen damit sich die Sauce gut verteilen kann.

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Für das Topping, habe ich das Knäckebrot in einem Mixer grob zerkleinert.

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Zu den Krümeln kommen noch Sonnenblumenkerne. Das ganze kommt dann über die Nudelmischung und dann bei 180°C für 35 min in den Ofen, bis das, das Topping etwas mehr farbe bekommt.

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Wenn der Auflauf fertig ist lasst ihn etwas abkühlen.

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Wenn ihr geduldig genug wart, nehm euch ein Stück heraus und genießt es mit etwas Salat.

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In meinem Garten war noch etwas Mangold, der perfekt zu dem Auflauf gepasst hat.

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Jetzt bleibt mir nur mehr noch eines zu sagen:

„Guten Appetit“

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Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu

Rießen Burrito mit Eierschwammerlfülle und Kesesauce

Kaum ist der Spargel aufgegessen, kommen auch schon die wunderbaren Eierschwammerl aus dem Boden. Leider kommen in unserer Region die Schwammerl nur vom Bauernmarkt, aber wenn man nette Kollegen hat, bekommt man auch so seine Portion. Das goldenen Glück könnte ich täglich essen.
Es gibt so viele Rezepte, aber ich esse die Schwammerl gerne einfach angebraten in der Pfanne, mit etwas zusätzlichen Gemüse aus dem Garten.
Da ich noch ein paar Tortillas übrig hatte und etwas ausprobieren wollte, lade ich euch ein mit mir zu basteln und ein bisschen die mexikanische Küche zu verändern.

Zutaten

Tortillas 5Stk. Durchmesser 30cm

Füllung:
Eierschwammerl 500g
Kartoffel 200g
Mangold 4große Blätter
Zwiebel 2 Stück
Knoblauch 1 Zehe
Spitzpaprika grün 5 Stück
Karpern 7 Stück
Mungobohnen 100g
Räuchertofu 200g
Kraut 200g
Kichererbsenmehl 3gehäufte El
Sojasauce 20ml
Mandeljoghurt 50g
Gemüsebrühe 1El
Rosmarin 1El
Thymian 1 El
Majoran 1El
Pfeffer

Kesesauce 250ml (siehe Cashew-Fondue)

Zubereitung

Für den Burrito, wählt ihr eine große Auflaufform und legt diese mit den Tortillas aus.

 

Für die Füllung kocht ihr Kartoffeln, schneidet diese in Scheiben. Zwei Blätter von dem Mangold auf die Tortillas legen und darauf die Kartoffeln verteilen.
Zu den Kartoffeln kommt die Kesesauce. Die Sauce könnt ihr aus einem meiner alten Rezepte nachmachen, ihr lasst den Schritt mit dem erwärmen in der Pfanne einfach aus, da die Tortillas sowieso in den Ofen kommen. Den Kese über die Kartoffeln gießen und den klein geschnitteten Tofu darauf geben.

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Die Zwiebel klein schneiden und mit dem klein geschnitteten Knoblauch kurz anbraten. Das Kraut in Dünne streifen schneiden und gemeinsam mit den Zwiebel anbraten.  Zu dem Gemisch kommen die Eierschwammerl, Mungobohnen, Karpen, Soja Sauce, Gewürze und Gemüsebrühe.

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Den Paprika klein schneiden und zum Schluss zu der Mischung in die Pfanne geben.
Das Kichererbsenmehl zum eindicken der Mischung geben. Somit ist die Füllung fertig.
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Nach dem die ganze Füllung in der Form ist, 20190804_162158

kommen noch mal 2 Blätter Mangold darauf und ein Tortilla oben darauf.

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Der Burrito wird gut verpackt und für 25 bis 30min bei 180°C Heißluft im Ofen gebacken. Damit die Tortillas nicht nach oben aufgehen, habe ich sie mit einer weiteren Auflaufform runter gedrückt.

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Nach dem der Burrtio Auflauf fertig ist , kann man ihn aus der Form stürzen und servieren.

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Pflanzlich bunte, spanisch angehauchte Grüße, eure Clulu

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Hot Carrot

Heute macht der Sommer mal Pause und diese Chance nutzte ich um mal wieder heiß und deftig zu kochen.
Ja ich weiß, es wird wieder viele geben, die nicht verstehen warum ich den Geschmack eines „Hot Dog“ nachmachen möchte. Aber ich weiß, dass es der gesamte Geschmack der Brötchen, der Sauce und all den anderen guten Zutaten ist und sicherlich nicht das eine, einsame Würstchen. Jedoch möchte ich trotzdem die Konsistenz haben und das geht perfekt mit einer Karotte.
Natürlich gibt es auch die Variante das man alles in einer Pfanne anbrät und dazu ein Brot ist, aber ich stehe in meiner Küche und koche so wie es mir schmeckt.
Also dann ihr überzeugten Genießer und Schlemmerer, los gehts ab in die Küche.

Zutaten

Karotten 3 große
Brötchen (gekauft) 6 Stk.
Zwiebel 4 Stück groß
Soja Sauce 120ml
Olivenöl zum anbraten
Dattelsauce 30g
Apfelsaft 250ml
Paprikapulver geräuchert 1/2 Tl
Räuchersalz Prise

Topping, je nach Lust und Laune
Senf
Chili sin carne
Kimchi

Zubereitung

Für die heißen Karotten, müsst ihr die Karotten erst mal waschen und dann Dampf garen.

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Die Karotten in einen Frischhaltebeutel geben und dazu Soja Sauce, das Paprikapulver und das Räuchersalz.  Das ganze dann für 2h im Kühlschrank lagern,damit der Geschmack gut durchziehen kann.

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Nach dem sich die Karotten mit Geschmack angesaugt haben, grillt oder bratet ihr die Karotten an.

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An diesem Bild sieht man, dass ich 3 vegane Würstchen im Vergleich zu den Karotten genommen habe, um herauszufinden wie diese sich verhalten und schmecken.

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Für die Füllung habe ich karamelisierte Zwiebel gemacht. Dafür schneidet ihr die Zwiebel in feine Scheiben und schwitzt diese in der Pfanne mit Olivenöl an. Danach gebt ihr Apfelsaft hinzu. Wenn der Apfelsaft verdampf ist, fügt ihr noch den Dattelsirup hinzu. Achtet darauf das die Zwiebel, beim karamelisieren nicht anbrennen.

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Das Brötchen könnt ihr gerne selber machen, jedoch ist das nicht meine Stärke, aber was nicht ist, kann ich ja üben :).

Das Brötchen kurz anrösten, darauf etwas scharfer Senf und die Karotte legen. Darauf die karamelisierten Zwiebel und etwas Kimchi und oben drauf noch Senf.
Anrichten dürft ihr eure heiße Karotte natürlich wie ihr wollt, diese Kombination war für mich einfach perfekt.

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Auf dem Bild seht ihr links meine oben beschriebene Variante und rechts ist das Brötchen mit selbstgemachten Chili also ein Chili Hot Carrot.

Deftige pflanzliche Grüße, eure Clulu

Erdäpfelsalat mit Tempeh

Der Grillabend steht vor der Tür und wer von uns pflanzlichen Vertretern kennt es nicht, was nimmt man mit. Man möchte nicht die typischen Produkte, so wie vegane Grillwürstchen, auf den Grill legen.
Denn da wird gleich mal wieder gemeckert:“… diese Ersatzprodukte sind doch nicht gut, ich verstehe das nicht, wenn jemand seine Ernährung auf pflanzlich umstellt, muss man „Würstchen“ nachmachen?! “
Darum habe ich mich diesmal für einen optimalen Mitbringer entschieden, dem Erdäpfelsalat.
Natürlich möchte ich nicht auf meine Lieblingsproteinquelle verzichten, dem Tempeh. Tempeh besteht auf Sojabohnen die fermentiert worden sind und wie Tofu zu einem Block zugeschnitten wird. So genug meines Wissens ;).
Wenn ihr Lust habt einen gemütlichen und mecker freien Abend zu verbringen, begebt euch mit mir in die Küche und zeigt den Erdäpfeln wer hier der Boss ist.

Zutaten

Kartoffeln 650g
Lauch 110g
Zwiebel rot 85g
Knoblauch 35g
Gurke 150g
Paprika 100g
Tempeh geräuchert 190g
Oliven 35g
Karpern 15g
Apfelessig 65g
Dijonsenf 15g
Kürbiskernöl
Hanfsamen 10g
Kürbiskerne 15g
Kümmel gemahlen 1Tl gestrichen
Rosmarin 1Tl gestrichen
Salz 1 Tl gestrichen
Pfeffer je nach Geschmack

Zubereitung

Als erstes kocht ihr die Kartoffeln. Ich habe mich für den Dampfgarer entschieden. Die Kartoffeln habe ich mit der Schale gedämpft.
Dann lasst ihr die Kartoffeln abkühlen, in der Zwischenzeit schneidet ihr die restlichen Zutaten.

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Beim Knoblauch habe ich einen frischen Knoblauch genommen mit Grün welches auch in den Salat verarbeitet wurde.
Den Lauch habe ich in kleine, feine Stücke geschnitten. Der rote Zwiebel wurde nur halbiert und dann in dünne Scheiben geschnitten.
Denn Paprika, die Gurke und den Tempeh in kleine Würfel schneiden.
Die Oliven und Karpen ganz fein schneiden um den Geschmack gut zu verteilen.
Dann gebt ihr alles gemeinsam mit den Karoffeln in eine große Schüssel, passt gut auf das ihr nicht zu oft oder zu wild umrührt sonst wird es schnell ein Erdäpfelkäs anstatt einem Salat.

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Jetzt kommt das Dressing, dazu habe ich Senf, Essig, Salz, Pfeffer, Kümmel und Rosmarin in einer Schüssel vermengt und über den Salat gegossen.
Noch zum Schluss kommen Kürbiskerne und Hanfsamen als Topping und natürlich ein gutes Kürbiskernöl darf als Abschluss nicht fehlen.

Dann lasse ich den Salat für 2 bis 3 h ziehen und fertig ist der Erdäfpelsalat, der auch vonn allen anderen nicht pflanzlich Orientieren Mitbürgern verspeist wird. Und wie ist es meinstens, das pflanzliche Angebot wird am Anfang verschmeht, doch am Ende ist es das, was am schnellsten weg war.

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Pflanzlich bunte Grüße,eure Clulu

Spargel-Bärlauch Polentapizzaschnitte

Endlich, die Spargelsaison ist eröffnet. Ich bin ein wirklich großer Spargelfan. Ich esse den Grünen gerne roh oder auch gegrillt, als Spargelweckerl und natürlich auch als Spargelrisotto.
Diesmal wollte ich etwas neues ausprobieren und eine Pizzavariante probieren. Der Teig wird mit Polenta gemacht und fällt etwas dicker aus wie gewohnt, schmeckt sehr gut und wird ebenfalls sehr knusprig, aber auch saftig.
Jetzt denkt mal nicht an den Schokoosterhasen, sondern gönnt euch diese deftige Schnitte. Auf gehts in die Küche, vielleicht hat der Osterhase ja auch dort ein Nest versteckt.

Zutaten

Polenta 300g
Wasser 1200ml
Oregano 1El
Olivenöl 2El
Hefeflocken 30g
Tamari 1El
Tomatenmark 90g
Mangopüree 100g
Koblauchzehen 2 Stück
Spargel 180g
Shitake 100g
Seitlinge 100g
Bärlauch 30g

Topping 10g Pizza- Pasta Genussverstärker
(selbstgemachte Mischung aus Hefe, Knoblauch und Brösel)

Zubereitung

Zuerst kochen wir den Maisgries. 1200ml Wasser in einem Topf erhitzen, bis das Wasser kocht und dann den Gries, einrühren. Dazu kommen Hefe, Oregano und Olivenöl. Die Hitze zurückschalten auf Stufe 1 und kräftig rühren.
Dann den Topf mit einem Deckel versehen und für 15min ziehen lassen.

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Während der Polenta zieht, kümmern wir uns um die Sauce.
Tomatenmark, Tamari, klein geschnittener Knoblauch und Mangopüree vermengen.

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Für den Belag, den Spargel und die Pilze schneiden. Den Spargel habe ich noch kurz in der Pfanne angebraten und mit Kokosblütenvinaigrette abgelöscht.

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Den Ofen könnt ihr schon auf 190°C Umluft vorheizen.
Der Polenta müsste nun genug durchgezogen sein und wird auf ein Backblech mit Backpapiert überführt. Den „Teig“ gleichmäßig versteichen und dann für 15min in den Ofen geben um die Feuchtigkeit zu entfernen und ihn schon mal etwas knusprig zu machen.

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Nach dem der „Teig“ im Ofen war, lässt man ihn kurz abkühlen und bestreicht ihn dann mit der Tomatensauce.

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Danach folgt der Belag, also die Champignons und der Spargel.

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Die Schnitte kommt dann für gut 20min in den Ofen bei 190°C Heißluft.

In der Zwischenzeit habe ich noch Bärlauch klein geschnitten, um diesen dann auf die fertige Pizza zu geben.
Auf die Pizza, kommt noch ein bisschen selbstgemachtes Topping oben drauf.

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Zum Schluss folgt der Bärlauch und die Pizzaschnitte kann serviert werden.

Pflanzlich Bunte Grüße, eure Clulu

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Cashew-Fondue

Cashew… Gesundheit!
Lange ist es her, dass ich mal wieder ein Fondue hatte. Wer kennt es nicht, den Magen bis zum geht nicht mehr mit leckeren Käsefondue zu füllen oder seine Champignons in Fett zu ertränken und diese dann mit etwas Sauce zu genießen. Doch auch diesmal, bin ich wieder auf dem Weg der gesunden alternative. Hierbei helfen mir die Cashew Nüsse, die kleinen Helferlein, der pflanzlichen Küche. Ob eine Variante vom Frischkäse oder für Pesto diese Nüsse sind einfach der Hammer. Diesmal genießen wir ein romantisches Cashew Fondue der schnellen Art. Feuerzeug raus, Kerzen an und ein bisschen romantische Hintergrundmusik, dazu frisches knuspriges Brot zum eintauchen und es darf geschlemmt werden. Hab ich euch neugierig gemacht? Perfekt, dann kommt mit, mit mir in ein Reich der genussvollen Sünde, die Küche.

Zutaten

Cashew Nüsse 90g
Hefeflocken 30g
Tapioka Stärke 20g
Sojamilch 150ml
Weißwein 300ml
Misopaste 1El
Sushi Essig 2El
Knoblauchzehe 1 große, eine zusätzliche für das Brot
Knoblauchöl 1-2El
Salz eine Prise
Pfeffer eine Prise
Muksat 1Msp.

Topping:

Hefeflocken 3El
Kokosmehl 1El
Brösel 3El
Knoblauchgranulat fein gemahlen 1Tl
Salz 1 Msp.
Pfeffer je nach Bedarf

Zubereitung

Zuerst müsst ihr euch um die Cashew Nüsse kümmern. Diese müssen eingeweicht werden. Entweder mit kaltem Wasser über Nacht oder wenn es schnell gehen muss einfach mit heißem Wasser für ca. 1 h.

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Nach dem einweichen, gießt ihr das Wasser ab und gebt die Nüsse in euren Standmixer. Ein Stabmixer wird wahrscheinlich nicht ausreichen.
Dazu gebt ihr dann die Sojamilch, Hefeflocken, Weißwein, Misopaste, Knoblauchöl, Sushi Essig, Muskatnuss, Pfeffer und Salz.

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Die Knoblauchzehe ein bisschen zerdrücken und dann klein schneiden und mit in dem Mixer geben.
Dann könnt ihr alles gut durchmixen und fügt zum Schluss noch eure Stärke hinzu. Ich habe Tapioka Stärke verwendet, aber es ist funktioniert auch mit Kartoffelstärke.
Dann noch mal kurz alles vermengen und aus dem Mixer in eine Pfanne gießen.

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Am besten ihr beginnt auf halber Stufe, damit die Masse langsam warm wird und alles schön zähflüssig wird. Das ganze dauert dann so 10 min, bzw. je nachdem wie ihr die Konsistenz von eurem Fondue bevorzugt.

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Dann könnt ihr die Masse in einem Fonduetopf geben und diesen dann auf einer Warmhalteplatte geben, damit die Masse nicht gleich wieder auskühlt.

Eine andere Variante wäre der Backofen. Ihr gebt die fertige Mischung in eine hitzebeständige Form und lasst das ganze ca. 15 bis 20 für 200°C backen.

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Nach der Hälfte der Zeit, rührt ihr einfach mal ein bisschen um. Dann könnt ihr das Topping darübergestreuen und weiter backen.

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Wenn das Topping dann eine gold-braune Farbe erreicht hat, könnt ihr die Form herausnehmen und heiß servieren.

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Ich habe frisches Ciabatta gemacht. Aus dem frischen Brot habe ich Scheiben geschnitten und diese noch mal richtig knusprig im Toaster geröstet und mit einer weiteren Knoblauchzehe, die ich zuvor nur halbiert habe eingerieben.

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Ein paar Essiggurkerl, scharfe Paprika, Senfgurken und die restliche Menge vom Weißwein in ein Gläschen und dem entspannten schlemmen, steht nichts mehr im Wege.
Ihr könnt auch den Wein beim Rezept weglassen und die Masse für Spätzle verwenden oder für Raclette Brot, alles ist möglich. Und natürlich schmeckt das Cashew Mousse kalt, auch als Aufstrich.

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Pflanzlich Bunte Grüße eure Clulu

Kartoffelsuppe

Obwohl die Fasten Zeit schon voll im Gange ist, gibt es keinen Grund auf gutes Essen zu verzichten. Und weil ich mal wieder Lust auf etwas warmes hatte und ich meine Vorräte auffüllen wollte, war diese Suppenvariante eine gute Idee. Als Kind war ich kein Suppenkasperl, ich habe Suppe geliebt. Von der Buchstabensuppe bis zur Kürbiscremesuppe. Ich konnte sogar vor kurzem einmal eine kalte Suppe genießen, doch muss ich zugeben, dass ich sie lieber warm verspeise. Darum werfe ich mich jetzt auch in Schale, oder wohl eher Schürze und nehme euch mit ins Suppenland.

Zutaten

Kartoffel 800g
Zwiebel 3 große
Knoblauch 2 Zehen groß
Pastinaken 350g
Karotten 250g
Miso Giro 2 El
Hanfsamen 60g
Mandelmus 2El
Tamari 60ml
Wasser 750ml
Suppengewürz 1,5 El
Muskatnuss 1/2 Tl
Petersilie 3El
Kreuzkümmel 3Tl
Galgant 1/2Tl
Rosmarin 2Tl
Curcuma 1/2Tl
Paprika geräuchert 1Tl
Räuchersalz 1Tl
Majoran 2Tl
Thymian 2Tl
Räuchertofu 1Packung

Zubereitung

Bei der Suppe gibt es kaum Regeln, ihr müsst anfangs noch ein bisschen Zwiebel und Knoblauch anrösten. Dazu könnt ihr auch gleich den Kreuzkümmel, Rosmarin, Curcuma und die Muskatnuss geben.
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Ich habe mein Gemüse schon gewaschen und in Stücke geschnitten. Dann habe ich alles in meinen Dampfgarer gegeben, damit mein Gemüse schon weich ist.
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Für die Suppe, könnt ihr dann das ganze Gemüse in den Topf geben und mit Wasser auffüllen. Das Mandelmus, die Hanfsamen und die restlichen Gewürze, kommen ebenfalls in den Topf. Dann bei mittlerer Hitz,e für gut 20 bis 30 min köchlen lassen, je nach dem ob ihr euer Gemüse vorher gegart habt.
Wenn alles gut durch ist, dann könnt ihr mit dem Pürierstab alles zerkleinern.

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Zum Servieren, habe ich noch einen Räuchertofu in dünne Scheiben geschnitten und kurz angebraten.

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Noch ein bisschen Kürbiskernöl, Kürbiskerne und frische Petersilie oben drauf und unser Fastengericht darf serviert werden.

Pflanzlich BUNTE Grüße, eure Clulu

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Rote Rübe-Noriaufstrich

Darf es etwas Meer sein? Mal wieder habe ich versucht mit Noriblätter, also Algen, etwas Meeresgeschmack in meinem Aufstrich zu zaubern. Ich weiß, nicht jeder ist dafür, das pflanzliche Rezepte denen „von früher“ ähneln sollten. Wenn ich Eis essen möchte, dann sollte ich wohl besser an einem kühlen Grashalm lutschen.
Ich bin der Meinung, das jeder alles essen sollte, was einem schmeckt, aber auch gut tut und wenn das ab und zu mal etwas kreatives ist als Salat, ist das genauso in Ordnung. Wenn ich immer das machen würde, was andere von mir erwarten, würde ich nicht die Person sein die ich heute bin.

Zutaten

Rote Beete 270g
Melanzani 700g
Zwiebel 1 Stück
Senfgurken 60g
Kapern 25g
Gurkerl 110g
Apfel 190g
Mayo 120g selbstgemacht
Joghurt 170g
Sushi Essig 3 El
Gurkenwasser 5 El
Apfelessig 3El
Nori Algenmischung 4g
Petersilie frisch 1 El
Räuchersalz 1Tl gehäuft
Dill 4 Tl

Zubereitung

Die Rote Rübe in Alufolie packen und im Ofen für ca 50min bei 180°C backen lassen.
Die Melanzanie schälen und in dünne Längsscheiben schneiden. 20190202_174840Diese bestreut ihr dann mit Salz und legt nun die Scheiben zwischen Küchenpapier und legt einen schweren Gegenstand darauf und nach ca. 20 min könnt ihr sie wieder befreien.

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Einen Topf mit heißen Wasser aufsetzen und die Melanzani darin kurz kochen bis sie weich sind. Wenn sie wieder abgekühlt sind, dann könnt ihr sie in dünne, feine, lange Streifen schneiden.

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Die Äpfel und Gurkerl in dünne Streifen schneiden.

20190202_194741Die Kapern könnt ihr ebenfalls etwas kleiner schneiden. Den Zwiebel ebenfalls in dünne feine Stücke schneiden.
Wenn ihr alles vorbereitet habt, dann kommen noch die roten Rüben aus dem Ofen. Lasst sie ein wenig abkühlen und befreit sie von der Schale.
Die Rüben ebenfalls wie den Apfel in feine Streifen schneiden, vorsicht auch wenn die Farbe toll aussieht, auch eure Händen werden diese Farbe für ein paar Tage haben.
Jetzt gebt ihr alle Zutaten in eine große Schüssel und vermengt sie vorsichtig.

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Zu dieser Mischung kommen die restlichen Flüssigkeiten, Gurkenwasser, Essig und die selbstgemachte Mayonaise, ebenso wie die restlichen Kräuter, die Nori Blätter und Gewürze.
Jetzt könnt ihr alles gut vermengen und für 1h im Kühlschrank ziehen lassen.
Die Menge für diesen Aufstrich reicht für 10 bis 12 Portionen. Ich habe die Hälfte eingefroren und bei Bedarf wieder aufgetaut.
Ein knuspriges Vollkornbrötchen oder einfach nur herauslöffeln, ihr könnt den Aufstrich genießen wie ihr wollt, aber lasst ihn euch nicht entgehen. Ich kann ihn wirklich weiter emfpehlen,

Pflanzlich BUNTE Grüße, eure Clulu

 

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