Mousse trifft Mus

Ich bin ein Fan von Geschmacks-Kombinationen, nicht immer sind diese auf den ersten Blick passend, aber geschmeckt hat es noch immer. Wenn ich ehrlich bin, dann sind es zufällige Versuche, weil ich noch etwas im Kühlschrank sehe oder etwas aufgebraucht werden muss. Vielleicht gibt es ja bei euch auch solche Momente, wo die besten Gerichte entstehen und man doch nur Reste in den Topf geworfen hat. Genau dann, hat man nicht aufgeschrieben, was man alles an Zutaten genutzt hat.
Lasst uns also gemeinsam den süßen Resteeintopf zubereiten, die Speise wird kalt serviert und wir kommen ins Schwitzen. Auf in die Küche!

Zutaten

Schokomousse
Seidentofu 400g
Kokosjoghurt 125g
Rohkakaopulver 50g
Datteln 110g
Vanille 1Tl
Salz Prise

Apfelmus
Äpfel 5Stücke
Walnüsse 70g
Zimt 1El gestrichen

Zubereitung

Für das Schokomouse braucht ihr einen Stabmixer oder eine Küchenmaschine. Die Datteln mit heißem Wasser übergießen und für gut 15min einweichen lassen.
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Die eingeweichten Datteln in einen Mixer geben und zerkleinern.
Je nach Mixer, ein bisschen Flüssigkeit vom Einweichen aufheben und dazu geben, damit eine feine homogene Masse entsteht.
Die Dattelmasse mit den restlichen Zutaten in die Küchenmaschine geben und zusammen gut vermengen.

Für das Apfelmus, die Äpfel in Stücke schneiden und in eine Ofenfeste Form geben und bei 180°C für 35min backen.

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Anfangs mit Deckel und nach 20min den Deckel entfernen und die Wallnüsse darüber streuen und mit backen.
Nach den 30min, den Ofen abschalten und die Masse noch etwas ziehen lassen.
Zu der Masse kommt noch der Zimt und alles in einen Mixer geben.

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Wenn beide Massen gut abgekühlt sind,- so wie man auf diesem Bild sehen kann, war es draußen kalt genug,- kann man sie schon anrichten.
Ich habe mich für alte gebrauchte Gläser entschieden und diese damit gefüllt.

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Ihr könnt mehrere Schichten bilden oder einfach so wie ich das Schokomousse auf das Apfelmus. Noch ein bisschen Topping und die Nachspeise ist servierfertig.

Guten Appetit, eure Clulu Pflanzlich BUNT

Ungarische Nusskipferl mit Aquafaba

Früher durfte ich als Kind immer wieder meiner Oma in der Küche helfen. Zur Adventszeit war es immer wunderbar. Es duftete nach frischen Keksen und natürlich habe ich jede Menge rohen Teig genascht. Auch wenn ich viel helfen durfte, gab es eine Art von Keksen die ich nie machen durfte, die Ungarischen Nusskipfel. Doch diesmal habe ich meine Oma eingeladen, mit mir gemeinsam diese Kekse zu machen. Das Rezept wurde so abgewandelt das es rein pflanzlich ist und ich meine Oma ins staunen brachte das man so viele Produkte tierischen Ursprungs gar nicht braucht. Also dann lade ich euch ein, bei der Kunst der Nusskipferlbäckerei, mir und meiner Oma über die Schulter zu sehen.

Zutaten

Teig
Vollkornmehl 500g
Birkenzucker 65g
Cashewmilch 250ml
Rapsöl 60g
Trockengerm 1 Packung
Vanille 1 Tl
Zimt 1gehäufter Tl
Tonkabohne 1 Stück gerieben
Salz eine Prise

Fülle
Aquafaba (Kirchererbsenwasser) 130g
Birkenzucker 40g
Wallnüsse gerieben 120g
Xanthan 1Tl gestrichen
Nelken gemahlen 1 MSP
Vanille 1 Tl

Zubereitung

Für den Teig nehmt ihr die gesamten Zutaten und gebt diese in eine Küchenmaschine und lasst diese den Teig für euch kneten. Diesen Germteig muss man nicht gehen lassen.

Als nächstes kommt die Füllung. Dafür nehmt ihr wieder eine Küchenmaschine und gebt dort das Kichererbsenwasser hinein.
Dann müsst ihr das ganze auf starker Stufe für gut 10 bis 15 min schlagen. In der Zeit könnt ihr den Zucker zugeben.
Wenn das Aquafaba anfängt fester zu werden, kommt noch das Xanthan hinzu, mit diesem Mittel wird der Schnee super fest. 20191214_113305

Jetzt noch die restlichen Gewürze und die Nüsse unterheben.
Den Teig ausrollen in einer länglichen Form.

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Darauf streicht ihr dann den Schnee.
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Damit die Kipferl nicht zu groß werden, wird der Teig in drei lange Teile geteilt. Dann fangt ihr an den Teig aufzurollen.
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Die Rolle mit dem Messer oder einer runden Ausstechform auszustechen.
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Dann macht ihr daraus noch die Form eines Kipferls, in dem ihr die Enden zueinander zieht und stellt sie dann auf.
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Die Kipfel auf ein Backblech mit Backpapier legen und den Ofen auf 100°C Umluft vorheizen.
Da sich das Aquafaba etwas anders verhält als der Eischnee, muss die Masse erst mal ein wenig getrocknet werden.

20191214_122543Nach ca. 10min schaltet ihr den Ofen auf 160°C und backt die Kipferl für ca. 15min im Ofen fertig.

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Nach dem die Kipferl fertig sind, lasst ihr sie vollständig auskühlen und dann könnt ihr sie auch schon verpacken, oder so wie ich, fast alle vernaschen.
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Pflanzlich bunte Adventgrüße eure Clulu

Hot Carrot

Heute macht der Sommer mal Pause und diese Chance nutzte ich um mal wieder heiß und deftig zu kochen.
Ja ich weiß, es wird wieder viele geben, die nicht verstehen warum ich den Geschmack eines „Hot Dog“ nachmachen möchte. Aber ich weiß, dass es der gesamte Geschmack der Brötchen, der Sauce und all den anderen guten Zutaten ist und sicherlich nicht das eine, einsame Würstchen. Jedoch möchte ich trotzdem die Konsistenz haben und das geht perfekt mit einer Karotte.
Natürlich gibt es auch die Variante das man alles in einer Pfanne anbrät und dazu ein Brot ist, aber ich stehe in meiner Küche und koche so wie es mir schmeckt.
Also dann ihr überzeugten Genießer und Schlemmerer, los gehts ab in die Küche.

Zutaten

Karotten 3 große
Brötchen (gekauft) 6 Stk.
Zwiebel 4 Stück groß
Soja Sauce 120ml
Olivenöl zum anbraten
Dattelsauce 30g
Apfelsaft 250ml
Paprikapulver geräuchert 1/2 Tl
Räuchersalz Prise

Topping, je nach Lust und Laune
Senf
Chili sin carne
Kimchi

Zubereitung

Für die heißen Karotten, müsst ihr die Karotten erst mal waschen und dann Dampf garen.

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Die Karotten in einen Frischhaltebeutel geben und dazu Soja Sauce, das Paprikapulver und das Räuchersalz.  Das ganze dann für 2h im Kühlschrank lagern,damit der Geschmack gut durchziehen kann.

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Nach dem sich die Karotten mit Geschmack angesaugt haben, grillt oder bratet ihr die Karotten an.

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An diesem Bild sieht man, dass ich 3 vegane Würstchen im Vergleich zu den Karotten genommen habe, um herauszufinden wie diese sich verhalten und schmecken.

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Für die Füllung habe ich karamelisierte Zwiebel gemacht. Dafür schneidet ihr die Zwiebel in feine Scheiben und schwitzt diese in der Pfanne mit Olivenöl an. Danach gebt ihr Apfelsaft hinzu. Wenn der Apfelsaft verdampf ist, fügt ihr noch den Dattelsirup hinzu. Achtet darauf das die Zwiebel, beim karamelisieren nicht anbrennen.

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Das Brötchen könnt ihr gerne selber machen, jedoch ist das nicht meine Stärke, aber was nicht ist, kann ich ja üben :).

Das Brötchen kurz anrösten, darauf etwas scharfer Senf und die Karotte legen. Darauf die karamelisierten Zwiebel und etwas Kimchi und oben drauf noch Senf.
Anrichten dürft ihr eure heiße Karotte natürlich wie ihr wollt, diese Kombination war für mich einfach perfekt.

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Auf dem Bild seht ihr links meine oben beschriebene Variante und rechts ist das Brötchen mit selbstgemachten Chili also ein Chili Hot Carrot.

Deftige pflanzliche Grüße, eure Clulu

Selbstgemachtes Eis – Fürst Pückler Variante

„Wann wirds mal wieder richtig Sommer“, doch kaum ist er da, jammern auch schon wieder alle wie heiß es denn ist.
Also machen wir uns drauf und dran, das Jammern zu stoppen.
Heute bleibt die Küche mal wieder kalt, sogar eiskalt. Gemeinsam machen wir uns eine pflanzlich, bunte Variante des altbekannten dreifarbigen Eis, Schoko, Erdbeer, Vanille.
Viel Spass beim gesunden naschen.

Zutaten

Erdbeerkugel
Erdbeeren gefroren 200g
Mohn 50g
Xucker 30g
Reis Couisine 200ml
Vanille 1Tl

Nougatkugel
Bananen gefroren200g
Kakaopulver 30g
Haselnussmus 40g
Mandeljoghurt 70g
Kakao Nibs 20g

Malaga Style
Bananen gefroren 200g
Rosinen 50g
Tonka Bohne 1 Stück ca. 1Tl gestrichen

Eistüte
Tortilla

Zubereitung

Um das Eis auch traditionell verspeisen zu können, nehmt ihr die kleinen Tortillas und formt sie so das sie wie eine Tüte aussehen und gebt sie dann für 15 bis 20min bei 180°C im Ofen.
Wenn sie leicht bräunlich sind könnt ihr den Ofen ausschalten und die Tüten darin auskühlen lassen. Erst wenn sie kalt sind, werden sie hart genug um das Eis zu halten.

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Dann sind die Eis Varianten an der Reihe.
Dafür müsst ihr die Erdbeeren und Bananen in Stücke schneiden und am besten über Nacht einfrieren.

Am nächsten Tag, zerkleinert ihr als erstes den Mohn, mit einem passenden Mixer. Dann kocht ihr mal die Mohnmasse. Also den Mohn, Xucker, Reis Couisine und die Vanille. Die Masse sollte gut 15 min leicht vor sich dahin köcheln. Dann nehmt ihr die Erdbeeren und gebt diese in dem Mixer mit der Mohnmasse. Wenn sich alles gut durchgemischt hat, gebt ihr die Erdbeermasse in eine Form und diese dann in den Tiefkühlschrank.

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Für das Nougateis. Kommen alle Zutaten zusammen in den Mixer. Also die gefrorenen Bananen, Schokopulver, Mandeljoghurt, Haselnussmus. Die Kakao Nibs fügt ihr dann später dazu und rührt die Masse noch mal gut um. Diese wird dann ebenfalls in eine Form gegeben und im Tiefkühler gelagert.

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Für die letzte Variante braucht ihr Rosinen, die ihr über Nacht in Rum einlegt. Dann nehmt ihr die gefrorenen Bananen, dazu die Rosinen ungefähr die Hälfte und die geriebenen Tonka Bohne und mixt das ganze. Wenn die Masse gut durchmengt ist, fügt ihr die restlichen Rosinen hinzu und verrührt das ganze. Die Masse kommt dann auch mit einer passenden Form in den Tiefkühler.

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Wenn dann die Zeit gekommen ist und ihr Lust auf Eis habt, dann kann es auch schon los gehen. 20190623_163041-01
Nehmt die abgekühlten Tüten, füllt sie mit dem Eis eurer Wahl und genießt diese bunte Köstlichkeit mit euren Liebsten.

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So schmeckt der Sommer, pflanzlich und Bunt
mit vielen Grüßen,
eure Clulu

Melonenpizza-Quattro stagioni

Die Sonne scheint und mir ist viel zu heiß, um in der Küche zu schwitzen und so manches Gerät zu starten. Jedoch hatte ich mal wieder Lust auf eine Pizza.
Wassermelonen findet man jetzt in jeden Laden, also warum nicht mal alles auf den Kopf stellen, warm wird kalt und defitg wird süß.
Gemeinsam gehen wir in die Küche, aber diesmal bleiben der Ofen kalt. Auf geht`s lassen wir unserer Kreativität freien lauf.

Zutaten

(Mengenangaben nach Lust und Laune 🙂 )

Wassermelone ganz
Erdbeeren
Bananen
Erdbeermus
Ribisel
Rosinen
Mandelmuss
Kokosjoghurt
Algenpulver Moringa
Dattelsirup
Kokosflocken
Dattel
Kakaonibs
Zimt

Zubereitung

Wenn ihr genug Platz habt dann gebt die Melone über nach in den Kühlschrank. Am nächsten Tag nehmt ihr die Melone und schneidet ca 3cm dicke Scheiben runter.

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Wenn die Scheiben zu dünn werden, kann die „Pizza“ brechen.

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Die Scheiben könnt ihr belegen wie ihr wollt.

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Meine Variante war die 4 Jahreszeiten.
Dabei habe ich auf ein viertel Kokosjoghurt gegeben und welches ich zuvor mit Moringa Pulver Blau gefärbt habe. Das andere Viertel sind Bananenscheiben mit Dattelsirup. Eine weiteres Viertel habe ich mit Erdbeeren und Mandelmus belegt. Das letzte Viertel war mit Joghurt, Erdbeermus und Rosinen.

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Aber das ist jeden selber überlassen, wie er sich seine fruchtig, kühle Pizza belegt.

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Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu

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Spaghetti Eis

Ich muss zugeben ich habe mich früher als Kind nie über das Spaghetti Eis getraut.  Ich war grundsätzlich gegen alles Italienische und wollte lieber auf Nummer sicher gehen. Doch jetzt da ich nun doch etwas älter geworden bin und natürlich im pflanzlichen Sinne auch neugieriger, habe ich es gewagt.
Ausnahmsweise kommen diesemal keine Kartoffeln zum Einsatz, wenn ich die Presse in der Hand halte.  Es war nur ein Versuch doch dieser hat mich voll überzeugt, die schnellsten Nudeln der Welt zu testen.
Zieht euch warm an, seit gespannt und folgt mir in die kalte Versuchsküche.

Zutaten

Erdbeeren
Bananen 2 Stück gefroren
Kokosraspel

Zubereitung

Zur Vorbereitung ist es wichtig, schon mal zwei Stück reife Bananen in Stücke zu schneiden und einzufrieren.

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Diese kann man dann nach 3 bis 4h aus dem Tiefkühler nehmen.

Für den „Spaghetti- Effekt „werden die gefrorenen Bananenstücke in die Kartoffel Presse gegeben und dann mit viel Kraft zu Nudlen verarbeitet.

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Als „Sugo“ habe ich frische Erdbeeren in einen Mixer zu Mousse gemacht. Dieses habe ich für 1 bis 2h in den Kühlschrank gestellt, damit die Sauce nicht gleich meine „Nudlen“ schmelzen lässt.

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Am Besten ihr stellt auch den Teller in das Tiefkühlfach, um so lange wie möglich den Effekt der Nudeln zu haben.

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Als „Parmesan“ gab es dann noch Kokosraspeln und kurz darauf waren die Spaghetti auch schon wieder weg.

Guten Appetit.

Eure Clulu Pflanzlich Bunt

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Pineapple frites

Es ist schon sehr lange her, als ich das letzte mal Pommes frites gegessen hatte. Doch irgendwie, ist mir im Sommer dann doch die süße Variante etwas lieber. Natürlich darf nicht die Pommes Schranke, also das „Ketchup“ rot und das „Mayo“ weiß fehlen.
Man muss schon wirklich riechen was man da vor sich hat und zu wissen das gleich etwas süßes in den Mund wandern wird. Hierbei sind alle Sinne gefragt.
Dann lasst uns mal gemeinsam in die Küche gehen und riechen, fühlen und besonders schmecken.

Zutaten

Ananas 1 ganze
Erdbeeren 100g
Mandel Joghurt 2 El
Dattelsirup 1El
Zimt Prise

Zubereitung

Zuerst müsst ihr einen ganze Ananas aufschneiden und so in Stück schneiden, dass sie ählich wie Pommes ausehen.

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Dann werden die Stücke in der Pfanne angebraten. Wenn die meiste Feuchtigkeit entweichen konnte, werden die „Pommes“ mit Dattelsirup beträufelt, mit Zimt bestreut und weiter für ein paar Minuten karamelisiert.

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Nach dem sie leicht angebräunt sind, sehen sie schon sehr echt aus.

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Zum anrichten habe ich noch ein paar Erdbeeren gemixt und als „Ketchup“ dazu geben.

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Meine Mayonaise waren dann noch ein bisschen Mandel Joghurt und schon konnte man diese täuschende Echte Süßigkeit vernaschen.20190623_174629

Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu

 

 

Spargel-Bärlauch Polentapizzaschnitte

Endlich, die Spargelsaison ist eröffnet. Ich bin ein wirklich großer Spargelfan. Ich esse den Grünen gerne roh oder auch gegrillt, als Spargelweckerl und natürlich auch als Spargelrisotto.
Diesmal wollte ich etwas neues ausprobieren und eine Pizzavariante probieren. Der Teig wird mit Polenta gemacht und fällt etwas dicker aus wie gewohnt, schmeckt sehr gut und wird ebenfalls sehr knusprig, aber auch saftig.
Jetzt denkt mal nicht an den Schokoosterhasen, sondern gönnt euch diese deftige Schnitte. Auf gehts in die Küche, vielleicht hat der Osterhase ja auch dort ein Nest versteckt.

Zutaten

Polenta 300g
Wasser 1200ml
Oregano 1El
Olivenöl 2El
Hefeflocken 30g
Tamari 1El
Tomatenmark 90g
Mangopüree 100g
Koblauchzehen 2 Stück
Spargel 180g
Shitake 100g
Seitlinge 100g
Bärlauch 30g

Topping 10g Pizza- Pasta Genussverstärker
(selbstgemachte Mischung aus Hefe, Knoblauch und Brösel)

Zubereitung

Zuerst kochen wir den Maisgries. 1200ml Wasser in einem Topf erhitzen, bis das Wasser kocht und dann den Gries, einrühren. Dazu kommen Hefe, Oregano und Olivenöl. Die Hitze zurückschalten auf Stufe 1 und kräftig rühren.
Dann den Topf mit einem Deckel versehen und für 15min ziehen lassen.

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Während der Polenta zieht, kümmern wir uns um die Sauce.
Tomatenmark, Tamari, klein geschnittener Knoblauch und Mangopüree vermengen.

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Für den Belag, den Spargel und die Pilze schneiden. Den Spargel habe ich noch kurz in der Pfanne angebraten und mit Kokosblütenvinaigrette abgelöscht.

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Den Ofen könnt ihr schon auf 190°C Umluft vorheizen.
Der Polenta müsste nun genug durchgezogen sein und wird auf ein Backblech mit Backpapiert überführt. Den „Teig“ gleichmäßig versteichen und dann für 15min in den Ofen geben um die Feuchtigkeit zu entfernen und ihn schon mal etwas knusprig zu machen.

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Nach dem der „Teig“ im Ofen war, lässt man ihn kurz abkühlen und bestreicht ihn dann mit der Tomatensauce.

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Danach folgt der Belag, also die Champignons und der Spargel.

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Die Schnitte kommt dann für gut 20min in den Ofen bei 190°C Heißluft.

In der Zwischenzeit habe ich noch Bärlauch klein geschnitten, um diesen dann auf die fertige Pizza zu geben.
Auf die Pizza, kommt noch ein bisschen selbstgemachtes Topping oben drauf.

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Zum Schluss folgt der Bärlauch und die Pizzaschnitte kann serviert werden.

Pflanzlich Bunte Grüße, eure Clulu

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Cashew-Fondue

Cashew… Gesundheit!
Lange ist es her, dass ich mal wieder ein Fondue hatte. Wer kennt es nicht, den Magen bis zum geht nicht mehr mit leckeren Käsefondue zu füllen oder seine Champignons in Fett zu ertränken und diese dann mit etwas Sauce zu genießen. Doch auch diesmal, bin ich wieder auf dem Weg der gesunden alternative. Hierbei helfen mir die Cashew Nüsse, die kleinen Helferlein, der pflanzlichen Küche. Ob eine Variante vom Frischkäse oder für Pesto diese Nüsse sind einfach der Hammer. Diesmal genießen wir ein romantisches Cashew Fondue der schnellen Art. Feuerzeug raus, Kerzen an und ein bisschen romantische Hintergrundmusik, dazu frisches knuspriges Brot zum eintauchen und es darf geschlemmt werden. Hab ich euch neugierig gemacht? Perfekt, dann kommt mit, mit mir in ein Reich der genussvollen Sünde, die Küche.

Zutaten

Cashew Nüsse 90g
Hefeflocken 30g
Tapioka Stärke 20g
Sojamilch 150ml
Weißwein 300ml
Misopaste 1El
Sushi Essig 2El
Knoblauchzehe 1 große, eine zusätzliche für das Brot
Knoblauchöl 1-2El
Salz eine Prise
Pfeffer eine Prise
Muksat 1Msp.

Topping:

Hefeflocken 3El
Kokosmehl 1El
Brösel 3El
Knoblauchgranulat fein gemahlen 1Tl
Salz 1 Msp.
Pfeffer je nach Bedarf

Zubereitung

Zuerst müsst ihr euch um die Cashew Nüsse kümmern. Diese müssen eingeweicht werden. Entweder mit kaltem Wasser über Nacht oder wenn es schnell gehen muss einfach mit heißem Wasser für ca. 1 h.

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Nach dem einweichen, gießt ihr das Wasser ab und gebt die Nüsse in euren Standmixer. Ein Stabmixer wird wahrscheinlich nicht ausreichen.
Dazu gebt ihr dann die Sojamilch, Hefeflocken, Weißwein, Misopaste, Knoblauchöl, Sushi Essig, Muskatnuss, Pfeffer und Salz.

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Die Knoblauchzehe ein bisschen zerdrücken und dann klein schneiden und mit in dem Mixer geben.
Dann könnt ihr alles gut durchmixen und fügt zum Schluss noch eure Stärke hinzu. Ich habe Tapioka Stärke verwendet, aber es ist funktioniert auch mit Kartoffelstärke.
Dann noch mal kurz alles vermengen und aus dem Mixer in eine Pfanne gießen.

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Am besten ihr beginnt auf halber Stufe, damit die Masse langsam warm wird und alles schön zähflüssig wird. Das ganze dauert dann so 10 min, bzw. je nachdem wie ihr die Konsistenz von eurem Fondue bevorzugt.

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Dann könnt ihr die Masse in einem Fonduetopf geben und diesen dann auf einer Warmhalteplatte geben, damit die Masse nicht gleich wieder auskühlt.

Eine andere Variante wäre der Backofen. Ihr gebt die fertige Mischung in eine hitzebeständige Form und lasst das ganze ca. 15 bis 20 für 200°C backen.

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Nach der Hälfte der Zeit, rührt ihr einfach mal ein bisschen um. Dann könnt ihr das Topping darübergestreuen und weiter backen.

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Wenn das Topping dann eine gold-braune Farbe erreicht hat, könnt ihr die Form herausnehmen und heiß servieren.

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Ich habe frisches Ciabatta gemacht. Aus dem frischen Brot habe ich Scheiben geschnitten und diese noch mal richtig knusprig im Toaster geröstet und mit einer weiteren Knoblauchzehe, die ich zuvor nur halbiert habe eingerieben.

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Ein paar Essiggurkerl, scharfe Paprika, Senfgurken und die restliche Menge vom Weißwein in ein Gläschen und dem entspannten schlemmen, steht nichts mehr im Wege.
Ihr könnt auch den Wein beim Rezept weglassen und die Masse für Spätzle verwenden oder für Raclette Brot, alles ist möglich. Und natürlich schmeckt das Cashew Mousse kalt, auch als Aufstrich.

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Pflanzlich Bunte Grüße eure Clulu

Deftige Krapfen

Narrenzeit ist Krapfenzeit. Darum gibt es bei mir noch eine zweite Variante, die etwas an das gute fettige Langos erinnert. Ich bin ein kleiner Knoblauchliebhaber und da ich vor kurzem ein tolles Knoblauchöl gekauft habe, musste ich es auch zum Einsatz bringen. Ja ich weiß, es hat nichts mit dem Traditionellen Krapfen zu tun, aber wenn man mich kennt bin ich alles andere als traditionell. Ich tanze gerne aus der Reihe. Darum lade ich euch ein, gemeinsam mit mir, in die Küche zu tanzen und der Tradition den kalten Rücken zu zeigen.

Zutaten

Mehl Vollkorn 500g
Mandeldrink 200ml
Wasser 200ml
Salz eine Prise
Zucker für die Hefe 1 El
Knoblauchöl 4El
Salz vermischt mit Knoblauchpulver zum bestreuen

Zubereitung

Das Rezept ist sehr einfach man braucht nur ein bisschen Zeit.
Zuerst nehmt ihr das Wasser und den Mandeldrink beides sollte lauwarm sein, dann gebt ihr noch ein bisschen Zucker und die Hefe dazu. Das Gemisch braucht ihr nur mehr mit dem Löffel ein bisschen verrühren und dann an einem warmen Ort, ein bisschen reagieren lassen.
Währenddessen könnt ihr schon mal das Mehl abwiegen und die 2 El Öl, in meinem Fall war es Knoblauchöl und ein bisschen Salz dazu geben.
Wenn die Hefe dann schon aktiv ist und sich schon ein paar Bläschen gebildet haben, gebt ihr diese Mischung zu dem Mehl dazu.
Ich habe meinen Teig in eine Küchenmaschine geben und hab diese für mich kneten lassen.
Wenn der Teig sich gut von dem Kneter löst, habe ich die Schüssel entfernt und den Teig mit bisschen Wasser bestrichen. Das gesamte habe ich dann noch zugedeckt, damit der Teig nicht austrocknen kann.
Den Teig lasst ihr dann an einem warmen Ort für gut 1,5h gehen.
Wenn der Teig sich dann nach der Zeit gut verdoppelt hat, nehmt ihr ihn raus und knetet ihn noch mal gut durch.
Jetzt könnt ihr kreativ werden, je nachdem, welche deftigen Krapfen ihr haben wollt formt ihr jetzt den Teig. Ob es nun eine Art Zopf wird oder nur einfach nur wie ein Brötchen, ihr könnt euch da frei entfalten.

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Wenn ihr dann den ganzen Teig verarbeitet habt dann streicht ihr das Knoblauchöl noch mal auf jedes Stück und deckt alles noch mal gut ab und lasst den Teig noch mal gehen.
In der Zeit könnt ihr dann schon mal den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Dazu stellt ihr auch noch eine Ofenfeste Form mit Wasser hinein, um ein bisschen den Dampf beim Backen zu nutzen.
Nach ca. 20 bis 30 min müsste der Teig noch mal etwas an Volumen gewonnen haben. Dann könnt ihr auch schon eure Teigformen auf das Blech verteilen und in den Ofen für ca. 18 bis 25 min backen. Das kommt dann ganz darauf an wie knusprig ihr sie mögt bzw. wie euer Ofen heizt.
Ich habe dann noch mal ein bisschen trockenes Knoblauchpulver mit Salz, mit einem Stössel in meinem Mörser verrieben und mit etwas Knoblauchöl auf die Krapfen gegeben.
Die fertigen Krapfen, habe ich dann zu einer kräftigen Kartoffelsuppe gegessen, die ich in einem meiner nächsten Rezepte erwähnen werde.
Lasst euch von dem Knoblauchduft verführen und genießt die Krapfen, wann immer ihr Lust drauf habt.

 

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Pflanzlich BUNTE Grüße, eure Clulu