Es geht weiter…

Lange habe ich kein Rezept mehr geschrieben oder aufwendig gekocht, doch das aus einem guten Grund. Meine Ausbildung war fast zu ende und meine große Prüfung stand vor der Tür. Nach nicht ganz 1 1/2 Jahren halte ich nun mein Zertifikat in den Händen.

Ich habe mich aus meiner Komfortzone begeben und mich zu Hause motivieren können, für gut 18 Monate nach meiner Arbeit mich hinzusetzten und zu lernen.

Es war nicht immer einfach, aber es hat sich auf alle Fälle schon allein für mich ausgezahlt. Nun weiß ich wie ich mich gesund, ausgewogen, pflanzlich ernähren kann und keine Probleme mit Mangelerscheinungen habe.
Vielleicht werde ich das Wissen auch noch für andere gute Zwecke einsetzten können,  man weiß ja nie was die Zukunft für einen geplant hat.

Wegen der derzeitigen Lage gibt es natürlich keine Kurse und weiteres muss erst mal geplant werden. Ich habe die Zeit schon für mich nutzen können, weniger Stress zu haben, mehr Momente für mich, meine Gedanken und Wünsche.
Es tut mir sehr gut Gedanken zuzulassen, für die ich lange keine Zeit hatte.

In diesem Sinne, bleibt gesund,  bleibt daheim wenn nötig und denkt daran, es gibt nichts das wir nicht gemeinsam schaffen können.

Pflanzlich bunte Grüße eure Clulu

 

 

Pflanzliche Kochworkshops

Es ist so weit. 2020 beginnt mit vielen Aufgaben, unter anderem viele Kochworkshops mit der wunderbaren Viktoria Stranzinger und ihrer „cook up kitchen“.
Ich bin gespannt, wie viele Leute ich bei den Kursen kennen lernen darf. Vor allem ist mir wichtig, dass jeder Spass am Kochen hat, dass es am Ende schmeckt und man zufrieden nach Hause geht.

Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen der sich pflanzlich ernährt und ein paar Tipps und Tricks los werden möchte, ich würde mich wirklich freuen, wenn wir uns alle mit Informationen über die Pflanzliche Ernährung austauschen können.

Jetzt erst mal viel Spass beim durchlesen der Termine.

Auf euer Kommen und eure Unterstützung, freue ich mich von ganzen Herzen.
Bis bald ,

eure Clulu Pflanzlich BUNT

WhatsApp Image 2020-01-07 at 22.12.18

Über Clulu

bildschirmfoto-2019-10-09-um-18.24.22.png„Wenn ich nicht mehr weiß wohin oder wer ich bin, verschwinde ich in der Küche und finde wieder zu mir selbst zurück.

„Clulu pflanzlich Bunt“

Meinen Spitznamen gibt es schon seit 20 Jahren. Weil ich mich pflanzlich ernähre und die bunten Farben der Natur liebe, war der Name auch schon geboren.

Meine Kenntnisse über das Zubereiten von Speisen, habe ich mir selbst beigebracht. Ich verbringe nur allzu gerne Zeit in der Küche, um herrliche pflanzliche Gerichte zu entwickeln. Ich lese viele Kochbücher, sehe Kochvideos und besuche Kochworkshops aller Art.

Ich will zeigen, wie unglaublich unsere pflanzliche Vielfalt ist und wie gut die Gerichte schmecken.
Die Küche ist ein Spielplatz der Sinne. Es ist mir persönlich wichtig, dass man die Liebe, den Spass und vor allem die Neugier lebt, wenn man in der Küche steht. Nebenbei gibt man der Gesundheit einen Stoß, in die richtige Richtung.

Gemeinsam mit mir den grauen Alltag aus dem Essen verschwinden lassen und die pflanzlich bunte Welt zum Blühen bringen.

Willkommen in meiner pflanzlich Bunten Welt

eure CLULU

Ich merke – ich bin nicht Achtsam

Kennt ihr das auch das Gefühl, 10 Dinge auf einmal zu erledigen und alles spielt sich dabei nur in eurem Kopf ab. Die Pille dagegen heißt Achtsamkeit, und ja ich bin gerade dabei die positiven Nebenwirkungen zu spüren.

Dazu eine kleine Kurzgeschichte wie mein Verstand funktioniert:

Ich beschreibe mich gerne als Eichkätzchen.
Ich laufe so umher und sehe eine Nuss und diese will ich haben. Ich habe also ein Ziel. Ich laufe direkt auf die Nuss zu, dann merke ich, dass mich mein Schweif stört und mein geradliniger Lauf verändert sich schon. Ich werde langsamer und fange an mit dem Blick abzuschweifen. Ich sehe die Nachbarkatze, die schon ein Auge auf mich geworfen hat. Schnell flüchte ich auf einen Baum, dort versuche ich dann doch wieder zu meiner Nuss zu gelangen. Gleichzeitig probiere ich meinen buschigen Schweif zu ignorieren und die Katze abzuwimmeln. Doch plötzlich grummelt mein Magen und ich versuche wieder den Kurs auf die Nuss zu setzen.
Ein Autofahrer hupt. Ihm wäre fast der Hund vom Nachbarn vor das Auto gelaufen. „Vielleicht verscheucht er ja die Katze“, denke ich so vor mich hin, total abgelenkt von allen anderen Dingen die gerade um mich herum passieren.
Ich schweife total ab. Doch es kommt alles anders. Weil ich so im Gedanken vertieft bin, merke ich nicht, dass mir ein anderes Eichkätzchen schon meine Nuss geklaut hat. Ich rege mich fürchterlich auf und wie es eben so passieren muss, ist jetzt auch noch der Hund auf die Idee gekommen mich zu jagen. Also 2 Gegen 1, ok ich bin flink, ich schaffe das. Also Baum hoch und runter und weil mich mein Schweif so stört, rutsche ich ab.
Ganz knapp, hat mich diese doofe Katze nicht erwischt, denn der Hund hat sie verjagt und ich konnte endlich meine Suche auf die Nüsse weiterführen. Also rauf auf den Baum und mal einen guten Überblick verschaffen.
Da kommen auch schon die Nachbarskinder und spielen im Garten, der Hund hat sich von mir ab und den Kindern zugewandt. Ich nutze die Chance um endlich meinen einzigen Wunsch, den Hunger zu stillen zu erfüllen. Ich beobachte total begeistert die Kinder, wie sie mit dem Hund spielen und merke nicht wie die Zeit verfliegt. Wieder bei mir angekommen, ist mir kalt geworden und ich brauche Schutz vor der Kälte, doch was zu essen, habe ich auch noch nicht. Ich musste mich für den Schutz entscheiden, denn es war nun zu spät. Also bleibe ich auf diesem Baum und verkrieche mich bis zum nächsten morgen.
Am frühen Morgen stehe ich auf, mit einem knurren im Magen, ach ja da war ja noch was. Als ich vor meine Höhle trete, sehe ich das der Baum den ich den gestrigen Tag bewohnt hatte, ein Nussbaum ist. Dieser Baum ist voller Walnüsse. Ich könnte eigentlich aus dem Vollen schöpfen. Vor lauter Nüssen kann ich mich nicht entscheiden, welche ich den nun wählen soll und die Zeit verfliegt. Doch der frühe Vogel fängt den Wurm. Das hat sich wohl auch gerade der brave Bauern gedacht, welcher den  Baum aberntet. Ich traue mich nicht und springe rüber zu einem anderen Baum und beobachte dabei den Bauern.
Mein Magen knurren ist so laut, dass ich kaum noch denken kann, was vielleicht nicht so schlecht wäre. Und abermals merke ich, wie ich schon wieder Tagträume und mir vorstelle, wie viele Nüsse der Bauer wohl zu Hause haben muss.
Da sitze ich nun auf einem Baum, mein Kopf hat den Sender NussTV ein und doch schalte einfach viel zu oft um und verliere den Fokus.

Ein neuer Weg ist nicht einfach zu gehen und stellt einen vor Herausforderungen. Körper und Geist müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, damit wir ausgeglichen unser Leben genießen können.
Ich kann es mir selber nicht erlauben zu genießen, ruhig zu bleiben, einen Gedanken nach dem anderen kommen und gehen zu lassen.
Doch was hilft einem ein vermeintlich gesund ernährten Körper, wenn der Verstand lieber ein großes Fast Food Menü mit ungesunden und schwer verdaulichen Inhaltsstoffen bevorzugt.

Ich habe vor kurzem begonnen eine neue „Gedanken Diät“ auszuprobieren und ich muss sagen ein paar Milligramm Ballast sind schon mal runter.
Damit ich meine Erfahrungen mit euch teilen kann, werde ich immer mal wieder ein paar Texte verfassen. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen statt dem BigMind mit viel Müll u Ballast als Inhalt, stattdessen einen einfachen und gesunden Apfel zu genießen.

Pflanzliche bunte Gedanken, eure Clulu

Berlin -Pflanzlich bunte Stadt

Wenn man die Möglichkeit hat zu verreisen und dabei noch vieles über die gesunde vollwertige pflanzliche Kost erfahren kann, sollte man nicht lange darüber nachdenken.
Darum habe ich mich für das Seminar “ Mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden durch pflanzliche Ernährung“  von Niko Rittenau angemeldet.
Das Seminar fand von 14-17.5.2019 in Berlin statt.

img_7061-1-e1558792432916.jpg

Einfach essen gehen, ohne darüber nachdenken zu müssen, wo man hingehen kann und was man genießen darf. Sich nicht ausgegrenzt zu fühlen, sondern nur einer von vielen sein. Die Gewissheit, akzeptiert zu werden und keine bösen Blicke zu bekommen, nur weil man anders ist. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, „Willkommen in Berlin“.

 


Meine Reise in die Stadt, die schon viel durchgemacht hat, habe ich mit dem Zug angetreten. Bei der langen Fahrt, konnte ich meinem Wissen verbessern und mich gut für das Seminar von Niko Rittenau vorbereiten .
4 Tage geballte Energie eines Mannes, der einem das Wissen über die pflanzliche, vollwertige Ernährung so nahe bringen kann wie sonst keiner.
Ich bin es nicht mehr gewohnt, so lange zu sitzen und einem Vortragenden zuzuhören, jedoch war Niko einfach so mitreißend, dass ich keine Sekunde verpassen wollte.

20190514_115825

Als Willkommens Geschenk gab es eine Tasche voll mit nützlichen und schmackhaften Sachen. Von Dattelkugeln, Marmelade, Nussmuss bis zu verschiedenen Zeitschriften unter anderem „Kochen ohne Knochen“ wo einem der charmante Österreicher schon entgegenlächelt.

Bei einigen Punkten hatte ich schon gutes Grundwissen, doch als Niko von den Myhten erzählte- die man nun endlich ad acta legen konnte- war ich schon manchmal im positiven überrascht.
Hätte ich in der Schule mehrere Lehrer in diesem Format gehabt, wäre mir lernen viel leichter gefallen. Es hat großen Spass gemacht und ich fühlte mich in der Gruppe der wissensdurstigen gut aufgehoben.

Nebenbei konnte ich auch die pflanzliche Berliner Futterszene etwas analysieren. Ich hatte das Glück, nach dem Kurs noch etwas Zeit zu haben und das „Veganz“ zu besuchen. Shoppingalarm!!

Selbstverständlich gab es Jeden Abend ein anderes tolles pflanzliches Restaurant, die Auswahl war wirklich rießig.
Am ersten Tag konnte ich mir ein großes Frühstück gönnen. Das Lokal „Geh Veg“ war gleich ums Eck. Da wurden wir auch reichlich mit einem bunten, pflanzlichen Frühstück begeistert.

20190514_092953

Leider konnte ich meinen kleinen verbeinigen Liebling „Clueso“ nicht mitnehmen. Der Tiergarten hätte sicherlich genug Möglichkeiten gehabt, um mit ihm zu spielen und gassi zu gehen.  Trotzdem habe ich dem Tiergarten einen Besuch abgestattet und mir dort Tee, Bananenkuchen und die ersten paar Sonnenstrahlen gegönnt.

20190513_174025       20190513_174800

Ein so schöner grüner Fleck mitten in Berlin, ein perfekter Platz für eine Auszeit von dem Stress und dem vielen Wissen das sich in meinen Kopf bohrte.20190513_174032

Das Seminar war ausgebucht 140 Interessierte wollten mehr über gesunde Ernährung erfahren. Insgesamt waren es 28 h auf 4 Tage verteilt.

20190514_123905

Es gab einen Willkommens Drink, einen gesunden Smoothie gemacht von Niko`s Assistenten, Benni. Benni hat nicht nur das Frühstück gemacht, er war für einfach alles zuständig, was Niko brauchte. Am Ende des Tages, wollte jeder seinen eignen Benni haben.
Das Notizbuch war auf alle Fälle sehr wichtig um mir genügend Notizen zu machen. Viele Informationen bekommt man natürlich auch aus seinem Buch “ Vegan Klischee Ade“.
Meine Weiterbildung durch Ecodemy hat mich sehr gut vorbereitet und kann ich interessierten ebenfalls nur empfehlen.

 

Am Abend war der Hunger groß und ich wollte natürlich die Chance nutzen Berlin`s planzliche Ecken kennen zu lernen.

Das Restaurant „Ga Ya Ya“ in Berlin Mitte war perfekt zum entspannen. Ich hatte eine Auswahl an verschiedenen Gerichten und im Hintergrund gab es angenehme Entspannungsmusik.

 

Kokossuppe, Reisnudeln mit Chilisauce, Sushi mit roter Beete, Curry mit Couscous und Milchreis zum Abschluss.
Ein wirklich perfekter Ort zum pflanzlichen Schmausen ist am Prenzlauer Berg. Vom „Veganz“ abgesehen, gibt es dort so viele Bars und Restaurants, die total vegan sind oder zumindest eine super Auswahl an pflanzlichen Gerichten haben.
Meine Persönliche Empfehlung weil ich dort selber gegessen habe ist das:
„1990“. Man kann sich in vielen kleinen Schüsseln durch das ganze Menü kosten.

20190517_203445

Natürlich war ich auch ein bisschen in Berlin unterwegs. Sightseeing und dabei habe ich mir so kurz wie nur möglich das KaDeWe angesehen. Ich hab leider keine Kleidereinkaufsgene und wollte nur eine tolle Bowl essen, die gab es dann im „Daluma“ im 6.Stock. Ja richtig gehört dieses Einkaufszentrum hat gesamt 7 Stockwerke und ehrlich ich hab nur die besucht, in denen es Lebensmittel gab. Ich konnte nur den Kopf schütteln und dachte an diese sinnlose Verschwendung an Zeit die man beim einkaufen verliert, aber ich bin ja auch nicht der Standard.
Ich weiß nur das Essen war ok, aber das Ambiente hat mir den Hunger geschmälert, ich war froh als ich wieder in den kalten Regen konnte um lieber wieder in der frischen Luft zu sein als eingesperrt in dieser Konsumhölle.

20190516_19204520190516_192048

Auch pflanzliche Ernährung kann mal etwas ungesund ausfallen, man muss nur auf die Balance achten.  An einem Tag gab es ein tolles Eis von „Delabuu“ mit Banane, Kekse und Kokosstreusel.

IMG_7066

Es gab noch viele weitere Möglichkeiten um Essen zu gehen, jedoch habe ich mir einfach ein paar tolle Früchte gekauft, dazu ein bisschen Müsli und Haferdrink. Somit musste ich mir morgens keinen Stress machen, sondern den Tag gemütlich in einer tollen Airbnb Wohnung beginnen. Die Lage der Wohnung war sehr angenehm und ruhig. Man konnte auch ein bisschen runterkommen von der ganzen Energie dieser Stadt.
Hier noch ein paar Empfehlungen für Restaurants, wenn es mal etwas edler sein soll:
„Lucky Leek“ und „Koops“.

Ich würde mal sagen, jeder sollte seine eigenen pflanzlichen Ecken finden, denn wenn man mit offenen Augen durch dir Gegen schlendert, findet man auch immer wieder tolle Plätze, Berlin ist voll davon.
Noch ein paar Worte zu dem Seminar.
In diesem Bild könnt ihr sehen welche Themen besprochen wurden.

20190517_102049.jpg

Niko ist ein guter Vortragender und mit seiner angenehmen Art will man einfach nicht aufhören ihm zuzuhören. Es gab viele Fragen aus dem Publikum, die er fast immer aus dem Stehgreif beantworten konnte. Ansonsten hat er auf den oder die jeweilige Person verwiesen, die sich bei Thema besser auskennt.

IMG_7061
Ich wünsche Niko, dass noch viele weitere Menschen sein Buch lesen und verstehen, dass wir nur gemeinsam mit einer gesunden Ernährung ein tolles langes und ausgefülltes Leben haben werden.FB_IMG_1558337289024

Ich bin dankbar, für die Menge an Wissen die ich aufsaugen konnte, doch mein Wissensdurst ich noch lange nicht gestillt.
Berlin, I`ll be back.

Viele pflanzliche bunte Grüße,

eure Clulu

Muh-ttertag – Kochen für den guten Zweck

„It`s raining man“….spielte es im Radio, als ich auf dem Weg zu denBild könnte enthalten: Text „Happy pigs and friends“ von der Steffi und dem „Rinderwahnsinn“ vom Hubert unterwegs war.

Doch auch wenn es noch so viele Tropfen vom Himmel fallen lies, blieb die Laune immer positiv.
Gemeinsam, konnte ein bisschen mehr als nur Muttertag gefeiert werden. Wiedermal haben die zwei eine tolle Idee gehabt und den Muh – ttertag ins Leben gerufen, der heuer wieder viele Gäste kommen lies.

Neben einem reichlichen Buffet, gab es natürlich einen Besuch auf der Weide und wenn man wollte, konnte man die Produkte, die Hubert und Steffi selber produzieren kaufen.
Vom berühmten Schmalz, bis zu dem Getreide und Samen war alles dabei.

Weil die hohen Temperaturen noch etwas auf sich warten ließen, gab es Tee, Kaffee, Schnaps und eine Auswahl an warmen Gerichten.

20190512_113809.jpg

Ich habe mich sehr gerne bereit erklärt zu helfen und habe wie viele andere brave Helferlein, einen Aufstrich, Chili, Gulasch und Dattelkugeln zum Essen bereitet.
Nicht nur bei diesen Gerichten, sondern immer wieder im Einsatz, kommen bei mir die Produkte von der „Deichselmühle“.
Für den Bärlauch-Bohnen Aufstrich habe ich Bärlauch Pesto sowie Bärlauch Öl, vewendet.

Auf diesen Bildern seht ihr meine Auswahl die ich zu Hause habe weil ich weiß, wie köstlich und gesund die Produkte sind und ich sie nicht mehr missen möchte. Vom Apfelessig bis zur Zimt-Banane-Birnen Marmelade, alles ist dabei.

Bei den Hauptspeisen war der Gemüsestrudel von der Steffi der Heuler und das frisch gebackene Brot, konnte auch nicht schnell genug aufgeschnitten werden.
Leider konnte ich nicht so viele Bilder machen wie gedacht, weil ich dann doch versucht hab,e so gut es ging zu helfen.
Als Beilage gab es Ofenkartoffel und Dinkelreis, der vom Hubert selbst angebaut und geerntet wird.
Ich habe 2 große Töpfe mit Chili und Szenediner Gulasch zu Hause gemacht und mitgenommen und ich muss zugeben, das ich Angst hatte, dass es entweder zu scharf oder gar zu wenig werden könnte.

20190512_124338

Aber die Menge hat, wie man auf dem Bild sieht ausgereicht.
Nach dem wir alle gut gegessen hatten, ging es auch schon auf zur Nachspeise.

Steffi u Hubert erzählten noch den Werdegang ihrer wunderbaren Geschichte und erklärten die Regeln, für den Umgang mit und bei den Tieren.

Bei den Nachspeisen angekommen, konnte man aus dem vollen Schöpfen.
Biskuitrollen, Cremeschnitten, Rohkostkuchen, Punschkrapfen, ein Mandarinenkuchen und Dattelkugeln, einfach keine Wunsch blieb offen.

20190512_11525020190512_132018.jpg

Die Dattelkugeln habe ich mit der Dattelpaste vom Dattelbär gemacht und mit Nüssen, Kakao und Kokosraspeln garniert.
Als sich dann die Reihen lichteten und alles sich aufmachten die Tiere zu besuchen, musste ich leider wieder meinen Weg nach Hause antreten, weil mein Knie noch nicht „Gatsch“ tauglich ist, aber das nächste mal kommt bestimmt.

Beim nächsten mal bringe ich besseres Wetter mit, aber die gute Laune ist bei Hubert u Steffi sowieso immer vorhanden, damit ist jeder Besuch eine tolle Erinnerung.

Die Tiere brauchen unsere Unterstützung, damit sie genügend zu fressen bekommen und ihr Leben in vollen Zügen genießen können.
Meine Patensau Katharina  die „Chefsau“ und ihere Freunde sind froh, über jede Spende.

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Happy Pigs and Friends
IBAN: AT80 4715 0210 4362 0000
BIC: VBOEATWWNOM

Gemeinsam sind wir stark, und heute hat man wieder gemerkt das man auch in einer kleinen Gruppe etwas gutes tun kann.

An alle Damen da draußen, einen schönen Muh-ttertag und vergesst nicht, die restlichen 364 Tage seit ihr genauso wundervoll und unersetzbar wie heute.

lg eure Clulu (die Hunde-Mutti) pflanzlich BUNT

 

Gedanken im Wandel – (Wenn dein Knie das Leben bestimmt)

Ich würde gerne von mir behaupten, dass ich als Kämpfer geboren wurde, doch leider sieht es ganz anders aus.

Ich war ein kleiner Angsthase, der sich vor der großen, bösen Welt gefürchtet hat. Ich weiß nicht genau warum, ich nie selber den „Schritt nach draußen“ gemacht habe.
Es gab in meinem Leben nur eine Sache die mir immer Spass gemacht hat und mir Hoffnung gab, der Sport.
Ich war mit 11 Jahren, das erste mal in Kontakt mit meinem Lieblingssport gekommen, dem Volleyball. Wenn sich noch jemand erinnern kann, lief im Fernsehen die Sendung „Mila Superstar“ und ich war davon begeistert. Ich wollte genauso gut werden, wie das Mädchen aus der Comic-Serie.
Ich war immer schon sportlich und habe es geliebt, mich viel zu Bewegen. Jede Sportart wurde von mir ausprobiert.
In unserer Schule habe ich fast jeden Tag trainieren können. Sogar kleine Turniere wurden gespielt. Später habe ich mich auch in einem Verein angemeldet und dort wie eine besessene trainiert.
Ich durfte zwar nur Ersatzspieler sein, aber ich war immer mit Vollblut dabei.

Als ich dann auf die berufsbildende Schule gewechselt habe, war die Zeit für Sport leider sehr knapp, aber ich habe mein bestes gegeben. Mein Traum war es Profivolleyballerin zu werden.
Doch das Schicksal hatte etwas anderes mit mir vor.
In der letzten Woche des ersten Jahres, gab es immer verschiedene Sportveranstaltungen. Ich hatte mich eher davon abgewandt, weil ich mich schon mehr auf die Ferien, als auf den Amateur Sport gefreut hatte. Als meine Klasse ein Spiel hatte, kam eine Kollegin auf mich zu und meinte, das sie Volleyball spielen und noch jemanden brauchten.
Anfangs habe ich mich geweigert, nach wiederholten betteln, habe ich dann doch zugesagt. Und wie wir alle wissen, beim Hobbysport passieren die meisten Unfälle.
Natürlich hatte ich auch nicht die richtige Bekleidung, noch die Schuhe an, aber das war ihnen egal, Hauptsache ich war dabei und sollte ein paar Punkte machen.
Es dauerte nicht lange und ich stand vor dem Netz, und da war auch schon die lebensverändernde Situation vor meiner Nase.
Ich bin kein großer Mensch, doch hatte ich eine gute Sprungkraft. Der Ball ging über das Netz zum Gegner, kurz darauf sprangen auch schon der Gegnerische Spieler zum Angriff und ich zum Block.
In dieser Sekunde änderte sich einfach alles was ich mir jemals für mein Leben gewünscht und vorgestellt hatte.
Erst landete der Gegner und kurz darauf ich, doch fiel der Gegner so auf den Boden das ich dann auf seinem Bein landete und mein Bein komplett umknickte.
Man konnte das gerissene Band in der ganzen Halle hören. Ich musste vor lauter Schmerzen so schreien, dass das Spiel unterbrochen wurde und auf einmal viele Leute im Kreis rund um mich standen.
Ich wusste nicht was passiert war, ich war nie groß krank oder hatte jemals jemanden mit einem kaputten Knie gekannt.
Als wirklich alle gemerkt hatten, ja sogar die Lehrer, das es etwas ernstes war, wurde erst mal die Rettung gerufen. In der Zeit schwoll mein Knie auf das doppelte seiner normalen Größe und ich wusste, das das nichts Gutes heißt.
Im Krankenhaus angekommen waren auch meine Eltern informiert worden, jedoch hatte der Arzt schon alle meine Träume und Hoffnungen in eine tolle Zukunft zerstört.
„Du wirst nie wieder Skateboardfahren, Skifahren oder Volleyballspielen“ erklärte mir der doch etwas agressive Arzt. Ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen und zu zittern.
Ich bekam noch eine Schiene diese wurde fixiert und ich mit meiner Mutter nach Hause geschickt.
So lange das Knie geschwollen war, konnte man nichts machen also mal abwarten.
Also war ich nun 3 Wochen, ja genau den Anfang der Sommerferien, ans Bett oder auch an die Krücken gefesselt.
Ohne wirklich viel Informationen malte ich mir alle Situationen aus die passieren könnten. Ich hatte solch eine Angst und gleichzeitig wusste ich das mein Leben drastisch für mich verändern wird.
Ich war zwar immer eine fleißige Schülerin jedoch war die berufsbildende Schule für mich weit aus nicht so einfach als gedacht. Wenn ich wirklich nicht mehr spielen durfte, musste ich mich extrem anstrengen um die Schule mit genügend guten Noten zu schaffen.
Wie wird mein Trainer reagieren, er war für mich immer eine große Respektsperson und ich wollte ihn nicht enttäuschen.
Wenn man so viel Zeit hat mit seinen Gedanken zu spielen, kommt nicht immer etwas Positives dabei heraus.
Ich war sehr deprimiert und wollte nicht nach draußen in die Sonne oder andere zusehen, wie sie sich bewegen können.
Ich fing an aus Frust viel zu essen, eigentlich mehr ungesundes in mich hinein zu stopfen. Es war nun soweit das ich nicht wusste was auf mich zukommt, meine Zukunft war nicht mehr vorhanden.
Ich wollte meine Freunde nicht mehr treffen, hatte keine Lust mehr irgendetwas zu tun.
Dann nach 3 Wochen war es soweit, ich musste ins Krankenhaus um mit der Physiotherapie zu beginnen, denn in meinem Alter (15) wollten die Ärzte nicht operieren. Als ich nach langer Zeit, die Schiene wieder entfernen durfte und der Therapeut zu mir sagte, „Na dann geh einmal ein paar Schritte“, war ich im Kopf so blockiert, das ich es nicht konnte. Mir wurde sogar schwarz vor Augen und mein Kreislauf hat versagt.
Doch der Therapeut hat mir in den Hintern getreten und mich dazu gebracht, weiter zu machen, auch wenn ich mich noch mit allen Händen, Beinen und einfach allem dagegen gewehrt habe.
Nach jeder Therapie, kam mein Kampfgeist immer mehr zum Vorschein, ich wollte wieder gesund werden.
Doch konnte ich meine innere Angst nie besiegen. Es war als würde jemand nicht wollen, dass ich den von mir erträumen Weg gehen sollte. Also wurde es auch nichts mehr mit dem Profisportler, sondern mit dem anstrengenden Schulbankdrücken.
Nach dem ich die Schule endlich geschafft hatte, war ich nicht mehr ganz so in der Form wie gewohnt. Von 45kg mit sicherlich genügend Muskulatur, auf 80kg mit gut 37% Körperfett.
Es war als würde an dem Tag an dem ich die Reifeprüfung in der Hand hatte, ein neuer Kampf beginnen.
Ich wollte nicht so dick in die Arbeitswelt eintreten und fühlte mich auch wie in einem großen Schutzpanzer.  Leider konnte ich diesen nicht einfach so ablegen, aber hier war wieder mein Kampfgeist gefragt.
Doch immer noch war die Blockade in meinem Kopf, ich hatte kein Vertrauen in mein Knie und befürchtete jedes mal das etwas passieren konnte.
Ein Jahr und 18kg weniger, ohne Sport sondern nur Dank Abnehmshakes, hatte ich wieder den Mut gefasst und wollte wieder Sport machen und fing an, in einem Fitnessstudio zu trainieren. Das ging alles soweit ganz gut. Ich war sogar so motiviert, dass ich wieder meinen alten Verein besuchte und ab und zu mal mitspielte.
Natürlich spielte ich nur mit 50%, denn der Rest meines Körpers hatte Angst, um mein Knie. Doch alles lief ziemlich gut.  Nach einiger Zeit konnte ich in ein neues Fitnessstudio wechseln, mit tollen Trainern und ich durfte die Kinder bei meinem Verein trainieren.
Schön langsam aber doch konnte ich wieder in meine alte Form finden und manchmal vergaß ich auch für ein paar Momente mein Knie.
Nun waren es gut 9 Jahre die vergangen waren und ich konnte wieder den Sport den ich liebte, ausüben. Doch das Schicksal schläft nicht, eines Abends als ich den Mädchen zeigen wollte wie die Übung aussieht, musste ich auf einen weiche erhöhte Matte springen und nein ich war im Gedanken nicht bei meinem Knie.
Jedoch in den Moment, wo ich von der Matte wieder runter sprang, hatte ich solche schmerzen das ich aufschrie und alle negativen Gefühle von früher waren mehr als doppelt so schlimm wieder da.
Jetzt kam auch noch die Angst dazu meine Arbeit zu verlieren und nicht mehr Auto fahren zu können, nicht mehr meine eigenen Wege gehen zu können.
Meine Eltern haben mich mit nach Hause genommen und am nächsten Tag ging es auch schon ab ins Krankenhaus. Dort wurde mit nur erklärt, dass ich geschwollen bin und das erst mal abheilen musste. Also wusste ich nicht was auf mich zukommt.
Als ich dann endlich in die Röhre kam und das Ergebnis fest stand, war ich wie erstarrt.
Meine Gedanken war von “ Ich will nicht operiert werden“ , „Ich habe Angst nie mehr Volleyball spielen zu können“, “ Ich will nicht wieder dick werden „, alles war auf einmal voller negativer Gedanken. Ich konnte es nicht schaffen mir aus dieser Situation irgend etwas positiver herauszunehmen.
Der Doktor meinte dann nur so nebenbei, das ich mir den Meniskus beleidigt habe und einen leichten Knorpelschaden davon gezogen habe, aber es musste nicht operiert werden. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob das meine Einstellung war oder eben das Schicksal das entschieden hatte das nichts unternommen wird.
Ich wurde nur für 3 Wochen ruhig gestellt und weil es keinen freien Platz bei der Physio Therapie gab, habe ich so gut es ging selber angefangen mich zu therapieren.
Ans Bett gefesselt, bestellte ich mir ein paar Bücher über Knieprobleme und deren Therapie. Ich erstellte mir selber einen Kalender, um festzuhalten wie es mir ging und vergleichend zu den Büchern, welche Fortschritte ich machen sollte.
Wieder war ich auf mich selbst gestellt und musste die Kontrolle für alles übernehmen. Leider konnte ich meine Angst nicht kontrollieren.
Nach dem ich von den Ärzten den guten Rat bekommen hatte, das ich meine Muskulatur trainieren sollte um den Verlust meine Bänder im Knie entgegen zu wirken, fing ich an im Fitnessstudio meine Muskulatur kontrolliert zu trainieren.
Leider konnte ich den wichtigsten Muskel in meinem Körper nicht trainieren, mein Gehirn. Ich hatte Angst vor jeder Situation die mein Knie verletzen könnte, damit meine ich nicht nur Bungeejumping oder Skifahren, sondern wandern, rutschige Flächen und vor allem Tanzen.
Ich habe mir viele Aktivitäten verboten, hatte Angst wenn ich mal zu viel Sekt trinke, das ich den Verlust über meine Muskeln und somit über mein Knie verliere.
Wenn ich mal auf einer unebenen Fläche etwas umgeknickt bin, wurde mit sofort schwarz vor Augen und ich hatte alle Ängste wieder.
Diese Gefühle und Gedanken habe ich täglich mit mir herumgetragen, wie ein schwerer nasser Sack voll mit Sand, den ich einfach nicht abwerfen konnte.
Selbst eine Kinesiologie konnte mit nicht helfen, denn ich konnte die Kontrolle nicht abgeben. Eine Shia Tsu Sitzung hat mir zumindest geholfen, zu bemerken, wie sehr ich mich selber kontrolliere und nie das Leben in vollen Zügen genieße.
Die kleine Claudia von früher die einfach wild tobte, mit dem Wind tanzte und den Regen auf der Haut genoss, war so gut versperrt, das anscheinend niemand in der Lage war das Schloss zu öffnen.
Ich war mir nicht im klaren, dass ich der Schlüssel bin.
Kontollzwänge, Verlustängste, nicht in der Lage sein auf neue Situation angemessen zu reagieren, alles sofort negativ zu sehen und mich in Selbstmitleid zu baden, das konnte ich am besten. Ich wollte und konnte niemanden vertrauen, ich habe immer versucht viel von mir Preis zu geben so das jeder glaubte, er kannte mich, doch was sich in mir drinnen abspielte, wusste keiner. Ich wollte immer die starke sein.
Sport war eine meine Art Therapie. Ich konnte meine negativen Gedanken in der Zeit in der ich aktiv war, verdrängen. Nach dem Training konnte ich das Adrenalin und die Glückshormone nutzen, um danach eine bessere Laune zu haben. Das ganze entwickelte sich in eine Art Sucht und wenn ich mal nicht trainieren konnte, war der ganze Tag schon sinnlos.
Dann kam der Valentinstag 2019 und anstatt das ich natürlich zu Hause bei meinem Mann und Hund bin, ging ich trainieren. Ich war am Laufband und hatte alles brav trainiert was ich auf meiner Liste stand. Der letzte Schritt vor dem nach Hause gehen, war ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn er mit starken schmerzen endete, war ich endlich frei.
Die Angst die mich 20 Jahre begleitete hatte war nun endlich vorüber, es war passiert.
Mein Meniskus war gerissen und hatte sich eingezwickt. Im Krankenhaus angekommen musste erst ein MRT gemacht werden und dann kam auch schon die Hiobs- Botschaft. “ Wir werden operieren müssen“ dieser Satz war für mich ein Schock und doch zugleich eine Erleichterung. Zu dem Meniskus wurde auch das Kreuzband neu gemacht und ich hatte wieder eine Chance bekommen, meine Trampelpfade im Hirn neu zu setzen.

Was sich alles in den letzten Jahren in meinem Leben verändert hat, ist kaum in Worte zu fassen. Hätte ich diese Veränderungen nicht angenommen, wäre ich im Leben nicht weiter gekommen. Am besten hat mir mein Hund gezeigt, wie sinnlos es ist, der letzen Minute nachzuweinen oder daran zu denken wie schlimm es ist wenn ich morgen nicht weiß, was ich alles zu erledigen habe.
Wenn die Sonne ins Wohnzimmer scheint, legt er sich hin und genießt die wärme der Strahlen. Wenn im Garten die Früchte reif sind, dann klaut er sich nur diese, welche richtig gut schmecken. Knuddeleinheiten werden nicht geplant, sondern einfach in Anspruch genommen, wenn er das Bedürfnis hat.
Ich dankbar das ich durch so eine harte Zeit gehen musste, denn nun bin ich in der Lage, die schönen Momente im Leben zu sehen und zu genießen.
Auch wenn es noch so schwierige Herausforderungen sind die auf mich zukommen, ich bin bereit dafür.
Wir haben nur ein bisschen Zeit auf dieser wunderbaren Welt geschenkt bekommen und sollten das Beste daraus machen. Nein ich meine nicht viel Ruhm, Ehre und Geld. Ich denke an die Momente die so schnell weg sind, wie sie gekommen sind. Sonnenuntergänge, der Geruch von Regen auf dem warmen Asphalt, das zwitschern der Vögel, der Geschmack eines saftigen Apfels, der Geruch frisch gemähter Wiese, ganz besonders für mich der Geruch meines Hundes, wenn er neben mir liegt.
Lasst uns nicht vergessen, die Berührungen unserer Liebsten. Sei es ein Kuss, eine Umarmung oder einfach nur eine helfende Hand, die einem gereicht wird, wenn man Hilfe braucht.
Ich bin der Meinung, meine Geschichte steht schon geschrieben und ich kann mich entscheiden, ob ich sie nur lesen oder leben will.
Leben wir unser Leben, so bunt wir es nur können,
eure Clulu

 

 

 

Cook up Kitchen

Machmal findet ein blindes Huhn auch mal ein Korn, denn in meiner unendlichen Suche nach guten Kochkursen, die auch das Thema Pflanzliche Küche unterstützen, wurde ich mal wieder fündig.
Cook up Kitchen, eine Kochschule von und mit Viktoria Stranzinger.
Es war mir bewusst das es keine reine pflanzliche Kochschule war, aber ich liebe es mich und meine Kenntnisse weiter zu entwickeln. Also habe ich mich entschieden den Kurs zu besuchen.

An dem Kurstag war ein kleines Schneechaos und ich wollte pünktlich vor Ort erscheinen, also rechnete ich noch mal gut 20 min extra um es zu schaffen. Bei der „Cook up Kitchen“ angekommen, hat mich Viktoria begrüßt und in die unglaubliche Küche eingeladen. Da ich überpünktlich war, hatten wir etwas Zeit um uns zu unterhalten.  Ich war sofort begeistert. Eine eigene Küche um mit anderen zu Kochen und das Wissen und Können mit anderen zu teilen. Ein Platz um tolle Gespräche zu führen, mit Menschen die offen sind und einen nicht verurteilen, weil man nicht immer im Standardstrom mitschwimmt.

 


Aber weiter mit der Küche. Draußen gibt es einen fantastischen Bereich zum Grillen mit einem großen selbstgebauten rießen Griller. Es gibt eine große Grünfläche, wo man noch so viel daraus machen kann. Vom Essbereich, hat man dank einer Panoramascheibe einen super Ausblick. Draußen ist eine kleine Feuerstelle. Bei dem Schneefall fühlte man sich endlich mal in Weihnachtsstimmung.
Nun zum Goldstück, der Küche. So viel Platz um sich kreativ frei zu entfalten und neue Gerichte zu entwickeln. Es gibt alle Geräte und Zubehör was man sich nur wünschen kann. Am meisten hat mich der Smoker interessiert, ich weiß, dass es immer mal wieder wichtig ist etwas Geschmack in die pflanzliche Küche zu bringen.

20181206_211521
Viktoria hat mich von der ersten Minute an mit ihrer Art überzeugt.
Ich hatte zuvor noch keine Ahnung, was für eine tolle Powerfrau Viktoria ist. Sie hat so viele Pläne, da kann sich meine To Do Liste echt schämen. So viele Projekte die sie geplant hat und einfach wunderbare Ideen, die ich nur unterstützen kann.
Es ist so unglaublich für mich jemanden zu treffen, der vom Energielevel dem meinen sehr ähnlich ist.
An diesem Abend habe ich mich gefühlt, als wäre ich endlich angekommen. Angekommen bei der Küche, die mir zeigt warum meine letzten 2 Jahre so voller Fragen, Umstellungen und Unsicherheit waren. Weil ich nun endlich live gesehen habe, was man schaffen kann wenn man gewillt ist, alles zu geben und seine Träume zu verwirklichen. Ich wollte diesen Abend nicht mehr enden lassen.
Ebenso die Kursteilnehmer waren gut gelaunt und es gab keine typischen Vorurteile gegen die pflanzliche Küche. Es war so wunderbar gemeinsam die Rezepte nach zu kochen und über Erfahrungen oder eigene Projekte zu sprechen und in diesem Sinne die Teilnehmer besser kennen zu lernen. Wir haben diesen Abend alle gemeinsam sehr genossen. Es waren so tolle Gespräche und neue Bekanntschaften, die mir so viel Energie verliehen haben, weiter zu machen und an mich selbst zu glauben.

Jetzt aber noch ein paar Worte über das wichtigste, das Essen. Das Menü war farbenfroh und hat einfach fantastisch geschmeckt.
Die Vorspeise setzte sich aus einer rote Rüben Suppe mit Senfkaviar, Tapiokachips und Erde zusammen. Als Erde bezeichnet man dunkles Brot, so wie Pumpernickel in kleine Stücke zerteilt, als Einlage.
Die Tapiokachips waren für mich ein Highlight, weil ich sie nur für Saucen zum eindicken oder für Pudding einsetze. Doch diesmal waren sie knusprig und passten sehr gut zu der Suppe.

 

Als Zwischengang gab es Kürbis-Ravioli mit Cashew Ricotta und geräuchertem Karfiol auf Radischenschaum.

 

Hierbei galt dem räuchern mein Hauptinteresse. Der Geschmack vom Karfiol wurde einfach um das doppelte herausgeholt. Der Gesamte Gang war sehr stimmig.

Die Hauptspeise waren Ruccola Tofu Bällchen in Backteig, auf einer Karottencreme mit Wasabischaum und Salzgemüse.

 

Die Nachspeise war eine Kombination von süßen und sauren Komponenten. Zu der Grundmasse einer Schokomousse, gab es gefrorenes Bratapfelgranite, mit einem Limettengel und Kichererbsenschaum, der wie Eischnee fest geschlagen wurde und als Topping fungierte.
Mein Highlight war hier das Limettengel, das mit der Schokomousse eine süß- saure Note hatte, wo man in Gefahr läuft, nie mehr aufhören zu können.

 

 

Wie schon oben beschreiben, war der Abend wunderbar und ich freue mich auf neue Projekte von Viktoria. Nächstes Jahr gibt es auf alle Fälle wieder viele Ideen und ich hoffe ich kann mit Viktoria eine gute Zusammenarbeit starten und ausbauen.

Ich wünsche mir mehr solcher starken und motivierten Frauen in der pflanzlichen Küche.

Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu

 

 

 

Biochi

Endlich war es so weit. Ich durfte an einem Kurs von Biochi teilnehmen. Ich kannte beide noch nicht persönlich, aber war schon allein von den Bildern ihrer Kurse fasziniert. Gabi und Johann sehen schon auf den Bildern so freundlich und sympatisch aus. Ich bin offen für neues und lese mich auch gern in Themen ein, damit ich sie besser verstehe. Und bei diesem Kurs, hat sich wieder ein bisschen mehr, meine pflanzlich Bunte Welt verändert. Ich habe jetzt mal das Thema basische Ernährung für mich entdeckt und bin gespannt was sich daraus entwickeln wird.

Ich hatte ja schon mal für ein halbes Jahr eine Rohvegane Ernährung probiert und merkte leider, dass ich einfach kompletten Gefrierbrand bekomme, wenn ich nicht etwas warmes in meiner Ernährung hinzufüge. Natürlich kommt es da auch wieder auf die richtige Mischung drauf an, keine Frage, aber da hat mich eben die basische Ayurveda Küche doch mehr überzeugen können.

Der Grund meiner Reise war der Kochkurs „Gesund und vital durch basisches Kochen“ bei Biochi in Schladming.
Dort angekommen war ich schon sehr aufgeregt und darum war ich auch früher dort, um ja nichts zu versäumen.
Als erstes sieht der Eingang schon mal so einladend aus, viele pflanzliche Zeitschriften ein gemütliches Bistro mit tollen Möbeln. Viele Bücher und auch Leseecken, wo der Kaffee oder Tee gleich viel besser schmeckt.
Zuerst bin ich durch den kleinen aber total ausreichenden Einkaufsladen gegangen, natürlich nicht ohne etwas einzukaufen.
Zur Adventszeit bieten die Zwei, selbstgemachte- pflanzliche Kekse an, die man auch in ihrem Tresen bestaunen kann. An der Kasse hat mich schon das freundliche Lächeln von der Gabi empfangen. Während ich noch einem Cappucchino genossen habe, kam auch schon der Johann auf mich zu uns begrüßte alle Gäste.

Nun weiter zu dem Kurs. Zuerst hatte Johann erklärt, was wir alles tolles kochen werden. Während er schon mit den Vorbereitungen für das Menü begann, hat Gabi mit uns einen Ausflug zu dem Thema basisches Ernährung gemacht. Es hat mich schon sehr erschreckt wie viele Lebensmittel ich falsch eingeschätzt habe. Ich habe mir so viele Notizen wie möglich gemacht, um zu Hause auch noch eine Ahnung zu haben.

Während dem Kochkurs konnten wir immer wieder die ersten Gerichte verkosten und viele Fragen an die beiden stellen. Als erstes gab es eine kräfitgende Gemüsuppe mit Shiitakepilzen, Miso, Wakame und natürlich viel Gemüse. Der nächste Gang war mit Tofu, der so gut verarbeitet war,das man ihn fast nicht mehr als solchen erkennen konnte. Das Gericht war eine Art Bruschetta Aufstrich, der einfach so intensiv und fantastisch schmeckte, dass selbst die Tofu Verweigerer nicht genug davon bekommen würden. Als nächstes gab es Tofu Rührei. Man konnte beobachten wie Gäste die das Gericht noch nicht kannten, überrascht waren wie gut die pflanzliche Version schmeckt. Dann gab es Nudeln mit Linsen Dahl und Reis mit Polenta Laibchen. Das beste kommt zum Schluss die Nachspeise , eine Mischung aus fruchtig, cremig und süß dazu gab es noch selbstgemachte Biochi Kekse.

Hier sehr ihr noch ein paar Einblicke, wenn der Chefkoch am Herd steht. Und eines vorweg Gabi und Johann harmonieren sehr gut zusammen und bringen einen immer weider zum schmunzeln, mit ihrer natürlich freundlichen Art.

Die letzten Gerichte haben wir gemeinsam am Tisch gegessen und konnten uns dabei  richtig gut unterhalten. Es haben sehr viele interessante Menschen an diesem Kurs teilgenommen. Mich persönlich faszinierte ein älteres Ehepaar, die auch im Alter noch den Schritt zur pflanzlichen Ernährung gewagt haben.

 

20181124_171810

Bei guten Essen und einer tollen Atmosphäre, kann es draußen auch noch so kalt sein, in den Herzen war es auf alle fälle warm und glücklich.

Danke für den tollen Nachmittag, den ich so schnell nicht mehr vergessen werde.

Pflanzlich basisch- bunte Grüße, eure Clulu

Rezeptkalender

Jetzt da die Zeit gekommen ist, wo wir alle ein bisschen mehr naschen und uns mal was gönnen, habe ich einen Adventkalender dafür zusammengestellt . Mit verschiedenen Rezepten möchte ich euch ein paar Ideen vorstellen.
Es gibt schnelle Snacks, süße und auch deftige Frühstücksvarianten und natürlich warme Getränke für die kalte Jahreszeit. Auch wenn nicht jedes Gericht so gesund ist, wie das sonst meine Rezept sind, habe ich versucht die süße Sünde und das gesunde vernünftige Naschen zu vereinen.

Ich werde täglich bis zum 24.12. ein Rezept auf meinen Blog online stellen. An diesem Tag wird es etwas besonderees geben, denn da mache ich für meine Familie ein pflanzlich buntes Weihnachtsessen. Wenn es alle gut überstanden habe, wird dieses Rezept dann der Abschluss meines Kalenders werden.

Damit wünsche ich euch auch schon viel Spass mit meinem Kalender für euch.

In diesem Blogeintrag findet ihr Tag für Tag die Rezepte verlinkt.

01.12. Müslikugeln
20181125_191837

02.12. Brotkuchen

20181127_200817

03.12. Zimtige Polentachips

20181127_211735

04.12. Linsen -Pfannkuchen

20181127_215010

05.12.Wallnuss Crossis

20181125_193330

06.12. Bananen-Leinsamen Pfannkuchen

20181127_201453

07.12. Haselnuss Kekse

20181125_192309

08.12. Goldene Milch

20181130_165410

09.12. Gefüllte Khaki

20181127_203932

10.12. Bananenmilch

20181130_173840

11.12. Tapiokapudding

20181130_175055

12.12 Amaranth Beeren Frühstücksbrei

20181130_181915.jpg

13.12. Maulbeeren Kakao

20181130_183745.jpg

14.12. Schokoladiger Milchreis

20181130_190236

15.12. Bratapfeldessert

20181208_180840

16.12. Spekulatius Roller

20181125_192930

17.12. Rote Rüben Snack

20181208_182817.jpg

18.12 Griesauflauf mit Kirschen

20181208_174022.jpg

19.12. Müslibrot

20181127_203358.jpg

20.12. Mandeldrinknudeln

20181130_191548

21.12. Quinoa Pfannkuchen

20181127_213843

22.12. Süßes Risotto mit Ananas

20181208_204826

23.12. Bananen-Schokobrot

 

20181208_173403

24.12. Süße Maroni im roten Meer
20181225_132521

Gemüse deftig unter der Kartoffeldecke geschmort, mit Bratensauce

20181225_132526

Knusprig schmelzende Schneebälle in Feigensauce

20181225_132553