Kürbis Nudelauflauf

Das Wetter wir schön langsam immer herbstlicher und die Temperaturen bringen mich dazu deftige Rezepte zu kochen. Manchmal muss es auch schnell gehen und sollte trotzdem für ein paar Tage reichen. Ein Auflauf ist eine tolle Idee, denn dann bleibt die Zeit nebenbei noch etwas zu erledigen. Es gibt Tage da weiß ich selber nicht, wie ich es schaffen kann. Arbeiten, kochen, putzen, lernen und vieles mehr in 24h zu packen, da bin ich sehr dankbar, wenn ich auf vorbereitetes Essen zurückgreifen kann. Wir wollen alle gutes und gesundes Essen und das am besten, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Teffen wir uns in der Küche, um es uns ein bisschen einfacher zu machen.

Zutaten

Vollkornnudeln 400g
Kürbis 300g
Karotten 200g
Zwiebel 2 mittelgroße
Bohnen 250g
Knoblauch 2 Zehen
Hefe 30g
Tamari 2El
Tomatenmark 3El
Zitronensaft 2El
Apfelsessig 2El
Misopaste 1El
Dijon Senf 1 1/2 El
Pfeffer je nach Bedarf

Toppping:
Knäckebrot mit Knoblauchgeschmack 70g
Sonnenblumenkerne 20g

Zubereitung

Den Kürbis in Stücke schneiden und im Ofen bei 160°C für 40 min backen, je nach dicke der Stücke.
Karotte, Zwiebel und Knoblauch in einen Topf geben und kochen, bis das die Karotten weich sind. Ihr könnt auch den Kürbis in Würfel schneiden und mitkochen.

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In der Zwischenzeit könnt ihr die Nudlen kochen. Jedoch achtet darauf, dass sie nicht ganz durch sind, dann werden sie später nicht so weich.20190922_184704

Das gekochte Gemüse abseihen und mit den anderen Zutaten zusammen in einen Mixer geben.

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In eine Auflaufform die Nudlen geben und die Sauce darüber gießen. Alles noch einmal gut durchmischen damit sich die Sauce gut verteilen kann.

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Für das Topping, habe ich das Knäckebrot in einem Mixer grob zerkleinert.

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Zu den Krümeln kommen noch Sonnenblumenkerne. Das ganze kommt dann über die Nudelmischung und dann bei 180°C für 35 min in den Ofen, bis das, das Topping etwas mehr farbe bekommt.

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Wenn der Auflauf fertig ist lasst ihn etwas abkühlen.

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Wenn ihr geduldig genug wart, nehm euch ein Stück heraus und genießt es mit etwas Salat.

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In meinem Garten war noch etwas Mangold, der perfekt zu dem Auflauf gepasst hat.

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Jetzt bleibt mir nur mehr noch eines zu sagen:

„Guten Appetit“

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Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu

Pflanzliches Bratlfett-Versuch 1

Wer kennt das nicht, ein gutes Schmalzbrot mit Zwiebel. Doch geht das auch in einer pflanzichen Variante und schmeckt es dann überhaupt nach etwas?
Ich kann euch das beste pflanzliche Schmalz von der Steffi von „Happy Pigs and friends“ empfehlen.
Da ich selber gerne so ein gutes Schmalz machen wollte, habe ich mich einfach von meinem Geschmack leiten lassen und selber eine Mischung probiert.
Also lassen wir die Schweine fliegen und gehen gemeinsam in die Testküche. Bis gleich.

Zutaten

Zwiebel Rot 400g
Knoblauch 2 große Zehen
Rapsöl 30g
Kokosfett 250g
Dinkelflocken feinblättrig 50g
Tamari Sauce dunkel 3 El
Kümmel ganz 7g
Mayoran 3 Tl
Thymian 3 Tl
Pfeffer je nach Bedarf

Zubereitung

Für das Rezept werden die Zwiebel fein geschnitten und der Knoblauch gepresst.

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Den Zwiebel und den Kümmel mit 30g Rapsöl anbraten. Den Zwiebel lange bei mittlerer Hitze anbraten bis er weich ist, dann gebt ihr den gepressten Knoblauch dazu.
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Die Hitze vorsichtig nach oben drehen, bis die Zwiebel karamelisieren und die Farbe leicht bräunlich wird.
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Zu den Zwiebeln kommen die Haferflocken und das ganze wird noch ca. 3 Minuten angeröstet. Vorischt das die Temperatur nicht zu hoch ist und euch die Masse anbrennt.
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Zum Schluss kommen noch Mayoran und Thymian dazu und das ganze wird mit Tamari Sauce abgelöscht und noch eine Minute lang bei geringer Hitze vermengt.
Dann nehmt ihr die Pfanne vom Herd und gebt das Kokosfett dazu.
Rühren, bis das sich alles gut vermengt hat und ihr die Masse dann in passende Gläser umfüllt.
Die Gläser verschließen und kalt stellen.

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Das war der erste Versuch. Der Geschmack war schon sehr gut, die Konsistenz noch ein bisschen „trocken“, aber ich habe damit Tofu Würfel natur angebraten und die haben super geschmecken.

Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu

Kürbis Nuss-Schoko Aufstrich

Als ich noch zur Volkschule ging, gab es natürlich ein Jausenbrot. Manchmal deftig oder auch süß. Eine dünne Scheibe Hausbrot mit Butter und darauf gab es einen Nuss Schoko Aufstrich. Doch diese Variante ist leider nicht so gesund und passend für Kinder, ebenso wie für Erwachsene. Natürlich hat es mir geschmeckt und ich wollte zu dir Zeit auch nichts anderes.
Jetzt weiß ich aber, dass es auch anders geht. Mit meinem Lieblingsgemüse im Herbst, habe ich einen tollen Aufstrich gemacht.
Der Geschmack erinnert an früher und mit dem guten Gewisse, dass es auch noch gesund ist, schmeckt es doppelt so gut.
Dann lasst uns in die Küche gehen und gemeinsam Erinnerungen wecken.

Zutaten

Kürbis 150g
Banane 100g
Dattelsirup 15g
Haselnussmuss 20g
Kakaopulver 20g
Vanille 1/2Tl
Salz Prise

Zubereitung

Als erstes wird der Kürbis in Stücke geschnitten und im Ofen bei 170°C für 45 min gebacken, bis das er weich ist.

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Den gebackenen Kürbis mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben und alles soweit vermengen bis das der Aufstrich cremig ist.

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Jetzt geht es nur mehr noch darum, eine tolle Unterlage zu finden und den Aufstrich zu genießen. Und sind wir uns mal ehrlich, der Aufstrich schmeckt auch ohne Brot sehr gut und man darf ruhig den einen oder anderen Löffel naschen.

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Pflanzlich Bunte Grüße, eure Clulu

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Schwarzwälderkirsch low carb u glutenfrei

Nun da ich bewießen hatte, das die Schwarzwälderkirschvariante funktioniert wollte ich natürlich auch eine gesündere Variante testen.
Weil es selten eine pflanzliche, glutenfreie Version eines Kuchens gibt, war mir klar das ich diese Variante bevorzuge. Natürlich gibt es auch etwas weniger Zucker und Öl, doch dass, macht dem Kuchen ja nichts aus.
Es ist ja schon allein die pflanzliche Version nicht so einfach hinzubekommen und dann auch noch glutenfrei, aber ich lasse mich nicht davon abhalten.
Also nicht mehr lange darüber schreiben, treffen wir uns einfach in der Küche und backen was das Zeug hält.

Zutaten

Teig:
Hirsemehl 300g
Mandelmehl 150g
Öl 100g
Sojamilch 500g
Xucker 100g
Kakao 40g
Backpulver 35g
Sojamehl 50g
Kartoffelstärke 20g
Essig 2El

Rosenblütenmarmelade 40g für den Kuchenboden

Creme:
Schlagfix 200ml

Kirschfüllung:
Kirschen 200g + 150ml Kirschsaft
Xucker 30g
Tapiokastärke 25g

Zubereitung

Für den Teig kommen alle Zutaten zusammen in eine Küchenmaschine, die euch den Teig gut druchmengt. Ihr könnt es auch mit einem Handmixer vermengen.

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Die Masse kommt dann in eine runde Backform (ca. 25cm Durchmesser) die ihr zuvor mit Backpapier ausgelegt habt. Meine Formen waren eine kleine runde Backform ca 15cm Durchmesser und eine Herzform.

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Das ganze kommt dann für 35min bei 180°C Heißluft in den Ofen. Wenn ihr die große Form habt braucht der Kuchen ca. 50 bis 60min.
Wenn der Kuchen fertig ist, nehmt ihn heraus und lasst ihn gut abkühlen. Den gekühlten Kuchen schneidet ihr den Deckel ab und streicht eine Marmelade eurer Wahl auf die unterste Schicht.

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Für die Creme schlagt ihr die 200ml Schlagfix mit dem Handmixer oder Küchenmaschine ca. 5min auf. Ihr solltet zuvor das Schlagfix im Kühlschrank für ca. 2 bis 3h lagern, damit sie kühl genug ist und ihr die Masse dann gleich aufstreichen könnt.
Ich habe die Packung für eine halbe Stunde bis Stunde im Tiefkühlschrank gelagert, das hat völlig ausgereicht.

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Für den zweiten Teil der Schicht ist nun die Kirschfüllung an der Reihe.
Dazu nehmt ihr ein Glas mit einer Menge von 200g Kirschen und 150ml Saft, ich hatte selbsteingemachte Kirschen im Glas und habe diese nur noch entkernt.
Die gesamt Kirschmasse gebt ihr in einen Topf und fügt noch den Zucker und die Tapiokastärke hinzu. Das ganze erhitzt ihr für ca 5min bis es einmal kurz aufgekocht ist.
Die Kirschfüllung abkühlen lassen.

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Wenn alles abgekühlt ist gibt man die Schlagfixmasse auf die unterste Kuchenschicht. Dann fügt man die Kirschmasse auf die Schneemasse. Als letztes kommt der Kuchendeckel auf die Masse.

 

Die Restliche Masse der Kirschfüllung kommt auf den Deckel. Den Rest der Schlagfixmasse tragt ihr dann rund um den Kuchen auf und gönnt euch ruhig einen Klecks bei eurem ersten Stück Kuchen.

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Guten Appetit, eure Clulu pflanzlich Bunt

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Schwarzwälderkirschkuchen

Es ist mal wieder Zeit geworden, zu beiweisen wie einfach vegan backen sein kann.
Die Geschichte fing damit an, dass ich einige Konditoren angefragt hatte, ob diese eine vegane Torte backen könnten. Leider konnte ich keine positive Antwort bekommen. Es waren sogar einige dabei, die überhaupt keine Ahnung hatten, dass es sogar pflanzliche Schlagcreme gibt.
Backen gehört nun wirklich nicht zu meinen Lieblingsarbeiten in der Küche, aber mein Zukünftiger, isst sehr gerne Schwarzwälderkirsch und das war mir Motivation genug. Ich hatte das perfekte Rezept gefunden und zwar von NomNomMeli und ihrem Kochbuch „Wir backen Vegan“. Ein paar Zutaten und Mengen habe ich leicht verändert, je nach dem was vorhanden war.
Also wer möchte, begibt sich mit mir in die Küche und zeigt den Rest wie leicht man, pflanzlichen Kuchen zaubern kann.

Zutaten

Teig:
Vollkornmehl 500g
Öl 270ml
Xucker 200g
Wasser 250g
Erbsenmilch 250g
Kakao 35g
Backpulver 35g

Rosenblütenmarmelade 40g für die Kuchenschichten

Creme:
Schlagfix 200ml

Kirschfüllung:
Kirschen 200g + 150ml Kirschsaft
Xucker 40g
Tapiokastärke 25g

Zubereitung

Für den Teig kommen alle Zutaten zusammen in eine Küchenmaschine, die euch den Teig gut druchmengt. Ihr könnt es auch mit einem Handmixer vermengen.

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Die Masse kommt dann in eine runde Backform (ca. 25cm Durchmesser) die ihr zuvor mit Backpapier ausgelegt habt.

Das ganze kommt dann für 50min bei 180°C Heißluft in den Ofen.
Wenn der Kuchen fertig ist, nehmt ihn heraus und lasst ihn gut abkühlen.

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Dem gekühlten Kuchen schneidet ihr den Deckel ab und streicht eine Marmelade eurer Wahl auf die unterste Schicht.

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Ich habe 2 bis 3 El Kirschwasser auf den unteren Teil des Kuchens verteilt, damit er schön saftig wird und vor allem bleibt.

Für die Creme schlagt ihr die 200ml Schlagfix mit dem Handmixer oder Küchenmaschine ca. 5min auf. Ihr solltet zuvor das Schlagfix im Kühlschrank für ca. 2 bis 3h lagern, damit sie kühl genug ist und ihr die Masse dann gleich aufstreichen könnt.
Ich habe die Packung für eine Stunde im Tiefkühlschrank gelagert, das hat völlig ausgereicht.

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Für den zweiten Teil der Schicht ist nun die Kirschfüllung an der Reihe.
Dazu nehmt ihr ein Glas mit einer Menge von 200g Kirschen und 150ml Saft, ich hatte selbsteingemachte Kirschen im Glas und habe diese nur noch entkernt.
Die gesamt Kirschmasse gebt ihr in einen Topf und fügt noch den Zucker und die Tapiokastärke hinzu. Das ganze erhitzt ihr für ca 5min bis es einmal kurz aufgekocht ist.
Die Kirschfüllung abkühlen lassen.

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Wenn alles abgekühlt ist gibt man die Schlagfixmasse auf die unterste Kuchenschicht.

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Dann fügt man die Kirschmasse auf die Schneemasse. Als letztes kommt der Kuchendeckel auf die Masse.
Die Restliche Masse der Kirschfüllung kommt auf den Deckel, diese gibt ihm einen schönen Glanz. Den Rest der Schlagfixmasse tragt ihr dann rund um den Kuchen auf.
Wenn ihr dann noch einen Rest übrig habt, könnt ihr ihn beim servieren noch dazu geben.

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„Mhhhhh“,  eure Clulu pflanzlich Bunt

 

Zucchini Brownie

Wie ihr alle schon mitbekommen habt, sind die Abende schon etwas kühler und die Zucchini reif für die Ernte. Wie sollte es auch anders sein, wenn, dann sind gleich alle reif und was macht man dann mit 5kg Zucchini. Um diesem Problem gleich mal eine Lösung vorzuschlagen, habe ich die Zucchini mal wieder in eine süße Form verwandelt. Damit wir uns die hart erkämpfte Sommerfigur nicht gleich wieder zersstören, ist der Kuchen so gut es geht gesund und zuckerreduziert.
Aber keine Sorge, er schmeckt wie eine richtige Sünde.
Also dann ab in den Garten, erntet was das Zeug hält, backt wie verrückt und genießt den noch warmen Kuchen an einem der letzten lauen Sommerabende.

Zutaten

Zucchini 600g
Vollkornmehl 250g
Sojamehl 50g
Rosinen 50g
Bananen 2 Stück
Paranüsse 115g
Kakao 45g
Cashew Joghurt 160g
Orangenöl 10g
Leinsamen 2El + 6El Wasser
Backpulver (Weinstein) 1 gestrichen
Zitronensaft 1El
Zimt 1 El
Vanille 1/2 Tl
Nelken gemahlen 1 Msp.
Ingwer 1 Msp.
Anis 1Tl
Salz 1 Msp.

Topping
Selbstgemachte Marillien-Schokomarmelade

Zubereitung

Für den Brownieteig werden zuerst die Zucchini fein gerieben.

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Die Bananen werden mit einer Gabel zerdrückt und die Paranüsse mit dem Mixer zerkleinert.

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Beides kommt zu den Zucchini dazu. Die Leinsamen werden gemahlen und dann mit 6 El Wasser vermengt und kurz stehen gelassen.

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Zu den feuchten Zutaten kommen das Joghurt, Orangenöl, Zitronensaft und die Rosinen.
Nach dem die Leinsamen das Wasser aufgenommen haben kommen diese ebenfalls zu der Mischung.

Die trockenen Zutaten, das Mehl, Sojamehl, Backpulver, Kakao und die Gewürze werden zusammen in einer Schüssel vermengt und gut durchgemischt und dann zu den feuchten Zutaten gegeben.

Alles zusammen wird noch einmal gut durchgemischt und dann auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilt.

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Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen und den Teig für 30-35min backen.
Nach dem der Kuchen fertig ist kommt noch selbstgemachte Marmelade oben drauf.

Das sollte wenn möglich passieren so lange der Kuchen noch warm ist.

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Wenn der Kuchen wieder abgekühlt ist könnt ihr auch schon ein Stück verkosten.

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Pflanzlich Bunte Grüße eure Clulu

Rießen Burrito mit Eierschwammerlfülle und Kesesauce

Kaum ist der Spargel aufgegessen, kommen auch schon die wunderbaren Eierschwammerl aus dem Boden. Leider kommen in unserer Region die Schwammerl nur vom Bauernmarkt, aber wenn man nette Kollegen hat, bekommt man auch so seine Portion. Das goldenen Glück könnte ich täglich essen.
Es gibt so viele Rezepte, aber ich esse die Schwammerl gerne einfach angebraten in der Pfanne, mit etwas zusätzlichen Gemüse aus dem Garten.
Da ich noch ein paar Tortillas übrig hatte und etwas ausprobieren wollte, lade ich euch ein mit mir zu basteln und ein bisschen die mexikanische Küche zu verändern.

Zutaten

Tortillas 5Stk. Durchmesser 30cm

Füllung:
Eierschwammerl 500g
Kartoffel 200g
Mangold 4große Blätter
Zwiebel 2 Stück
Knoblauch 1 Zehe
Spitzpaprika grün 5 Stück
Karpern 7 Stück
Mungobohnen 100g
Räuchertofu 200g
Kraut 200g
Kichererbsenmehl 3gehäufte El
Sojasauce 20ml
Mandeljoghurt 50g
Gemüsebrühe 1El
Rosmarin 1El
Thymian 1 El
Majoran 1El
Pfeffer

Kesesauce 250ml (siehe Cashew-Fondue)

Zubereitung

Für den Burrito, wählt ihr eine große Auflaufform und legt diese mit den Tortillas aus.

 

Für die Füllung kocht ihr Kartoffeln, schneidet diese in Scheiben. Zwei Blätter von dem Mangold auf die Tortillas legen und darauf die Kartoffeln verteilen.
Zu den Kartoffeln kommt die Kesesauce. Die Sauce könnt ihr aus einem meiner alten Rezepte nachmachen, ihr lasst den Schritt mit dem erwärmen in der Pfanne einfach aus, da die Tortillas sowieso in den Ofen kommen. Den Kese über die Kartoffeln gießen und den klein geschnitteten Tofu darauf geben.

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Die Zwiebel klein schneiden und mit dem klein geschnitteten Knoblauch kurz anbraten. Das Kraut in Dünne streifen schneiden und gemeinsam mit den Zwiebel anbraten.  Zu dem Gemisch kommen die Eierschwammerl, Mungobohnen, Karpen, Soja Sauce, Gewürze und Gemüsebrühe.

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Den Paprika klein schneiden und zum Schluss zu der Mischung in die Pfanne geben.
Das Kichererbsenmehl zum eindicken der Mischung geben. Somit ist die Füllung fertig.
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Nach dem die ganze Füllung in der Form ist, 20190804_162158

kommen noch mal 2 Blätter Mangold darauf und ein Tortilla oben darauf.

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Der Burrito wird gut verpackt und für 25 bis 30min bei 180°C Heißluft im Ofen gebacken. Damit die Tortillas nicht nach oben aufgehen, habe ich sie mit einer weiteren Auflaufform runter gedrückt.

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Nach dem der Burrtio Auflauf fertig ist , kann man ihn aus der Form stürzen und servieren.

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Pflanzlich bunte, spanisch angehauchte Grüße, eure Clulu

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Heidelbeer Mohn Muffins

Es ist immer noch Beerensaison und ich hatte endlich die Chance, ein paar frisch gepflückte Oberösterreichische Heidelbeeren zu kaufen.
Leider waren die ersten 3kg gleich mal vernascht, denn selbst mein Hund weiß wie gesund und gut diese kleinen Beeren sind.
Sie schmecken nicht zu süß und haben so tolle Inhaltsstoffe. Viele Vitamine und vor allem sekundäre Pflanzenstoffe, die gut für unsere Haut und unseren Magen sind.
Wer möchte das nicht naschen und etwas gutes für den Körper tun.
Ok, wir werden nicht schlank, wenn wir sie als Muffin essen, aber besser als wenn wir uns welche aus dem Geschäft mit nach Hause nehmen.
Also dann lasst uns in der Küche gesund backen und die ein oder andere Beere naschen.

P.S.: Ich backe so wie ich koche, einfach frei Schnauze also wundert euch nich,t wenn ich nicht alle regeln des Backens befolge. Immerhin nutzte ich einen Rührer und den Ofen ;).

Zutaten

Obere Schicht:
Mohn 200g gemahlen
Kokosmilch (aus der Dose) 400g
Dattelsirup 80g
Vanille 1Tl

Untere Schicht:
Mehl Vollkorn 340g
Rapsöl 35g
Heidelbeeren 150g
Backpulver 1 Pkg
Sojamilch 200ml
Kokosmehl 60g

Topping:
Heidelbeeren 200g

Zubereitung

Für die Muffins ist es wichtig das ihr die Form gut einfettet und mit Mehl beschichtet damit sie auch wieder aus der Form heraus zu nehmen sind.
Wenn das alles passt dann geht es an den Teig.

Zuerst habe ich die Zutaten, bis auf die Heidelbeeren für die Unterste Schicht mit einem Rührer vermengt.

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Dann habe ich die für die Oberste Schicht die Mohn Kokosmilch Mischung in einem Topf erwärmt und für ca. 10 bis 15 köcheln lassen. Man kann es im ganzen Raum riechen wie angenehm der Mohn duftet. Zum Abschluss noch den Dattelsirup und die Vanille geben und verrühren.

Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen, nicht zu heiß sonst verbrennt euch die Mohnmischung.

Wenn beide Mischungen fertig sind kommen sie auch schon in die Form.

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Zuerst die helle Mischung die ca. 3/4 des Muffins ausmachen sollte und da kommen dann eine Hand voll Heidelbeeren darauf.
Darauf kommt dann die Mohnmischung, die ja nicht so fest wird, aber dem Muffins einen tollen Geschmack verleiht.

Wenn ihr mit allen Formen fertig sind, dass sind bei mir 8 große Muffins gewesen, kommen sie auch schon in den Ofen.
15 bis 18 min bei 180°C Heißluft.

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In der Zeit habe ich noch ein paar Heidelbeeren in einen Topf gegeben und kurz etwas köcheln lassen um damit den Muffins zu Toppen.
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Pflanzlich bunte Grüße mit einer natürlich blau gefärbten Zunge 🙂 , eure Clulu

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Hot Carrot

Heute macht der Sommer mal Pause und diese Chance nutzte ich um mal wieder heiß und deftig zu kochen.
Ja ich weiß, es wird wieder viele geben, die nicht verstehen warum ich den Geschmack eines „Hot Dog“ nachmachen möchte. Aber ich weiß, dass es der gesamte Geschmack der Brötchen, der Sauce und all den anderen guten Zutaten ist und sicherlich nicht das eine, einsame Würstchen. Jedoch möchte ich trotzdem die Konsistenz haben und das geht perfekt mit einer Karotte.
Natürlich gibt es auch die Variante das man alles in einer Pfanne anbrät und dazu ein Brot ist, aber ich stehe in meiner Küche und koche so wie es mir schmeckt.
Also dann ihr überzeugten Genießer und Schlemmerer, los gehts ab in die Küche.

Zutaten

Karotten 3 große
Brötchen (gekauft) 6 Stk.
Zwiebel 4 Stück groß
Soja Sauce 120ml
Olivenöl zum anbraten
Dattelsauce 30g
Apfelsaft 250ml
Paprikapulver geräuchert 1/2 Tl
Räuchersalz Prise

Topping, je nach Lust und Laune
Senf
Chili sin carne
Kimchi

Zubereitung

Für die heißen Karotten, müsst ihr die Karotten erst mal waschen und dann Dampf garen.

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Die Karotten in einen Frischhaltebeutel geben und dazu Soja Sauce, das Paprikapulver und das Räuchersalz.  Das ganze dann für 2h im Kühlschrank lagern,damit der Geschmack gut durchziehen kann.

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Nach dem sich die Karotten mit Geschmack angesaugt haben, grillt oder bratet ihr die Karotten an.

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An diesem Bild sieht man, dass ich 3 vegane Würstchen im Vergleich zu den Karotten genommen habe, um herauszufinden wie diese sich verhalten und schmecken.

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Für die Füllung habe ich karamelisierte Zwiebel gemacht. Dafür schneidet ihr die Zwiebel in feine Scheiben und schwitzt diese in der Pfanne mit Olivenöl an. Danach gebt ihr Apfelsaft hinzu. Wenn der Apfelsaft verdampf ist, fügt ihr noch den Dattelsirup hinzu. Achtet darauf das die Zwiebel, beim karamelisieren nicht anbrennen.

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Das Brötchen könnt ihr gerne selber machen, jedoch ist das nicht meine Stärke, aber was nicht ist, kann ich ja üben :).

Das Brötchen kurz anrösten, darauf etwas scharfer Senf und die Karotte legen. Darauf die karamelisierten Zwiebel und etwas Kimchi und oben drauf noch Senf.
Anrichten dürft ihr eure heiße Karotte natürlich wie ihr wollt, diese Kombination war für mich einfach perfekt.

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Auf dem Bild seht ihr links meine oben beschriebene Variante und rechts ist das Brötchen mit selbstgemachten Chili also ein Chili Hot Carrot.

Deftige pflanzliche Grüße, eure Clulu

Gartensmoothiebowl a la Melone

Der Garten blüht in allen Farben, die Natur lädt ein kreativ zu werden. Bei so einer großen Auswahl an Früchten, fällt es einem leicht etwas Gesundes und Farbenfrohes zu zaubern. Die dunkelroten Kirschen, die knallroten Ribisel und Himbeeren sind einfach nicht zu übersehen.
Ich trinke gerne einen Smoothie, doch diesmal wollte ich eine Smoothiebowl gestalten. Nach dem ich gerade so viel Melonen esse, im besonderen Wassermelone, war mir klar, ich nutzte die natürliche Schale für meine Kreation.
Vernascht mit mir gemeinsam die Früchtegartenbowl im Garten, auf der Wiese und lasst euch die Sonne auf den vollen Bauch scheinen.

Zutaten

Wassermelone 400g
Erdbeeren 200g
Kokosjohurt 150g
Grapefruit 1 ganze
Vanille 1Tl

Topping
Kokosflocken 1El
Dattelsirup (so viel ihr wollt 🙂 )
Versch. Früchte ( nutzt euren Garten)

Zubereitung

Die Zubereitung ist sehr einfach.
Die Erdbeeren in kleinere Stücke schneiden und über Nacht einfrieren.
Am nächsten Tag eine Wassermelone halbieren und die Hälften aushöhlen und vor allem aufheben.
Die Melonenstücke, die tiefgekühlten Erdbeeren, das Kokosjoghurt, die Vanille und eine halbe Grapefruit in den Mixer geben.
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Die halbe Melone mit der Mischung füllen und mit den vorhanden Früchten garnieren. 20190622_135646

Ich hatte viele Früchte aus dem Garten und habe diese Chance genutzt.20190622_135947

Als Topping noch ein paar Kokosflocken und Dattelsirup und der kühle Melonensmoothie ist schon servier fertig.20190622_140108

Pflanzlich bunte Grüße eure fruchtige Clulu

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