Spaghetti Eis

Ich muss zugeben ich habe mich früher als Kind nie über das Spaghetti Eis getraut.  Ich war grundsätzlich gegen alles Italienische und wollte lieber auf Nummer sicher gehen. Doch jetzt da ich nun doch etwas älter geworden bin und natürlich im pflanzlichen Sinne auch neugieriger, habe ich es gewagt.
Ausnahmsweise kommen diesemal keine Kartoffeln zum Einsatz, wenn ich die Presse in der Hand halte.  Es war nur ein Versuch doch dieser hat mich voll überzeugt, die schnellsten Nudeln der Welt zu testen.
Zieht euch warm an, seit gespannt und folgt mir in die kalte Versuchsküche.

Zutaten

Erdbeeren
Bananen 2 Stück gefroren
Kokosraspel

Zubereitung

Zur Vorbereitung ist es wichtig, schon mal zwei Stück reife Bananen in Stücke zu schneiden und einzufrieren.

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Diese kann man dann nach 3 bis 4h aus dem Tiefkühler nehmen.

Für den „Spaghetti- Effekt „werden die gefrorenen Bananenstücke in die Kartoffel Presse gegeben und dann mit viel Kraft zu Nudlen verarbeitet.

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Als „Sugo“ habe ich frische Erdbeeren in einen Mixer zu Mousse gemacht. Dieses habe ich für 1 bis 2h in den Kühlschrank gestellt, damit die Sauce nicht gleich meine „Nudlen“ schmelzen lässt.

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Am Besten ihr stellt auch den Teller in das Tiefkühlfach, um so lange wie möglich den Effekt der Nudeln zu haben.

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Als „Parmesan“ gab es dann noch Kokosraspeln und kurz darauf waren die Spaghetti auch schon wieder weg.

Guten Appetit.

Eure Clulu Pflanzlich Bunt

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Pineapple frites

Es ist schon sehr lange her, als ich das letzte mal Pommes frites gegessen hatte. Doch irgendwie, ist mir im Sommer dann doch die süße Variante etwas lieber. Natürlich darf nicht die Pommes Schranke, also das „Ketchup“ rot und das „Mayo“ weiß fehlen.
Man muss schon wirklich riechen was man da vor sich hat und zu wissen das gleich etwas süßes in den Mund wandern wird. Hierbei sind alle Sinne gefragt.
Dann lasst uns mal gemeinsam in die Küche gehen und riechen, fühlen und besonders schmecken.

Zutaten

Ananas 1 ganze
Erdbeeren 100g
Mandel Joghurt 2 El
Dattelsirup 1El
Zimt Prise

Zubereitung

Zuerst müsst ihr einen ganze Ananas aufschneiden und so in Stück schneiden, dass sie ählich wie Pommes ausehen.

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Dann werden die Stücke in der Pfanne angebraten. Wenn die meiste Feuchtigkeit entweichen konnte, werden die „Pommes“ mit Dattelsirup beträufelt, mit Zimt bestreut und weiter für ein paar Minuten karamelisiert.

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Nach dem sie leicht angebräunt sind, sehen sie schon sehr echt aus.

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Zum anrichten habe ich noch ein paar Erdbeeren gemixt und als „Ketchup“ dazu geben.

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Meine Mayonaise waren dann noch ein bisschen Mandel Joghurt und schon konnte man diese täuschende Echte Süßigkeit vernaschen.20190623_174629

Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu

 

 

Rhabarbeeren Aufstrich

Endlich die Saison ist eröffnet. Es gibt frischen Rhabarber von unseren Bauern. Ich liebe ja den sauern Geschmack, der eben perfekt zu den süßen Erdbeeren passt. Ja auch die gibt es schon aus Österreich, noch nicht vom Feld aber immerhin. Weil ich gerne Marmelade esse und mir aber meistens die gekaufte zu süß ist oder sie nicht den Geschmack hat den ich mir wünsche, mache ich mir meine schnelle Variante der Marmelade gerne selber und nenne sie wohl eher Aufstrich aber das kann ja jeder machen wie er mag. Mit den Flohsamenschalen wird die Masse, in Null-Koma-Nix fest und streichfähig. Probiert es aus, es funktioniert auch mit anderen Früchten wie Orangen oder Ribisel. Man muss nicht stunden lang einkochen und hoffen das die Masse fest wird. Nebenbei haben Flohsamenschalen viele gute Eigenschaften was die Verdauung betrifft. So nun aber genug erklärt. Lassen wir die Spiele beginnen.

Zutaten

Rhabarber 100g
Erdbeeren 450g
Flohsamenschalen 10 bis 15g je mehr desto fester
Löwenzahnsirup 25ml
Wasser 50ml
Tonkabohne 1 ganze

Zubereitung

Als erstes schälen wir den Rhabarber, am besten mit einem scharfen messer die „Haut“ abziehen. Dann in kleine Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen und das grüne wegschneiden und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.

Zuerst den Rhabarber in einen Topf geben und erwärmen. Dabei ständig rühren damit er nicht anbrennt. Die Erbeeren dazugeben und weiter anschwitzen.

Kurz darauf mit den Löwenzahnsirup (es geht auch Ahornsirup oder Honig)die Mischung ablöschen und mit Wasser verdünnen und das ganze köcheln lassen. Eine ganze Tonkabohne in die Mischung reiben. Die Flohsmanschalen dazu geben und man kann nach kurzer Zeit schon sehen wie alles eindickt. Je nach Bedarf könnt ihr euren Aufstrich mehr oder weniger fest machen. Ich bevorzuge die Variante fest und habe deshalb auch eine etwas größere Menge an Flohsamenschalen verwendet.

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Dann muss man noch ein paar Gläser vorbereiten. Einfach die Gläser sauber waschen und dann noch mal mit heißem Wasser aus dem Wasserkochen ausspülen. Die fertige Mischung in die Gläser füllen, den Deckel drauf geben und das Glas auf den Kopf stellen. Jetzt müsst ihr noch mehr noch abwarten das die Masse abkühlt und ihr könnt euch den Aufstrich in den Kühlschrank stellen und die nächsten Tage genießen.

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Mit dieser Menge waren es bei mir 2 Gläser die ich innerhalb einer Woche aufnaschen werde. Also die Portion reicht bei 2 Personen die gerne süß Frühstücken gut für 5 bis 7 Tage. Länger würde ich das ganze auch nicht aufbewahren, da sonst kein Zucker darin enthalten ist, der die Masse länger haltbar macht.

 

 

Dann steht eurem Frühstück nichts mehr im weg, ein frisches knuspriges Brötchen, warm aus dem Ofen und dazu ein bisschen Rhabarbeeren 😉 Aufstrich und der Tag fängt schon mal gut an.

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Pflanzliche grüße eure Clulu