Spargel-Bärlauch Polentapizzaschnitte

Endlich, die Spargelsaison ist eröffnet. Ich bin ein wirklich großer Spargelfan. Ich esse den Grünen gerne roh oder auch gegrillt, als Spargelweckerl und natürlich auch als Spargelrisotto.
Diesmal wollte ich etwas neues ausprobieren und eine Pizzavariante probieren. Der Teig wird mit Polenta gemacht und fällt etwas dicker aus wie gewohnt, schmeckt sehr gut und wird ebenfalls sehr knusprig, aber auch saftig.
Jetzt denkt mal nicht an den Schokoosterhasen, sondern gönnt euch diese deftige Schnitte. Auf gehts in die Küche, vielleicht hat der Osterhase ja auch dort ein Nest versteckt.

Zutaten

Polenta 300g
Wasser 1200ml
Oregano 1El
Olivenöl 2El
Hefeflocken 30g
Tamari 1El
Tomatenmark 90g
Mangopüree 100g
Koblauchzehen 2 Stück
Spargel 180g
Shitake 100g
Seitlinge 100g
Bärlauch 30g

Topping 10g Pizza- Pasta Genussverstärker
(selbstgemachte Mischung aus Hefe, Knoblauch und Brösel)

Zubereitung

Zuerst kochen wir den Maisgries. 1200ml Wasser in einem Topf erhitzen, bis das Wasser kocht und dann den Gries, einrühren. Dazu kommen Hefe, Oregano und Olivenöl. Die Hitze zurückschalten auf Stufe 1 und kräftig rühren.
Dann den Topf mit einem Deckel versehen und für 15min ziehen lassen.

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Während der Polenta zieht, kümmern wir uns um die Sauce.
Tomatenmark, Tamari, klein geschnittener Knoblauch und Mangopüree vermengen.

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Für den Belag, den Spargel und die Pilze schneiden. Den Spargel habe ich noch kurz in der Pfanne angebraten und mit Kokosblütenvinaigrette abgelöscht.

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Den Ofen könnt ihr schon auf 190°C Umluft vorheizen.
Der Polenta müsste nun genug durchgezogen sein und wird auf ein Backblech mit Backpapiert überführt. Den „Teig“ gleichmäßig versteichen und dann für 15min in den Ofen geben um die Feuchtigkeit zu entfernen und ihn schon mal etwas knusprig zu machen.

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Nach dem der „Teig“ im Ofen war, lässt man ihn kurz abkühlen und bestreicht ihn dann mit der Tomatensauce.

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Danach folgt der Belag, also die Champignons und der Spargel.

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Die Schnitte kommt dann für gut 20min in den Ofen bei 190°C Heißluft.

In der Zwischenzeit habe ich noch Bärlauch klein geschnitten, um diesen dann auf die fertige Pizza zu geben.
Auf die Pizza, kommt noch ein bisschen selbstgemachtes Topping oben drauf.

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Zum Schluss folgt der Bärlauch und die Pizzaschnitte kann serviert werden.

Pflanzlich Bunte Grüße, eure Clulu

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Spargelweckerl

Spargel wohin man nur sieht, und genau deshalb nutze ich die Chance, um wieder mal herumzuexperimentieren. Dieses Typische Spargelgericht, mit Karotffeln und Sauce traf nie so mein Geschmack, also lieber mal ein Brot damit backen.
Dieses Experiment ist mir ganz gut gelungen. Knusprig, aber doch auch saftig und vor allem einfach und schnell gemacht. Diese Weckerl sind perfekt fürs Frühstück, zum snacken ziwschendurch oder einfach für die typische Brettljause am Abend.
Dann auf zu eurem Bauern des Vertrauens und holt euch diesen leckeren Alleskönner, denn der Spruch „Kirschen rot, Spargel tot“ läutet ja schon das Ende der Erntezeit ein.

Zuaten:

Vollkorndinkelmehl 500g
Lupinen Joghurt 500g
Spargel grün 140g
Oliven ohne Kern 10g
Tomaten getrocknet 50g
Orangenöl 10g
Weinsteinpulver 1 Packung 21g
Mediterran Adios Salz 5g
Salz eine Prise

Zubereitung

Wenn ihr schon ein paar Rezepte von mir gelesen habt, dann kennt ihr meine schnellen Weckerl sicher schon. Ich bin aber immer dabei, diese zu verändern und verschiedene Zutaten dazuzugeben oder eben auch wegzulassen.
Diesmal brauchen wir ein Vollkornmehl, mit dem Backpulver vermengt, dazu die Kräuter und eine Prise Salz. Soweit die trockenen Zutaten.
Jetzt schneide ich dem Spargel erst einmal die holzenen Enden ab und dann in kleine 1 bis 2 cm lange Stücke.

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Dazu kommen dann noch die getrocknete Tomaten, kleingeschnitten mit dazu.

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Meine Tomaten waren schon etwas salzig, also habe ich bei der Prise wirklich darauf geachtet, es nicht zu übertreiben. Dazu kommen noch die Oliven, natürlich auch klein geschnitten. Jetzt fehlt nur mehr noch das Joghurt, dabei wollte ich bei der Variante mal das Lupinenjohurt ausprobieren. Die Konsistenz war sehr cremig und es lies sich sehr gut einarbeiten. Der Geschmack war eher süßlich, aber doch noch neutral genug um ein deftiges Brot zu machen. Mit dem Orangenöl, habe ich dem Rezept noch mal etwas frische verliehen. Man schmeckt die Orange wirklch erst ganz zum Schluss und dann auch nur einen Hauch, aber glaubt mir das passt perfekt.
Jetzt die ganze Masse einfach miteinander vermengen, kleine Brötchen formen und auf ein Backpapier platzieren. In den kalten Ofen geben und dann auf 180°C Umluft für ca. 30 min.

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Ich habe den Teig auch schon mal am Vorabend zubereitet und erst am nächsten Tag am Abend aufgebacken. Das ging wunderbar und der Teig konnte noch mal richtig gut alle Aromen aufnehmen.

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Normalerweise schmiere ich mir gerne noch Hummus oder Avocado auf mein Brot, aber diesmal musste dieses warme Stück des Weckerlglücks, einfach so vernascht werden.20180506_194604

Ich hoffe ich konnte euch Lust auf diese kleinen leckeren Weckerl machen.
Ausreden zählt nicht, denn in gesamt 45min habt ihr frische, duftende und knusprige Brötchen. Besser geht es nicht.

Knuspernd und schmatzend, verabschiede ich mich bei euch und wünsche euch einen guten Appetit, eure Clulu

Spargelrisotto

Ja, ich gebe es nun offiziell zu, ich habe zuvor noch nie Risotto gekocht. Aber jetzt wo ich weiß, dass es gar nicht so schwer ist und einfach super gut schmeckt, wird es das bei mir jetzt öfters geben. Natürlich a la Clulu in Variationen, die ich selber noch nicht weiß, ob die zusammen passen. Aber wer weiß heute schon, was morgen sein wird.
Ich weiß, dass es bei mir morgen Risotto gibt, tja pflanzlich Bunt in die Zukunft gereist. 😉 Jetzt aber wieder auf den Boden der Tatsachen, oder wie ich sagen würde, den Küchenboden.

Zutaten

Spargel grün 650g
Risottoreis 250g
Weiwein Weinmarie 150ml
Gemüsebrühe 1000ml
Zwiebel 2 große
Knoblauch 2 Zehen
Nussmuss 10g
Hefeflocken 10g
Zitrone Saft+Abrieb
Oregano frisch 10 Blätter
Pfeffer 1 Messerspitze
Muskatnuss 1 Messerspitze
Sprossen als Deko

Zubereitung

Wir starten mit der Hilfskocharbeit, Knoblauch und Zwiebel klein schneiden und im bereits heißen Topf, anbraten.

Zuerst den Spargel von dem holzenen Ende befreien und dann in kleine Stücke schneiden. Von diesem zirka die Hälfte in den Kochtopf geben und kurz mitanbraten.

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Genauso fügen wir den Reis dazu und heizen diesem noch mal ordentlich ein. Das ganze mit Weißwein ablöschen. Erst wenn das meiste vom Wein verdampft ist, geht es mit der Gemüsebrühe weiter. Diese geben wir immer Schöpfer für Schöpfer dazu. Hierbei nicht versäumen, dass wir die Hitze etwas runterdrehen müssen, so das die Masse noch köchelt, aber nicht mehr anbrennen kann.

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Das wichtigte vorne weg, beim Risotto darauf achten das der Reis immer nur etwas Flüssigkeit im Topf hat, damit er gut Garen kann und die Masse schön sähmig wird. Also den Herd nicht aus den Augen lassen und immer schön Rühren.

Wenn nach zirka 10min die Gemüsebrühe aufgebraucht ist, gebt ihr den Zitronensaft und den dazu passenden Abrieb hinzu. Und nicht vergessen, weiter Rühren 😉 . Jetzt fehlt noch die Hefe und das Nussmuss.
Nein, den restlichen Spargel habe ich nicht vergessen, der kommt jetzt erst zu unserem Gericht dazu. Einfach die restlichen, kleingeschnittenen Stücke zu der Masse geben und noch mal kräftig vermengen. Ganz zum Schluss, noch mit den Gewürzen und den klein geschnittenen, frischen Oregano abschmecken und das Risotto kann serviert werden.

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Ich habe noch einen frischen Salat dazu gemacht und ein paar Sprossen als Deko-Topping und natürlich als Lieferant für viele gute Inhaltstoffe eingesetzt.

Die Portion reicht für 4 Personen, denn der Risottoreis sättig sehr gut.

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Mit hoffentlich gutem Inhalt, wünsche ich euch mit diesem Rezept viel Spass beim Rühren, ach so ja und natürlich dem Verspeisen einer wunderbar cremigen Risottovariante a la Clulu.

Pflanzliche Grüße, eure Clulu

 

 

 

Kohlrabischnitzel mit gerösteten Karotffeln und süßem Spargel

Die Sonne scheint und man merkt, dass Mutter Natur so richitg wach geworden ist. Überall grünt und blüht es, die Frühlingsgefühle fliegen nur so in der Gegend herum. Ich habe nun endlich wieder meine Liebe zum Kohlrabi entdeckt und dass, dank einem rießen Exemplar dem Kohlrabi-Schmelz. Dieser kann bis zu 1kg Gewicht auf die Waage bringen und schmeckt wie der Name schon verrät, super zart. Dann war es nur mehr noch eine Frage der Zubereitung. Die Lösung dieses Rästels erfährt ihr, wenn ihr erstens,  zuvor den Titel schon gelesen habt, beziehungsweise einfach dem Rezept folgt. Mischen wir das Süße mit dem Scharfen und knusprig wird es natürlich auch. Also auf in die Küche, wo sonst ist dass denn möglich.

Zutaten

Zwiebel 2 Stück
Kartoffel speckig 400g
Costa Rica Dip 2 Tl von Essensdorfers Genusschmelzerei
Kohlrabischmelz von Berner Bio Bauernhof
Spargel grün 0,5kg
Knoblauch 2 Zehen
Löwenzahnsirup selbst gemacht Blütensirup und Löwenzahnhonig

Panande:
Semmelbrösel Vollkorn ca.250g
Nussmuss Mandelmus ca. 50 bis 80g
Sojamilch ungesüßt ca. 200 bis 300ml
Muskatnuss frisch gerieben
Kokosöl zum Anbraten
Salz eine Prise
Pfeffer je nach Geschmack

Zubereitung

Zuerst bereiten wir mal unsere Kartoffeln vor. Diese sauber abwaschen und in einen Topf mit Wasser geben und kochen, bis sie gut durch sind.

Währendessen können wir den Kohlrabi schneiden. Für die Variante Schnitzel habe ich einfach Runde, ca 0,5cm Dicke Scheiben geschnitten. Diese Scheiben wurden dann in einem Topf mit heißen Wasser kurz für 5 bis 10 min je nach Dicke gekocht um eine bessere Konsistenz für das Schnitzel zu erhalten.

Wenn die Kartoffeln gekocht sind, kann man (muss man aber nicht) sie schälen und einfach vierteln, um sie später dann mit den Zwiebeln und dem Costa Rica Dip anzubraten.

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Jetzt stellen wir unsere Mischung für die Panada her. Also eine Teller mit Brösel bestreuen und einen zweiten mit 2 Tl Nussmus und ca.150 ml Sojamilch befüllen und gut verrühren. Das Mischungsverhältnis ist nicht so genau, es kommt nur darauf an das eure Brösel auf dem Kohlrabi halten.

Den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Wenn ihr eure Kohlrabischnitzel fertig paniert habt, könnt ihr sie auch schon in der Pfanne, mit ein bisschen Kokosnussöl herausbraten. Ihr müsst sie nicht komplett anbraten, nur damit die Panada schon ein bisschen Farbe bekommt, denn der Rest der Magie passiert dann im Ofen. Einfach die Schnitzel auf das Backpapier legen und in Ruhe die nächste Charge der Schnitzel panieren und anbraten. Um den Geschmack abzurunden, habe ich jedes Schnitel mit frischer Muskatnuss gewürzt.

Während die Schnitzel im Ofen knusprig werden, kümmern wir uns den nächsten Schritt. Wir waschen den Spargel und schneiden die holzigen Enden ab. Den Knoblauch klein schneiden und kurz in der Pfanne anbraten. Den Spargel dazu geben und kurz mit anbraten. Als nächstes dünsten wir den Spargel mit ein bisschen Wasser, und für den süßen Geschmack gibt es noch 2 TL Löwenzahnsirup dazu. So lange köcheln lassen, bis das die Flüssigkeit verschwunden ist. Zum Schluss habe ich noch mal ein bisschen frischen Knoblauch dazu gegeben und den Pfanneninhalt noch scharf angebraten.

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Während der Spargel anbrät, könnt ihr die Kartoffel noch mal erwärmen und wie zuvor schon erwähnt anbraten.

Puh, fast geschafft, jetzt geht es aber ans anrichten. Das überlasse ich dann euch, meinen Teller könnt ihr ja da unten sehen.

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Ein bisschen scharfe Sauce (Sriracha) über den Spargel und auf die Plätze, fertig, los!

Mit diesem Essen, freuen wir uns gemeinsam, auf einen schönen Sommer und noch viele weitere pflanzlich- BUNTE Rezepte,

eure CLULU