Cashew-Fondue

Cashew… Gesundheit!
Lange ist es her, dass ich mal wieder ein Fondue hatte. Wer kennt es nicht, den Magen bis zum geht nicht mehr mit leckeren Käsefondue zu füllen oder seine Champignons in Fett zu ertränken und diese dann mit etwas Sauce zu genießen. Doch auch diesmal, bin ich wieder auf dem Weg der gesunden alternative. Hierbei helfen mir die Cashew Nüsse, die kleinen Helferlein, der pflanzlichen Küche. Ob eine Variante vom Frischkäse oder für Pesto diese Nüsse sind einfach der Hammer. Diesmal genießen wir ein romantisches Cashew Fondue der schnellen Art. Feuerzeug raus, Kerzen an und ein bisschen romantische Hintergrundmusik, dazu frisches knuspriges Brot zum eintauchen und es darf geschlemmt werden. Hab ich euch neugierig gemacht? Perfekt, dann kommt mit, mit mir in ein Reich der genussvollen Sünde, die Küche.

Zutaten

Cashew Nüsse 90g
Hefeflocken 30g
Tapioka Stärke 20g
Sojamilch 150ml
Weißwein 300ml
Misopaste 1El
Sushi Essig 2El
Knoblauchzehe 1 große, eine zusätzliche für das Brot
Knoblauchöl 1-2El
Salz eine Prise
Pfeffer eine Prise
Muksat 1Msp.

Topping:

Hefeflocken 3El
Kokosmehl 1El
Brösel 3El
Knoblauchgranulat fein gemahlen 1Tl
Salz 1 Msp.
Pfeffer je nach Bedarf

Zubereitung

Zuerst müsst ihr euch um die Cashew Nüsse kümmern. Diese müssen eingeweicht werden. Entweder mit kaltem Wasser über Nacht oder wenn es schnell gehen muss einfach mit heißem Wasser für ca. 1 h.

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Nach dem einweichen, gießt ihr das Wasser ab und gebt die Nüsse in euren Standmixer. Ein Stabmixer wird wahrscheinlich nicht ausreichen.
Dazu gebt ihr dann die Sojamilch, Hefeflocken, Weißwein, Misopaste, Knoblauchöl, Sushi Essig, Muskatnuss, Pfeffer und Salz.

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Die Knoblauchzehe ein bisschen zerdrücken und dann klein schneiden und mit in dem Mixer geben.
Dann könnt ihr alles gut durchmixen und fügt zum Schluss noch eure Stärke hinzu. Ich habe Tapioka Stärke verwendet, aber es ist funktioniert auch mit Kartoffelstärke.
Dann noch mal kurz alles vermengen und aus dem Mixer in eine Pfanne gießen.

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Am besten ihr beginnt auf halber Stufe, damit die Masse langsam warm wird und alles schön zähflüssig wird. Das ganze dauert dann so 10 min, bzw. je nachdem wie ihr die Konsistenz von eurem Fondue bevorzugt.

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Dann könnt ihr die Masse in einem Fonduetopf geben und diesen dann auf einer Warmhalteplatte geben, damit die Masse nicht gleich wieder auskühlt.

Eine andere Variante wäre der Backofen. Ihr gebt die fertige Mischung in eine hitzebeständige Form und lasst das ganze ca. 15 bis 20 für 200°C backen.

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Nach der Hälfte der Zeit, rührt ihr einfach mal ein bisschen um. Dann könnt ihr das Topping darübergestreuen und weiter backen.

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Wenn das Topping dann eine gold-braune Farbe erreicht hat, könnt ihr die Form herausnehmen und heiß servieren.

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Ich habe frisches Ciabatta gemacht. Aus dem frischen Brot habe ich Scheiben geschnitten und diese noch mal richtig knusprig im Toaster geröstet und mit einer weiteren Knoblauchzehe, die ich zuvor nur halbiert habe eingerieben.

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Ein paar Essiggurkerl, scharfe Paprika, Senfgurken und die restliche Menge vom Weißwein in ein Gläschen und dem entspannten schlemmen, steht nichts mehr im Wege.
Ihr könnt auch den Wein beim Rezept weglassen und die Masse für Spätzle verwenden oder für Raclette Brot, alles ist möglich. Und natürlich schmeckt das Cashew Mousse kalt, auch als Aufstrich.

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Pflanzlich Bunte Grüße eure Clulu

Spargelrisotto

Ja, ich gebe es nun offiziell zu, ich habe zuvor noch nie Risotto gekocht. Aber jetzt wo ich weiß, dass es gar nicht so schwer ist und einfach super gut schmeckt, wird es das bei mir jetzt öfters geben. Natürlich a la Clulu in Variationen, die ich selber noch nicht weiß, ob die zusammen passen. Aber wer weiß heute schon, was morgen sein wird.
Ich weiß, dass es bei mir morgen Risotto gibt, tja pflanzlich Bunt in die Zukunft gereist. 😉 Jetzt aber wieder auf den Boden der Tatsachen, oder wie ich sagen würde, den Küchenboden.

Zutaten

Spargel grün 650g
Risottoreis 250g
Weiwein Weinmarie 150ml
Gemüsebrühe 1000ml
Zwiebel 2 große
Knoblauch 2 Zehen
Nussmuss 10g
Hefeflocken 10g
Zitrone Saft+Abrieb
Oregano frisch 10 Blätter
Pfeffer 1 Messerspitze
Muskatnuss 1 Messerspitze
Sprossen als Deko

Zubereitung

Wir starten mit der Hilfskocharbeit, Knoblauch und Zwiebel klein schneiden und im bereits heißen Topf, anbraten.

Zuerst den Spargel von dem holzenen Ende befreien und dann in kleine Stücke schneiden. Von diesem zirka die Hälfte in den Kochtopf geben und kurz mitanbraten.

Genauso fügen wir den Reis dazu und heizen diesem noch mal ordentlich ein. Das ganze mit Weißwein ablöschen. Erst wenn das meiste vom Wein verdampft ist, geht es mit der Gemüsebrühe weiter. Diese geben wir immer Schöpfer für Schöpfer dazu. Hierbei nicht versäumen, dass wir die Hitze etwas runterdrehen müssen, so das die Masse noch köchelt, aber nicht mehr anbrennen kann.

Das wichtigte vorne weg, beim Risotto darauf achten das der Reis immer nur etwas Flüssigkeit im Topf hat, damit er gut Garen kann und die Masse schön sähmig wird. Also den Herd nicht aus den Augen lassen und immer schön Rühren.

Wenn nach zirka 10min die Gemüsebrühe aufgebraucht ist, gebt ihr den Zitronensaft und den dazu passenden Abrieb hinzu. Und nicht vergessen, weiter Rühren 😉 . Jetzt fehlt noch die Hefe und das Nussmuss.
Nein, den restlichen Spargel habe ich nicht vergessen, der kommt jetzt erst zu unserem Gericht dazu. Einfach die restlichen, kleingeschnittenen Stücke zu der Masse geben und noch mal kräftig vermengen. Ganz zum Schluss, noch mit den Gewürzen und den klein geschnittenen, frischen Oregano abschmecken und das Risotto kann serviert werden.

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Ich habe noch einen frischen Salat dazu gemacht und ein paar Sprossen als Deko-Topping und natürlich als Lieferant für viele gute Inhaltstoffe eingesetzt.

Mit hoffentlich gutem Inhalt, wünsche ich euch mit diesem Rezept viel Spass beim Rühren, ach so ja und natürlich dem Verspeisen einer wunderbar cremigen Risottovariante a la Clulu.

Pflanzliche Grüße, eure Clulu