24-3 Knusprig schmelzende Schneebälle in Feigensauce

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Zutaten

Knödlbrot 400g
Milchalternative 300ml
Kokosmus 30g
Feigen 6 Stück mit 250ml heißen Wasser
Schokodrops 60g
Aquafaba 100ml
Vanille 1 Tl
Zimt 1Tl
Tonkabohne 1/2Tl
Lebkuchengewürz 1Tl

Zubereitung

Die Feigen, klein schneiden, mit etwa 250ml heißem Wasser übergießen und ziehen lassen.
Weiters 200ml der Sojamilch mit dem Kokosmus in einem Mixer zusammen mischen und über das Knödlbrot gießen. Dann kommt das Aqafaba, die Gewürze und die Schokodrops dazu und man vermengt das ganze. Lasst die Menge ein bisschen ziehen und formt dann mit nassen Händen kleine Schneebälle.
Das Feigenwasser für spätere Rezepte aufheben. Die Feigen, das Lebkuchengewürz mit 100ml der Sojamilch mit einem Mixer vermengen.
Die Knödel kommen dann bei 150°C  Heißluft für 15 bis 20 min in den Ofen. Wenn die Kugeln heiß und knusprig genug sind, serviert ihr sie mit dem Feigenschaum und einem Hauch von Zimt als Topping.

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Somit ist das Weihnachtsdinner und mein Adventkalender beendet.

FROHES FEST UND SCHÖNE FEIERTAGE
und bitte denkt daran,
wir werden nicht wegen einem Tag dick, sondern wegen der 364 anderen.
Genauso sollten wir nicht nur an einem Tag nett zu den anderen sein, sondern jeden Tag andere genügend Respekt und Ehrlichkeit entgegeben bringen.
Lebt jeden Tag so bunt,pflanzlich 😉 und liebevoll als wäre es euer letzter.

Eure Clulu, pflanzlich BUNT

24-1 Süße Maroni im roten Meer

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Zubereitung

Rote Rüben 500g
Maroni 150g 3 Maroni je Teller als Deko aufheben
Zwiebel 1großes Stück
Gemüsebrühe 350ml
Knoblauch 1 Zehe
Cashew 100g
Misopaste Shiro Miso 1gehäufter Esslöffel
Kokosjoghurt 150g
Nelken gemahlen 1 Tl
Zimt 2 Tl
Rapsöl zum anbraten

Zutaten

Die Suppe ist schnell gemacht. Ihr müsst nur die Zwiebel schneiden, dann scharf anbraten. Dazu gebt ihr dann die rote Beete, kleine geschnitten, den Knoblauch und die Maroni. Dann löscht ihr alles mit der Gemüsebrühe ab. Die Cashews habe ich nur kurz im Mixer klein gemacht und dann zur Suppe dazu. Die Gewürze und das Kokosjoghurt hinzufügen. Nach 20 min kochen, könnt ihr die das ganze mit dem Stabmixer zerkleinern und noch mal kurz bei geringer Hitze ziehen lassen und noch mal abschmecken.

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Als Topping habe ich noch Maroni mit pflanzlichen Chili Vonig in einer Pfanne angebraten und dann zur Suppe gegeben.

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Die Vorspeise ist somit erledigt und weiter geht es mit der Hauptspeise.

24-2 Gemüse deftig unter der Kartoffeldecke geschmort, mit Bratensauce

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Zutaten

Kartoffeln mehlig 400g
Frischkäse 150g
Aquafaba 100ml
Semmelbrösel
Knoblauchzehe 2 Stück

Karotten 300g
Champignon 800g
Zwiebel 2 große Stück
Knobauchzehen 2 Stück
Tomatenmark 2El
Kapern 20g
Rotweinessig 70ml
Rotwein 120ml
Misopaste Shiro Miso 2El
Senf Dijon 3 Tl
Kichererbsen 200g
Sojagranulat 150g
Gemüsebrühe 300ml
Hefeflocken 15 g
Majoran 2Tl
Thymian 2Tl
Rosmarin 2Tl

Rotkraut 400g
Zwiebel 2 Stück
Rotwein 100ml
Rotweinessig 50ml
Orangensaft 200ml
Salz 1 El
Feigenflüssigkeit von dem Schneebällenrezept

Zubereitung

Zuerst die Kartoffeln schälen und kochen.
Das Sojagranulat mit Gemüsebrühe übergießen und ziehen lassen.
Für das Rotkraut das Kraut in dünne streifen schneiden und mit einer guten Menge Salz bestreuen und erst mal massieren damit es weich wird. Das ganz dann ziehen lassen.

Währenddessen setzt ihr die Bratensauce auf. Also die Zwiebel, Karotten, Knoblauch und Champignon klein schneiden. Die Zwiebel in einer großen Pfanne anbraten, dann die Karotten dazu und anbraten. Weiters kommen die Champigon dazu und das Tomatenmark. Die Kräuter und Gewürze hinzufügen. Die überschüssige Gemüsebrühe vom Sojagranulat abgießen und in die Bratpfanne geben.

Dann nehmt ihr die Hälfte der Masse und fügt diese in eine Auflaufform.
Das Granulat in die Auflaufform zu dem gerösteten Gemüse und Kapern geben. Dazu noch die Kichererbsen geben und dann geht es weiter mit der Bratensauce.
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Für das Rotkraut bratet ihr 2 kleinegeschnittene Zwiebeln an und gebt dann das Kraut dazu. Nach ca 5 min reduziert ihr die Hitze und gebt alle Flüssigkeiten und Gewürze hinzu. Also den Orangensaft, Essig, Wein, Nelken und Zimt. Das ganze sollte dann bei schwacher Hitze ca. 30min köcheln. Die Feigenflüssigkeit müsst ihr zum Schluss dazu geben, um das Kraut nicht zu süß werden zu lassen.
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Weiter mit der Bratensauce. Ihr gebt nun den Wein und Essig dazu und lasst alles gut einkochen. Dann kommen der Senf, Misopaste, Hefe und die Gewürze dazu. Wenn ihr eine klare Sauce wollte könnt ihr sie gerne filtieren, ich bevorzuge aber alles Gute zu behalten und habe eine dicke Sauce. Ihr braucht nur mehr noch alles mit einem Stabmixer zu zerkleinern und dann etwas länger kochen lassen, für etwas 15min. Von der Sauce gebt ihr dann ca. 2 Schöpflöffel auf die Menge in die Auflaufform.

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Für das Kartoffelpüree, nehmt ihr einen Stampfer und gebt den Frischkäse und 100ml Aquafaba dazu und vermengt das ganze. Zu den Kartoffeln habe ich dann noch einen Schöpfer Bratensauce gegeben. Dann gebt ihr über das angebratene Gemüse in der Auflaufform die Kartoffelmasse und streicht sie glatt.

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Als Topping habe ich die Semmelbrösel mit Knoblauch, den ich zuvor klein geschnitten habe, angebraten und dann auf die Kartoffemasse gegeben.
Die Auflaufform dann in den Ofen geben und diesen dann auf 200°C Heißluft stellen und für weitere 30bis 40min backen lassen.
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Wenn alles heiß und durchgezogen ist, dann könnt ihr das süße Rotkraut mit dem deftigen Auflauf und der Bratensauce als Haupspeise servieren.

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Weiter geht es mit dem dritten Teil der Weihnachtsdinnerreihe, der Nachspeise

15- Bratapfeldessert

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Zutaten

Äpfel 300g
Seidentofu 200g
Haselnüsse 30g
Haselnussmus 13g
Zimt 1Tl
Nelken 1 Msp.

Zubereitung

Für das Dessert schneidet ihr die Äpfel erst einmal in kleine Stücke. Dann bratet ihr sie im Topf scharf an. Wenn die Äpfel weich werden, dann könnt ihr das Haselnussmus und die Gewürze hinzufügen und den Herd auf niedrigster Stufe drehen.
Die Haselnüsse habe ich noch mal kurz geröstet und dann in kleinere Stückchen zerteilt.
Zum Schluss, kommt das Seidentofu und die Nüsse zu der Apfelmasse.
Die gesamte Masse gut verführen und dann abkühlen lassen. Wenn euer Dessert abgekühlt ist, dann könnt ihr es in die Formen umfüllen und in den Tiefkühlschrank für gut 2h geben.
Es muss keine komplett feste Masse werden, aber so dass man sie aus der Form gut stürzen kann oder einfach rauslöfflen kann.

Entweder als Nachspeise oder als Snack am Nachmittag, es liegt an euch.

Pflanzlich Bunte Grüße, eure Clulu

10- Bananenmilch

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Zutaten

Banane 120g
Lupinenprotein 20g
Haferflocken 20g
Leinsamen 10g
Erdnussmus 10g
Wasser 300ml
Nelken 1Msp
Anis 2g
Zimt 1Tl

Zubereitung

Für die Bananenmilch müsst ihr nur alle Zutaten in einen Mixer geben. Ihr könnt sie kalt oder auch warm genießen, die Prise Zimt zum Schluss nicht vergessen und die stressige Vorweihnachtszeit, einfach mal hinter auch lassen.

Kurz und knapp, eure Clulu

08- Goldene Milch

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Zutaten

Feigen 50g
Haselnussmus 10g
Mandelmilch 300ml
Kurkuma 1 Tl
Zimt 11/2Tl
Kardamom 1Msp.
Ingwer 1/2 Tl
Wasser 100g

Zubereitung

Für die goldene Milch, müsst ihr als ersten Schritt, die Feigen mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen. Dann gebt ihr die Zutaten zusammen in einem Mixer und vermengt alles zu einer cremigen Milch.
Dann gebt ihr alles in einen Topf und erwärmt alles. Die Milch leert ihr in eure Lieblingstasse und wenn ihr so verrückt nach Zimt seid so wie ich, dann nehmt ihr eine Zimtstange zum umrühren.

Pflanzlich bunte Grüße, eure Clulu

 

03-Zimtige Polentachips

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Polenta 60g
Hanfsamen 20g
Dattelsiurp 70g
Wasser 300ml
Zimt 2Tl

Zubereitung
Zuerst kocht ihr das Polenta in 300ml Wasser. Dabei bringt ihr das Wasser in einem Topf zum kochen und fügt das Polenta, den Dattelsirup, den Zimt und die Hanfsamen dazu. Dann lasst ihr das ganze bei schwacher Hitze ziehen, bis das die Polenta das Wasser vollkommen aufgesaugt hat.
Dann heizt ihr den Ofen auf 180°C vor und streicht die Masse auf ein Backpapier.
Gebt das ganze auf ein Blech und für 25 min in Ofen, bis das die Masse fest ist.
Dann lasst ihr das ganze abkühlen. Den „Teig“ schneidet ihr dann in kleine Stücke so wie ihr sie für euer Müsli haben möchtet.
Dann gebt ihr die Stücke noch mal in den Ofen für 10 bis 15 min.
Wenn die Stückchen dann knusprig sind, gebt ihr sie aus den Ofen, bestreut sie mit Zimt und lasst sie noch mal komplett aushärten.

Dann nehmt ihr euch eine Schüssel und füllt diese mit euren zimtigen Polentastücke und darüber könnt ihr eine Milch eurer Wahl geben und das ganze dann genießen.

Knusprig-pflanzliche Grüße eure Clulu

 

Reibekuchen mit Apfelmus

Endlich gibt es sie wieder, saftige, frische Äpfel habe ich mir vom Bauern Berner Bio Bauernhof geholt. Ab und zu, muss selbst ich, mal zum Apfel aus dem Geschäft zurückgreifen, doch für dieses Rezept natürlich nicht. Selbst wenn Äpfel schon so gut schmecken, werde ich heute, Mus aus ihnen machen. Ein paar dicke Rösti für den einen, Reibekuchen für den anderen, gesellen sich noch dazu. Eine Hauptspeise mit Nachspeisencharakter. Raspeln wir uns die Finger gemeinsam wund.

Zutaten:

Kartoffel ca 1 kg
Muskatnuss 1Messerspitze
Salz Prise
Pfeffer je nach Geschmack

Apfelmus:
Äpfel 600 g mit Schale
Kokosmus 15 g
Ingwer 2 g
Limoncello 3El
Zimtstangen 2 Stück
Sternanis 2 Stück
Nelken gemahlen 1 Messerspitze
Safran 0,1 g
Vanillestange 1 ganze

Zubereitung:

Als erstes haben wir die etwas langweilige Aufgabe, die Kartoffel zu schälen. Dann die Karotffeln mit einer Reibe so fein reiben, damit ihr eure gewünsche Form bekommt. Ich habe normale, längliche Stückchen geraspelt. Wenn die Kartoffeln fertig sind, einfach eine Messerspitze Muskatnuss dazugeben, ein bisschen mit Pfeffer und Salz abschmecken und dann einfach mal stehen lassen. Jetzt kommt das Apfelmus an die Reihe.

Das Apfelmus machen wir schnell und einfach. Die Äpfel nicht schälen. Meine waren vom Bauern, also erstens super lecker und soweit sauber das ich sie nur kurz mit kalten Wasser abgewaschen habe. Diese werden dann in kleine Stücke geschnitten und in einen Topf gegeben.

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Die Äpfel kurz aber scharf anbraten bis sie weich sind. Dazu das Kokosmus, den Ingwer und die Gewürze geben und weiter gut angebraten, bis das die Feuchtigkeit verschwunden ist . Das ganze habe ich dann mit Limencello abgelöscht, dieser hat einen tollen leicht säuerlichen, aber auch sehr kräftig süßen Geschmack und passt sehr gut zu den Äpfeln. Nach dem sich der Alkohol dann an die Umgebung vertschüsst hat, könnt ihr die Hitze ewtas runter drehen und das ganze noch 10 min ein bisschen köchlen lassen. Dann könnt ihr auch schon mit einem Stabmixxer, das Mus herstellen. Je nach belieben, mit ein paar Stückchen oder cremig.

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Ich wollte mal etwas total seltenes zum Mus geben und zwar Safran, doch es war sehr wenig und nicht so intensiv, aber einen gute Farbe hatte das Mus dann auf alle Fälle. Dann könnt ihr es zur Seite stellen und mit den Reibekuchen anfangen.

 

 

 

Dazu einfach eine gewünschte Menge an Kartoffeln in die Hand nehmen und in eine beschichtete, schon heiße Pfann geben.

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Ich habe es so probiert, dass ich erst eine Seite kurz scharf angebraten habe, dann umgedreht und die Hitze reduziert. Den Deckel auf die Pfanne geben und den Reibekuchen einmal ein bisschen dünsten lassen. Wenn das innere eures Kuchen gut durch ist, entfernt ihr den Deckel und brät den Reibekuchen von beiden Seiten knusprig kross.

Ich habe eine Menge für ca 4 Personen geschätzt und wenn eine Portion Laibchen fertig war, einfach auf einen Teller in den Ofen bei 140°C gegeben, damit sie weiterhin schön warm bleiben und noch ein bisschen nachziehen können. Wenn alles abgearbeiet ist, geht es ans anrichten. Die noch heißen Laibchen, in das Apfelmus tunken und genießen. Knusprig, warm, deftig und vor allem pflanzlich.

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Ich hoffe euch gefällt meine Version des Reibekuchens und ihr werdet selbst bald ein paar nachmachen.

Bunte Grüße eure Clulu